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Zahnarztpraxis Dr. Quilez Feucht

Mittendrin statt nur dabei



Die Herren II nach ihrem erfolgreichen Spiel gegen den FC Holzheim. Vorne, v.l.: Matthias Pfeifer, Tobias Kosmol, Alex Biebl. Hinten, v.l.: Daniel Knapp, Markus Gascha, Klaus Bärnreuther

Tennismannschaften des TSV Wendelstein etablieren sich im Erwachsenenbereich meist im Mittelfeld

Die Herren I startete wie bereits in den Vorjahren mit dem Ziel des Klassenerhalts die Medenrunde in der Bezirksklasse 1. Nach einem schlechten Saisonstart fuhren die Wendelsteiner letztendlich vier 5:4-Siege ein, die ihnen den fünften Tabellenplatz sicherten. Wie gewohnt überzeugte die „legendäre Wendelsteiner Doppelstärke“, so Mannschaftsführer Stefan Eckert. Eine äußerst positive Überraschung war die herausragende Leistung des erstmals in der Herren I startenden Marcel Merks, der spontan eine 6:1-Bilanz erspielte.

Einen ähnlichen Spätstart verzeichnete die Herren II, die bis zu den letzten beiden Spielen wartete um sich mit 5:4-Siegen gegen den FC Holzheim und die SV Altensittenbach vor dem drohenden Abstieg zu retten. Dies ist sicherlich auf die Verstärkung auf den vorderen Positionen zurückzuführen, was den Rest der Mannschaft nach hinten aufrutschen hat lassen. Mit einem relativ niedrigen Altersdurchschnitt ist für die Zukunft noch Steigerungspotential vorhanden, unter Umständen kann bis zur nächsten Saison auch noch die Doppelschwäche der Mannschaft ausgemerzt werden.

Den Damen I, die ursprünglich den Aufstieg in die Bezirksklasse 1 angestrebt hatten, kam ebenfalls ein schweres Los zu. Durch die zum TSV zurückgekehrte Kathrin Bösl sowie den Neuzugang Jennifer Marek unterstützt traten die Wendelsteiner gleich am ersten Spieltag gegen den späteren Aufsteiger ASV Neumarkt an und mussten sich dem starken Gegner mit 7:2 geschlagen geben. Im weiteren, etwas unglücklichen, Saisonverlauf erspielten die Damen noch zwei Siege auf den heimischen Plätzen, beendeten die Saison jedoch mit zwei 5:4-Niederlagen und landeten letztendlich auf dem fünften Platz.

Auch bei den Damen II, die in der Kreisklasse 3 antrat , musste lange gezittert werden, um die Saison nicht auf den hinteren Plätzen abzuschließen. Erst am letzten Spieltag in der Partie gegen den TV Altdorf konnte nach 3:3 Zwischenstand mit dem Gewinn von zwei Doppeln, davon eines mit 7:5 im dritten Satz, der fünfte Platz gesichert werden.

Erstmals nahm auch eine Damen III am Spielbetrieb teil, bei der zwar die Freude am Spielen im Vordergrund stand, die Spielerinnen zudem aber noch erste Wettkampferfahrung im Damenbereich sammelten. Nachdem im Auftaktspiel gegen den 1.FC Reichenschwand mit zwei Doppelniederlagen im dritten Satz ein Sieg nur knapp verpasst wurde, konnte die Mannschaft am Ende der Saison immerhin noch einen Sieg verbuchen und erreichte somit den vorletzten Tabellenplatz.

Die frühere zweite Herren 50, die das schwere Erbe der ersten Herren 50 in der Bezirksklasse übernommen hatte, musste sich trotz massiver Verstärkung aus der Herren 60 den deutlich stärkeren Gegnern geschlagen geben, so erklärt es Mannschaftsführer Jürgen Barschat. Demzufolge plazierten sich die 50er auch sieglos auf dem letzten Tabellenplatz und werden nächstes Jahr in der niedrigeren Spielklasse zu finden sein. „Interessant war allenfalls die Begegnung mit einer früheren Regionalligamannschaft aus Ingolstadt“, so Jürgen Barschat, denn diese zeigte den Wendelsteinern eindrucksvoll welch spielstarkes Tennis im Alter noch möglich ist.

Bei der höchstklassigsten Mannschaft des TSV, den Damen 50, verlief die Saison ohne große Überraschungen. Mit einer ausgeglichenen Bilanz von 31:32 Matchpunkten landete man auf dem sechsten Tabellenplatz und wird auch nächstes Jahr wieder in der Landesliga aufspielen dürfen.

Die Herren 60 sah sich in dieser Saison häufig mit engen Spielen konfrontiert, konnte bei der Spannung allerdings einen ruhigen Kopf bewahren und sich mit vier Siegen einen guten dritten Platz in der Bezirksliga erspielen.

Im Allgemeinen scheinen sich die Wendelsteiner Mannschaften mittlerweile in leistungsmäßig passenden Spielklassen etabliert zu haben und können bei ausgeglichenen Wettkämpfen ihr Potential voll ausschöpfen.

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Gaststätte Goldenes Herz mit Pension Garni


Geschrieben von Tobias Kosmol
Dienstag, 18. Juli 2006


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