Feuchter CSU-Fraktion im Gespräch mit Seniorenbeauftragtem
Eine Abordnung der CSU-Fraktion erörterte mit dem Seniorenbeauftragten Karl-Heinz Kreuzer wichtige Feuchter Themen seines Arbeitsbereiches.
Im Mittelpunkt stand dabei zunächst die von ihm initiierte Aktion „Senioren helfen Senioren“, die er und die CSU gerne auf alle Generationen erweitern würden. Damit könnte letztlich ein Netzwerk für Alltagsnöte geschaffen und damit ein zentrales Anliegen des Wahlprogramms der Feuchter Union verwirklicht werden.
Langfristig ist dies in das in Feucht geplante „Haus der Generationen“ zu integrieren und sollte organisatorisch zunächst beim Seniorenbeauftragten angesiedelt sein. Dabei müssten ihm aber weitere ehrenamtliche Helfer und auch Anlaufstellen im Rathaus zur Seite stehen. Sinnvollerweise wäre das nach Ansicht von Karl-Heinz Kreuzer das Bürgerbüro, das interessierten Bürgern als Erstkontakt zur Verfügung stehen könnte. Die weitere Organisation und die Erfassung per EDV würde dann über ihn bzw. seine ehrenamtlichen Mitstreiter/innen geschehen können. Bei all’ diesen Tätigkeiten im Rahmen von “Mitbürgern helfen Mitbürgern“ sollten allerdings bereits vorhandene Initiativen – etwa der Kirchen oder des Landkreises – einbezogen und jedenfalls keine Konkurrenz, sondern lediglich eine Ergänzung zu professionellen Anbietern verwirklicht werden.
Alle Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass dieses umfangreiche Projekt am besten zunächst im kleinen Kreise vorbereitet werden sollte. Neben dem Feuchter Seniorenbeauftragten und Vertretern der Kirchen sowie weiteren Interessierten sollte dazu auch ein Vertreter der Nachbarschaftshilfe Postbauer-Heng eingeladen werden. Dort wird seit 1999 durch ehrenamtliche Mitarbeiter/innen schnell, unbürokratisch und kostenlos Hilfe angeboten und vermittelt. Zudem sollte das Thema in den Gremien des Ortsmarketingprozesses auf breiter Basis weiter erörtert werden.
Neben einer Fülle weiterer Themen wie etwa des weiteren Ausbaus eines Lieferservices Feuchter Geschäfte und der von Katharina von Kleinsorgen angeregten Idee eines „Streetworkers für Senioren“ wurden auch die von der CSU vorgeschlagenen Senioreninfotage diskutiert. Der Feuchter Seniorenbeauftragte hält dies für eine sehr gute Idee, möchte aber in diesem Jahr zunächst die Kontakte zu und zwischen den in der Seniorenarbeit tätigen Vereinen und Organisationen im Sinne eines „Runden Tisches für Seniorenarbeit“ intensivieren. Er ist jedoch optimistisch, in den nächsten Jahren das Projekt Senioreninfotag(e) in der Reichswaldhalle in Angriff nehmen zu können.
CSU-Fraktionsvorsitzende Karin Reiwe, ihre beiden Stellvertreter Hedy Bauer und Herbert Bauer sowie Irmgard Kundörfer und Katharina von Kleinsorgen als Mitglieder des Sozial- und Kulturausschusses dankten Karl-Heinz Kreuzer für sein Engagement zum Wohle der Feuchter Seniorinnen und Senioren und werden auch zukünftig in regelmäßigen Abständen das Gespräch mit ihm suchen. Denn die CSU will, dass sich Menschen in allen Phasen des Lebens für Feucht als Wohnort entscheiden. Und nur durch ständige Kontakte mit den Betroffenen und Verantwortlichen kann dieser zentrale Satz des CSU-Kommunalwahlprogramms auch in konkrete Maßnahmen der Kommunalpolitik umgesetzt werden.