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Klausurtagung der CSU-Fraktion



CSU-Fraktion bei ihrer Klausurtagung (Foto: Knoth)

Die diesjährige Wochenend-Klausurtagung der Feuchter CSU-Fraktion fand zusammen mit dem Ortsvorstand in Eichstätt statt, und unter der Leitung der Fraktionsvorsitzenden Karin Reiwe wurde eine Vielzahl aktueller Themen ausführlich erörtert.

Dabei stand zunächst die Familienpolitik mit dem Schwerpunkt Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt. Auf Grund neuester Meldungen bezüglich Gelenkklassen und Regionalschulen regte Friedrich Liebel an, über eine gemeinsame Nutzung der Mensa von Grund- Haupt- und Realschule nachzudenken. Die Anwesenden waren sich einig, dass der von der CSU-Fraktion im Rahmen des Konjunkturpakets II gestellte Antrag zum Bau einer Mensa in jedem Fall sinnvoll war, über die konkrete Ausführung und den Standort jedoch nach den neuesten Entwicklungen weiterer Diskussionsbedarf besteht.

Ein wichtiger Baustein im „Haus der Familie“ sind die Angebote für Senioren in Feucht. Zu diesem Thema regte Irmgard Kundörfer ein Netzwerk für Hilfestellungen und Unterstützung bei Alltagsnöten unter dem Motto „Senioren helfen Senioren“ an. Zusammen mit den von der CSU vorgeschlagenen Senioren-Infotagen könnte damit noch mehr den Bedürfnissen der älteren Generation Rechnung getragen werden. Gerade für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger scheint auch eine innerörtliche Buslinie besonders wichtig zu sein. Den wenigsten ist offenbar bekannt, dass eine solche Linie bereits existiert: Sie führt vom Feuchter Bahnhof über die Haltestellen “Ortsmitte“, „Alter Friedhof“ und „Zeidlersiedlung“ über Wendelstein weiter nach Schwabach und natürlich in der Gegenrichtung zurück. Man war sich einig das diese Busverbindung bei der Feuchter Bevölkerung besser bekannt gemacht werden muss.

Martin Rübig berichtete über die Haushaltsberatungen. Für das Jahr 2009 ergibt sich ein Investitionsvolumen von 8,2 Millionen €, das dem Markt Feucht ohne Aufnahme von Schulden nur möglich ist, weil bereits in der Vergangenheit durch Bürgermeister Konrad Rupprecht und mit Unterstützung der CSU-Fraktion mit Weitblick eine solide Haushaltspolitik praktiziert und entsprechende Rücklagen gebildet wurden. Getreu dem alten Motto „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“. Von Not könne zwar noch keine Rede sein, aber wir tun gut daran, auch künftig verantwortungsvoll mit den Einnahmen umzugehen und weiterhin Rücklagen für die Zukunft zu bilden, so Martin Rübig unter Zustimmung aller. An den bislang praktizierten freiwilligen Leistungen sowie den vielfältigen Unterstützungen im sozialen Bereich sollte der Markt Feucht nach Möglichkeit weiterhin festhalten, auch wenn heute noch nicht absehbar ist, ob bzw. inwieweit sich die Verwerfungen der globalen Wirtschafts- und Finanzsituation auf die Gewerbesteuereinnahmen bzw. den Haushalt der Marktgemeinde auswirken werden, so der einhellige Tenor von CSU-Vorstand und Fraktion.

Neben zahlreichen weiteren Themen und Initiativen der Fraktion beschäftigte man sich auch mit der Öffentlichkeitsarbeit. Hier wird die Feuchter CSU die seit Jahrzehnten praktizierten Ortsteilversammlungen und -begehungen fortführen, und zwar 2009 u.a. am 8.Mai im Gebiet Pfinzingstraße, Untere Kellerstraße, Lerchenstraße, Friedrich-Ebert-Straße und am 7.November im Gebiet um die Brückkanalstraße.

K.Reiwe / H.Bauer

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Geschrieben von Herbert Bauer
Sonntag, 22. März 2009


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