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Sternsinger finden neue Wege
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Fotos (Michael Fass): Die Sternsinger aus Schwanstetten beim Gruppenbild mit Bürgermeister Robert Pfann beim Besuch im Rathaus.
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Rednitzhembach/Schwanstetten. In Deutschland wird das Dreikönigssingen seit über 50 Jahren unter der Regie des päpstlichen Kindermissionswerks in Aachen durchgeführt. Im Rahmen der Sternsingeraktion in Schwanstetten waren ca. 30 Jungen und Mädchen aus der katholischen Pfarrgemeinde seit dem 2. Januar von Haus zu Haus unterwegs und verkündeten die Weihnachtsbotschaft. In Rednitzhembach waren ebenso eine statt-liche Anzahl von Kindern und Jugendlichen unterwegs. In Schwanstetten wurden 8100 Euro ersungen. Die Rednitzhembacher Sternsinger können stolz auf ihr Sammelergebnis von etwa 9100 Euro sein.
Die Ministranten in Rednitzhembach und die Kolpingsfamilie in Schwanstetten waren für die organisatorische Durchführung des Dreikönigssingens verantwortlich. Einige Male trafen sich die jungen „Könige“ im Vorfeld um neben organisatorischen Anliegen sich auch mit dem diesjährigen Leitwort „Kinder finden neue Wege“ zu beschäftigen. Unter anderem sahen die Mädchen und Jungen einen Film über das Projektland Senegal. Die Sternsinger erfuhren, dass sich dort die Kinder und Jugendlichen auf beschwerliche und lange Wege machen, um z. B. die Schule zu besuchen, Wasser zu holen und Brennholz zu sammeln. Die deutschen Sternsin-ger sollen gerade durch ihren Dienst und die ersammelten Spenden, den Kindern im Senegal diese Wege verkürzen, um ihnen so ein besseres Leben zu ermöglichen.rnBei beiden Aussendungsgottesdiensten wurde das Motto des Dreikönigssingens 2010 aufgegriffen.rnNach den Aussendungsfeiern machten sich die Hoheiten in ihren bunten Gewändern mit Kro-nen und Sternen ausgerüstet zu ihrem Verkündigungsdienst auf den Weg.rnDie Sternsinger bemühten sich möglichst viele Wohnungen im weitläufigen Gemeindegebiet zu besuchen, was größtenteils gelang.rnDie jungen ‚Hoheiten’ freuten sich über die offenen Türen, die überwiegend freundliche Auf-nahme und die großzügigen Spenden in Form von Geld und Süßigkeiten. Mit einem Neujahrswunsch in Form eines kleinen Handzettels wurden die Abwesenden bedacht.rnBeim Empfang im Rathaus lobte Bürgermeister Pfann den Einsatz der Jungen und Mädchen und ebenso der Gruppenleiter, weil sie sich gerade in ihrer schulfreien Zeit, bzw. im Urlaub auf den nicht immer einfachen Weg von Haus zu Haus machten.rnSchon Tradition hat das große Abschluss- und Dankschönessen am Ende der Sternsingeraktion. Dort ließen die Verantwortlichen die Aktion 2010 nochmals Revue passieren. Sie bedank-ten sich bei den jungen „Königen“ und den Leiter/innen, die die Gruppen begleiteten.rnAuch ein Großteil der Süßigkeiten, die die Sternsinger bei ihren Besuchen bekamen, wurde einem guten Zweck zur Verfügung gestellt. Die Tafel in Schwabach wird diese Sachspende sehr gerne weiterreichen.rnrnBericht: Michael Fassrn |
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Geschrieben von Michael Fass (Gemeindereferent in der kath. Pfarrei Rednitzhembach und Schwanstetten)
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Mittwoch, 06. Januar 2010
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