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Home > Gemeinden & Politik > CSU Wendelstein fordert Verbesserung der Notfallrettung



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Xaver Schalk Bau-GmbH & Co.

CSU Wendelstein fordert Verbesserung der Notfallrettung



Einigkeit im Marktgemeinderat: Wendelstein liegt derzeit im "Windschatten" des öffentlich rechtlichen Rettungsdienstes.

Brief an Innenminister Beckstein – Die CSU Wendelstein übt heftige Kritik an der rettungsdienstlichen Mangelversorgung in
der Großgemeinde. Lob an die Helfer-vor-Ort.


Die CSU- Fraktion Wendelstein arbeitet seit 1997 verstärkt am Thema »Rettungsdienstliche Versorgung« in Wendelstein und war maßgeblich an der Gründung des Helfer-vor-Ort-Dienstes (HvO) in Wendelstein beteiligt.
Seit Februar 1999 leistet der HvO nun schon unter Führung des Malteser Hilfsdienstes ehrenamtlich lebensrettende Dienste im therapiefreien Intervall für Wendelsteiner Bürgerinnen und Bürger. Therapiefreier Intervall heißt: Erstversorgung bis zum
Eintreffen des Notarztes und des öffentlichen Rettungsdienstes.

Ziel des 1997 von der CSU-Fraktion eingebrachten Antrages zur Verbesserung der rettungsdienstlichen Situation war neben der Gründung des HvO das Bemühen, den Bedarfsplan im Bereich der Rettungsfristen für Wendelstein zu verbessern.
1998 gaben das Bayerische Innenministerium und die Landesverbände der Sozialversicherungsträger beim Uniklinikum in München eine so genannte Trend-und Strukturanalyse (TRUST) in Auftrag. Ziel dieses Gutachtens ist es, den Rettungsdienst effizienter und zukunftssicher zu gestalten.


Mangelversorgung in Wendelstein
Im Rahmen der Detailuntersuchungen wurde auch die Situation
der Notfallrettung im Rettungswachbereich Schwabach und in Wendelstein analysiert.
Die Tabelle der Hilfsfristen weist aus, dass in Wendelstein die 12-Minuten Hilfsfrist in nur 80% der auswertbaren Fälle erfüllt wird, was nicht mehr den Standards für die Regelversorgung entspricht. Zudem wurden von 674 im Beobachtungszeitraum registrierten Notfallereignissen nur 365 (54,2%) ausgewertet, was mit der Nichterfassung der von benachbarten Rettungsdiensten gefahrenen Einsätze begründet wird.
Angesichts dieser Tatsache muss davon ausgegangen werden, dass rund 46 % aller Einsätze in Wendelstein nicht von der zuständigen Rettungswache in Schwabach aus gefahren wurden!
Ein für Wendelstein nicht akzeptables Ergebnis!

Brief an Innenminister Beckstein
CSU-Fraktionsvorsitzender Willibald Milde lobt ausdrücklich den Helfer-vor-Ort-Dienst unter Leitung von Rettungsassistent Oliver Lessner. Der HvO-Dienst in Wendelstein trägt mit seinen ehrenamtlichen Mitarbeitern auf eine „private Weise“ zweifellos zur Verbesserung der rettungsdienstlichen Situation bei, kann aber letztendlich den öffentlich-rechtlichen Rettungsdienst nicht ersetzen. Deshalb hat die CSU-Fraktion Wendelstein in einem persönlich an den Bayerischen Innenminister gerichteten Brief auf diesen Misstand hingewiesen und die Mängel und Lücken des Gutachtens angeprangert.
In einem gemeinsamen Antrag aller Wendelsteiner Gemeinderatsfraktionen wurde die Forderung untermauert, dass Wendelstein mehr denn je eine Rettungsdiensteinrichtung benötigt, um die vorhandene Mangelversorgung zu kompensieren. (Mehr dazu unter www.csu-wendelstein.de, Bereich „Aktuelles“).



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Partner
Xaver Schalk Bau-GmbH & Co.

Reinhold Lüftner


Geschrieben von
Freitag, 26. August 2005


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