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Wanderung des TSV Wendelstein nach Klausaurach am 22.5.05
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Der Wettergott hat es mit uns scheinbar noch gemeint. Nachdem der Samstag 21.05.05 verregnet begonnen hatte und der Sonntagmorgen auch nicht viel besser aussah, haben wir scheinbar alle unsere Reserven aufgebraucht und den Herrgott versöhnt.
Am Sonntag 22.05.05 war es wieder soweit. Die Wanderung, die ursprünglich von Peter Rühr veranstaltet werden sollte - von aber ihm krankheitsbedingt abgesagt werden musste- ist von seinem „Ersatzmann“ Manfred Frank doch noch „durchgezogen“ worden.
Wir haben uns um 10.00 von Sportplatz in Trautskirchen auf den Weg gemacht, nicht ohne den fürsorglichen Hinweis von Klaus Staubitzer, dass eine Wanderung mit Manni normalerweise ins Wasser fällt. Aber er habe scheinbar durch den guten Draht nach oben zumindest versprochen, dass der Regen nur wahrend der Waldquerung kommen sollte.
Und so war es auch. Einem anfänglichen Regenguss folgte Zug um Zug blauer Himmel, so dass am Ende der Tour strahlender Sonneschein übrig blieb und es den einen oder anderen noch dazu verleitete, in Merzbach noch einmal im Garten zu rasten und ein paar Gläschen zu trinken.
Die Strecke im einzelnen: Trautskirchen- Merzbach- Schussbachwald- Waldhaus- Selingsbachtal- Linden- Aurachtal- Klausaurach- Zeigelleite- Wasserhaus- Ortsrand von Hohenroth- Trautskirchen
26 unermüdliche Wanderer folgten dem Ruf von Klaus, Peter und Manfred, die Wandertour auf der Frankenhöhe mitzumachen und die auch noch hoch motiviert den vorher geplanten und abgefahrenen Wegen folgten.
Vom Sportplatz in Trautskirchen ging es erst einmal leicht bergan, so dass wir einen herrlichen Ausblick auf Trautskirchen und Umgebung hatten und nach kurzer, leicht ansteigender Wanderung in Merzbach eintrafen. Bereits da hatten einige der Wandersleute scheinbar Durst, so dass wir hier einen kurzen Aufenthalt einplanen mussten, um deren Kehlen anfeuchten zu lassen. Nach einer kurzen Zwischenrast vor dem eigentlichen Waldstück, bei dem ein Schnaps zum Wohle auf Rudi … getrunken wurde, ging es dann wirklich los. Der versprochene Regen setzte kurz ein, so dass einige Schirme ausgepackt wurden, aber den übrigen Teil der Wandergruppe kalt ließ.
In einem ca. 5 km weiten Stück konnten dann die Auswirkungen der letzten Regentage ausführlich genossen werden und es blieb keiner mehr von dreckigen Schuhen verschont, die aber in einem nachfolgenden Wiesenstück wieder gründlich gereinigt wurden und bei dem einen oder anderen zu nassen Füßen und Hosenbeinen führten.
Und kaum war man knapp zwei Stunden unterwegs hatte man schon von der Anhöhe Linden erspäht. Von dort ging es noch einmal kurz durch einen Talgrund Richtung Klausaurach, so dass wir alle nach den geplanten 2,5 h tatsächlich in der Gaststätte „zum Aurachquell“ eintrafen und wir auf die fußkranken, bereits dort wartenden Autowanderkollegen trafen.
Nach einem ausgezeichneten Mittagessen (wir hatten bereits telefonisch vorbestellt) und den üblichen Aufmunterungsversuchen aufzubrechen, hat es die Gruppe geschafft, gegen 14:10 wieder Witterung aufzunehmen und den Heimweg anzutreten.
Und… es wurde immer heller, einige kleine Schauer haben noch einmal den einen oder anderen dazu bewegt, seine Regenkleidung auszupacken, aber nach dem „Abstieg“ Richtung Wasserhaus haben auch die dauerhaftesten Pessimisten aufgegeben, über das Wetter zu urteilen. Die letzen Kilometer über einen steil ansteigenden Höhenzug haben dann viele dazu bewegt, über die Kraft der Sonne Ende Mai nachzudenken und der Durst wurde immer schlimmer.
Nach einem kurzen Debut auf der Landstrasse sind wir noch einmal über ein kurzes Waldstück über die Höhenzüge Richtung Trautskirchen vorgestoßen. Ein wunderbarer Blick in den Talgrund nach Trautskirchen hat viele entschädigt und in kurzer Zeit waren wir abgestiegen und wieder Richtung Auto marschiert.
Viele der Wanderer, die anfänglich über die Länge des Strecke geklagt hatten, waren somit mit dem Anblick und der gesamten abwechslungsreichen Tour versöhnt und am Ende hat jeder betont, dass die Tour schön war. Hat ja auch Manni dafür gesorgt, dass trotz anfänglicher Skepsis zum Wetter, dies eingetreten war, was Klaus am Anfang der Tour prophezeit hatte: Regen nur in Waldstücken; ansonsten herrliches Wetter.
Insgesamt hat Peter in die Wanderbücher 18km eintragen können und war hochzufrieden mit der Leistung seiner Truppe.
Ein letzter Einkehrschwung in Merzbach bei einem guten Getränk ließ die Schmerzen vergessen und mit fröhlicher Miene wieder etwas geleistet zu haben sind alle zum geplanten Zeitpunkt der Landtagswahl wieder zu Hause gewesen.
Manfred
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Partner
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Geschrieben von Marianne Scheuerlein
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Sonntag, 12. Juni 2005
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