Seit Jahren kämpft der Markt Wendelstein mit den Folgen von sinnloser Zerstörungswut. Pro Jahr müssen im Gemeindegebiet durchschnittlich 20 Sitzbänke an Spielplätzen und Spazierwegen ausgetauscht werden, da sie aufgrund mutwilligem Vandalismus nicht mehr benutzt werden können. Allein dafür fallen Kosten in Höhe von 4 - 5.000,00 Euro an.
Bürgermeister Wolfgang Kelsch und Bauhofleiter Rudi Schütz setzen nun auf eine neue Generation von Bänken. Der Hersteller verspricht "stabile, bruchsichere und unverwüstbare" Modelle. Bei einer ersten Begutachtung am Bauhof zeigte sich Kelsch von den Vorteilen überzeugt: Das Material ist aus wetterbeständigem Recycling-Kunststoff. Durch eine entsprechende Verstärkung mit Stahlstreben an der Unterseite sind die Bänke wesentlich robuster als ihre Vorgängermodelle. Betonstützen werden fest im Boden verankert.
Eine erste Bank ist nun am Kinderspielplatz in der Johann Trinker Strasse im Einsatz. Erfahrungsgemäß werden dort die meisten Schadensfälle verzeichnet. Nach einer Probezeit wird sich die Gemeinde entscheiden, ob künftig im Falle eines Austauschs an allen Orten solche Bänke eingesetzt werden.