Ansbacher Studentinnen drehen bei den worzeldorfer Lebensmittelrettern

Worzeldorf - Amelie Stromberger, Lilli Zeller und Larissa Haug produzieren einen neunminütigen Streifen über Lebensmittelverschwendung.

  • Monika Simon-Deinlein (re.), Chefin der worzeldorfer Lebensmittelretter, als Regieassistentin. Amelie Stromberger, Lilli Zeller und Larissa Haug (mi., v. li.) haben mit Kamera und Mikro die Lebensmittelausgabe in der Corpus-Christi-Kirche verfolgt.

    Monika Simon-Deinlein (re.), Chefin der worzeldorfer Lebensmittelretter, als Regieassistentin. Amelie Stromberger, Lilli Zeller und Larissa Haug (mi., v. li.) haben mit Kamera und Mikro die Lebensmittelausgabe in der Corpus-Christi-Kirche verfolgt.
    © Robert Schmitt

„Ton okay, Kamera läuft, Lebensmittelretter, die Erste.“ So haben drei Studentinnen des Fachbereichs „Ressortjournalismus“ der Hochschule Ansbach die besonderen Momente einer Lebensmittelausgabe am katholischen Pfarrzentrum „Chorpus Christi“ eingefangen. 

Amelie Stromberger, Lilli Zeller und Larissa Haug, 21 und 24 Jahre alt, haben dort für eine Dokumentation über „Lebensmittelverschwendung“ gedreht. Ihre Semesterabschlussarbeit soll die kritischen Seiten der Produktion und des Handels mit Nahrung beleuchten. Dazu haben die drei jungen Frauen die Arbeit des worzeldorfer Vereins „Lebensmittelretten und Nachhaltigkeit“ unter die Lupe genommen. Vereinsvorsitzende Monika Simon-Deinlein hat Auskunft erteilt. Zahlreiche Gäste waren ebenfalls bereit, über die Rolle der Lebensmittelretter in ihrem Leben zu berichten. Häufig sind dabei prekäre Umstände deutlich geworden, die über die kostenlosen Lebensmittel gelindert werden.

„Wir wollen erreichen, dass sich die Leute bewusster ernähren und bewusster einkaufen“, sagt das Reporterinnen-Trio. „Unsere Doku soll zeigen“, fügen sie hinzu, „wie viele gute Lebensmittel weggeworfen werden und wie vielen Menschen damit noch geholfen werden könnte.“ Schließlich seien sie zu Beginn der Beschäftigung mit dem Thema sehr geschockt gewesen, dass so viele Lebensmittel im Müll landen würden. Den Gründen dafür werden sie in der kompletten Abschlussarbeit auch mittels eines Podcasts, eines You-Tube-Videos und eines Instagram-Reels nachspüren.

Von: Robert Schmitt (meier Redaktion), Donnerstag, 26. Juni 2025 - Aktualisiert am Mittwoch, 09. Juli 2025
Weitere Informationen, Artikel und Termine von »meier® Magazin / Redaktion« finden Sie unter: www.meier-magazin.de/redaktion

Weitere Seiten zum Thema:

Empfehlen Sie diesen Artikel:

Kommentar schreiben

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.