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Vorschulausflug ins Kinder-/ Jugendmuseum »Museum im Koffer« des kath. Kindergartens
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Ein reges Treiben auf den bevorstehenden Tag verstand sich wie von selbst. Schon Tage im Voraus war die Aufregung perfekt, denn es hieß unter anderem pünktlichst um 7:45 Uhr im Kindergarten zu sein.
Die anstehenden Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmittel alleine, waren schon für viele ein Erlebnis .
Ein Erlebnis der anderen Art stand an der Bushaltestelle. Dort empfingen uns nämlich Schüler aus der Grundschule, die ebenfalls nach Nürnberg. wollten. Kurzentschlossen hieß es nun: »Schnell eine Bushaltestelle früher einsteigen.« Gesagt getan. In einem Sprint ergatterten nun wir die heißersehnten, sicheren Sitzplätze.
Nach mehreren Umsteigen erreichten wir, ohne Schwund, den Kachelbau. Dort wurden wir herzlich und ruhig in Empfang genommen.
Unser Thema war: »Kochen wie zu Uromas Zeiten«. Nach einer kurzen, für Kinder verständlichen Einführung, wie die Menschen vor 100 Jahren lebten, welche Möglichkeiten bestanden und welche nicht, ging es daran das Gehörte nun umzusetzen.
Als Erstes wurde besprochen welche Mahlzeit zubereitet werden sollte, nämlich: Kartoffelsuppe, Brot u. selbstgemacht Butter, sowie Getreidekaffee.
Nun wurden die Kinder in verschiedene Arbeitsgruppen eingeteilt. Der eine Teil kümmerte sich darum, dass die Lebensmittel besorgt wurden, der andere Teil musste es irgendwie auf die Reihe bringen, dass der Ofen angeschürt wurde. Gar nicht so einfach !!
Als soweit alles geschehen war, kam der nächste Schritt, das Herrichten der Arbeitswerkzeuge: wie Kartoffelschäler, Messer, Kaffeemühlen, Wiegemesser, etc.
Jetzt konnte die eigentliche Arbeit beginnen( Sahne zu Butter schlagen, Getreide rösten und mahlen, Suppenzutaten schälen und schneiden, etc ) Bei regem Treiben ging vieles doch verhältnismäßig schnell. Aber auch Stimmen waren zu hören »Früher mussten die Kinder aber viel mehr und härter arbeiten, als wir heute.«
Kaum das die Suppe auf dem Ofen stand, der Kaffee gemahlen wurde, stand der nächste Arbeitsschritt an. Das ganze Geschirr musste auch wieder von Hand gespült, abgetrocknet und weggeräumt werden. Wer dabei nicht half, deckte den Tisch.
Als alle Kinder an ihrem Platz saßen und das Essen angerichtet war, gab es doch tatsächlich noch ein paar Benimmregeln, die auch heute noch ihre Berechtigung haben, wie:
Saubere Fingernägel, keiner beginnt mit dem Essen, bevor der Vater nicht das Tischgebet gesprochen hat, keiner spricht, ohne das er angesprochen wird und jeder bleibt solange sitzen bis alle am Tisch fertig sind.
Nach dem gemeinsamen Essen, war natürlich der Tag noch nicht beendet. Alle Arbeit wurde wieder aufgeteilt. Tische abdecken, Geschirr spülen, aufräumen, Tische wischen, Stühle auf stellen und zu guter letzt Küche kehren. PUUUHHHH !!!!!
Der Ausklang, eines doch sehr arbeitsreichen Vormittages, war ein Verkleidungspart. Alle Kinder konnten nach Herzenslust in der Klamottenkiste von Anno dazumal stöbern und sich verkleiden.. Ein wunderschöner Tag fand so seinen Ausklang. Gegen 14:00 Uhr landeten wir wieder in Wendelstein. im Heute und jetzt.
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Geschrieben von Katholischer Kindergarten St. Nikolaus
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Sonntag, 17. Juli 2005
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