|
Mensa für Grund- und Hauptschule
Die Feuchter CSU-Fraktion beantragte, die Verwaltung solle zusammen mit den beiden Schulleitungen Planungen für einen Neubau einer Mensa auf dem Schulgelände der Grund- und Hauptschule voranbringen und dazu Fördermittel aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung beantragen – und erfreulicherweise wurde dieser Initiative in den zuständigen Ausschüssen einhellig zugestimmt.
Kommunen wie der Markt Feucht, die in der Vergangenheit ihre Aufgaben vorbildlich erfüllt haben, werden durch das Konjunkturpaket II eigentlich benachteiligt, sollen dadurch lediglich Maßnahmen Förderung erhalten, die zusätzlich in Angriff genommen werden. Viele zentrale Vorhaben wurden vom Markt Feucht bereits geplant bzw. auf den Weg gebracht, so dass dafür leider keine Fördermittel beantragt werden können. Im Bau einer Mensa für die Grund- und Hauptschule sieht die CSU-Fraktion solch’ eine zusätzliche Maßnahme, die durch das Konjunkturpaket II gefördert werden könnte. Diese Förderung sollte auch Bedingung für die derzeitige Durchführung der Maßnahme sein.
Genaue Details (Lage – Größe – voraussichtlicher Nutzerkreis) sollten mit den beiden Schulen bzw. deren Leitungen durch die beauftragten Planer festgelegt werden. Auf jeden Fall ist von beiden Schulen aus ein überdachter und behindertengerechter Zugang zur Mensa bzw. eine gleichartige Integration in bereits bestehende Gebäude zu gewährleisten.
Allerdings wären aus Sicht der CSU-Fraktion auch etliche andere Projekte förderungswürdig, so z.B. energetische Sanierungsmaßnahmen von Kindergärten (z.B. in Moosbach und in der Wohlauer Straße), eine schnelle Breitbandverbindung (min. 6000er-DSL) für Moosbach, die Umgestaltung der Einmündung Lohweg-Schwabacher Straße und die Errichtung des Gehwegs vom Parkdeck Reichswaldhalle zur südlichen Hauptstraße.
Aus grundsätzlichen Erwägungen hat sich die CSU jedoch in erster Präferenz für den Bau einer Mensa für die beiden Volksschulen entschieden, da die Schulen auf dem besten Weg dazu sind mehr zu sein als ein Aufenthaltsort für ein paar Stunden am Vormittag. Experten sprechen schon lange vom „Lebensraum Schule“. Dabei wird das Schulessen immer mehr an Bedeutung gewinnen und ein wichtiger Punkt für das Image der Schule und letztlich auch für die Attraktivität der ganzen Gemeinde sein.
Trotz der derzeitigen Überlastung des Bauamtes sollten Mittel und Wege gefunden werden, diese zusätzlichen Projekte noch in der vorgeschriebenen Zeit (bis 31.12.2011) fertig stellen zu können.
HB
|
|
Zurück
|
Partner
|

|

|
|
|
Geschrieben von Herbert Bauer
|
Freitag, 20. Februar 2009
|
|
|