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Sinne schulen und entfalten auf dem Erfahrungsfeld
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Im Juli war es wieder mal so weit. Die Vorschulkinder des Evangelischen Kindergartens im Pfarrgarten machten sich auf, um das Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne zu erobern.
Nach Bus- und U-Bahnfahrt auf der Wöhrder Wiese angekommen, gab es viel zu sehen, zu hören und zu spüren.
Natürlich musste jeder den Tastpfad blind und barfuß spüren, genauso wie die unterschiedlichsten Klangspiele ausprobieren.
Besonders toll fanden unsere Kinder den riesengroßen Pendelstein, von dem sich jeder in langsame, ruhige und beruhigende Schwingungen versetzen ließ. Manche wollten diese "Schaukel", der etwas anderen Art gar nicht mehr verlassen.
Große Faszination übte auf die Kinder auch das begehbare Auge, die Camera obscura aus.Hier lernten sie viel über ihre Augen und die Reaktion der Pupillen auf Licht und Schatten, Helligkeit und Dunkelheit. Freudig experimentierten sie mit allem und zauberten selbst nur durch Berührung die Farben des Regenbogens an die Wand.
Selbstverständlich kam auch das Spielen nicht zu kurz. Unsere Vorschulkinder hatten großen Spaß beim Stelzenlaufen und Balancieren. Auch die Partnerschaukel und die riesengroße Drehscheibe wollte keiner unversucht lassen.
Zum Ende unseres Besuchs stand noch das Betrachten des Lebens in der Erde auf dem Programm. Unsere Kinder erfuhren viel über das Leben im Waldboden, sie fühlten und rochen diesen.Anschließend suchten alle Lebewesen darin. Sie betrachteten die gefundenen Tiere unter der Lupe ganz genau, stellten Besonderheiten fest und erfuhren etwas über deren Nützlichkeit. Natürlich wurden die kleinen Lebewesen wieder unversehrt in den Waldboden zurück gebracht.
Nach diesen erlebnis- und ereignisreichen Tag, fuhren die Kindergartenkinder voller Eindrücke, müde und zufrieden nach Hause zurück.
M.E.( Kindergarten-Team) |
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Geschrieben von Weinstein Renate
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Donnerstag, 02. August 2007
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