Bürgermeister Wolfgang Kelsch hatte anlässlich seines 60. Geburtstages zu Spenden für soziale Organisationen der Gemeinde aufgerufen. Einen Teil des Erlöses überreichte Kelsch im Frühjahr der Arbeiterwohlfahrt Wendelstein.
Mit der Spende konnte das AWO-Pflegeheim am Richtweg eine Küchenzeile für die beschützende Abteilung finanzieren. Heimleiterin Brigitte Kucel, Pflegedienstleiterin Brigitte Büschel und AWO-Kreisverbandsvorsitzender Edgar Überall bedankten sich bei einem Treffen im AWO-Heim sehr herzlich. Edgar Überall betonte die Bedeutung der Spende für die Einrichtung und dankte Kelsch für sein besonderes soziales Engagement.
Stationsleiter Robert Scheuerer erläuterte die Funktion der neuen Küche. Die wich-tigste Regel für den Umgang mit altersverwirrten Menschen sei die Aufrechterhaltung von gewohnten Abläufen und die Möglichkeit zur selbständigen Betätigung. Durch gemeinsames Kochen und Backen in der beschützenden Abteilung könne dieser therapeutische Aspekt nun hervorragend umgesetzt werden.
Bei einer Begehung im Pflegeheim informierte sich der Bürgermeister über die der-zeitige Situation der Altenhilfe. In vier Abteilungen leben im Wendelsteiner AWO Heim 100 Bewohner. Diese seien zumeist pflegebedürftig und auf intensive Hilfe angewiesen. Seit vielen Jahren steigt zudem die Zahl der demenzkranken Menschen. Der Umgang mit dieser Krankheit erfordere zunehmend mehr qualifiziertes Personal und eine veränderte Ausstattung. Da kam die private Unterstützung des Bürgermeisters gerade recht, so Heimleiterin Kucel.