AWO Schwanstetten unter neuer Führung

Schwanstetten - An der Spitze des AWO-Ortsvereins Schwanstetten gab es einen Wechsel. Bei den turnusgemäß anstehenden Neuwahlen der Vorstandschaft trat der bisherige Vorsitzende Kurt Stark nicht mehr an. Zur Nachfolgerin wählte die Jahreshauptversammlung des Ortsvereins in der Kulturscheune Leerstetten die bisherige Schriftführerin Inge Behr.

  • Inge Behr (vierte von rechts) ist neue 1. Vorsitzende der AWO Schwanstetten.

    Inge Behr (vierte von rechts) ist neue 1. Vorsitzende der AWO Schwanstetten.
    © Andreas Hahn

Auch auf dem Posten des 2. Vorsitzenden gab es einen Wechsel. Diesen hatte bisher Hartmut Hetzelein inne, den die Mitglieder zum Beisitzer wählten. Zu weiteren Besitzern wählten die anwesenden Mitglieder Annemarie Frey, Marianne Hebendanz, Bernd Breunig, und Benjamin Thäter. Als neuen 2. Vorsitzenden wählten die AWO-Mitglieder Wolfgang Hunner. Da Inge Behr bisher das Amt der Schriftführerin inne hatte, galt es, auch diesen Posten neu zu besetzen. Zu ihrer Nachfolgerin wählte die Versammlung einstimmig Michaela Fritsch. Darüber hinaus erhielt Anneliese Hetzelein das uneingeschränkte Vertrauen für das Amt der Kassiererin. Die Mitglieder für Winfried Weirauch und Andreas Haberkern als Kassenprüfer. Verabschiedet wurde neben Kurt Stark auch Andreas Hahn, der als Beisitzer nicht mehr kandidierte.

Im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung ehrte der Ortsverein auch langjährige Mitglieder. Dies waren Melina Maham, Herbert Lorenz, Robert Pfann und Elisabeth Schwarm für zehn Jahre Mitgliedschaft. Außerdem wurden Elisabeth Kiesel und Helga Eckbauer für 20 Jahre sowie Edith Saletmeier für 40 Jahre geehrt.

Der scheidende 1. Vorsitzende Kurt Stark hielt einen Rückblick auf die zurückliegenden Aktivitäten des Ortsvereins. Dieser umfasste nicht nur das vergangene Jahr, sondern auch zusammenfassend die vergangenen vier Jahre seiner Amtszeit. Unter der Führung von Kurt Stark wurden die Tanzabende des Ortsvereins in der Kulturscheune Leerstetten eingerichtet. Auch gemeinsame Feiern, wie zum Beispiel die traditionelle Nikolausfeier fanden statt und regelmäßige Unternehmungen, wie zum Beispiel die geführten Wanderungen und der AWO-Treff erfreuten sich großer Beliebtheit. Der AWO-Ortsverein Schwanstetten führte unter anderem auch Infostände und einen Sozialbasar im Sportheim des 1. FC Schwand durch.

Es folgten weitere detaillierte Berichte, so etwa über die Tanzabende, den Marianne Hebendanz vortrug. In den vergangenen beiden Jahren führte der Ortsverein 17 Tanzabende durch. Im Durchschnitt kamen 20 Gäste. Zu diesen gehörte unter anderem auch ein Weinfest und ein Faschingsball. Den Bericht über die Aktivitäten des regelmäßig am dritten Mittwoch im Monat stattfindenden AWO-Treffs hielt Annemarie Frey. An den jüngsten Treffs nahmen bis zu 30 Personen teil. Während der Treffs wurden unter anderem Fasching, Ostern und Muttertag gefeiert. Sie beginnen immer gemütlich mit Kaffee und Kuchen. Über die vielseitigen Tätigkeiten der Wandergruppe berichtete Andreas Haberkern. Im vergangenen Jahr gab es 26 Wanderungen. Die meisten davon fanden in der Umgebung statt, so zum Beispiel im Aurachtal, im Rednitztal oder auf dem Dillberg. Höhepunkt der Veranstaltungen war ein Seerosenfest bei den Seerosenteichen von Helmut Dörner. Andreas Haberkern beendete seine Tätigkeit als Organisator der Wanderungen. Seine Nachfolge traten Bernd Breunig, Werner Müller und Dieter Lämmermann an. Für Andreas Haberkern gab es als Dank unter anderem ein Fotobuch mit Bildern von Wanderungen, die er führte.

Über die Mitgliederentwicklung des AWO-Ortsvereins Schwanstetten informierte anschließend Hartmut Hetzelein. Ende 2018 hatte dieser 158 Mitglieder. Es gab nur einen leichten Rückgang gegenüber 166 Mitgliedern im Jahr zuvor. Erfreulich war es für den Ortsverein, dass am Abend der Jahreshauptversammlung einen Neueintritt gab. Detailliert informierte Kassiererin Anneliese Hetzelein über die finanzielle Lage des Ortsvereins.

Sven Ehrhardt, Referent für Öffentlichkeitsarbeit im AWO-Kreisverband Mittelfranken-Süd sprach in seinem Grußwort allen anwesenden Mitgliedern Glückwünsche zum Geburtstag aus, da in diesem Jahr die Arbeiterwohlfahrt 100 Jahre alt wurde. Obwohl es heute den meisten Menschen hierzulande so gut wie noch nie ging, mache sich im Land eine schlechte Stimmung breit, erklärte er weiterhin. Viele Menschen fühlen sich abgehängt und so werden selbsternannte Alternativen vielfach bevorzugt.

Von: Andreas Hahn, Mittwoch, 06. Februar 2019 - Aktualisiert am Donnerstag, 07. Februar 2019
Weitere Informationen, Artikel und Termine von »AWO-Ortsverein Schwanstetten e.V.« finden Sie unter: www.meier-magazin.de/awo-schwanstetten
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