Beat- und Rockmusik aus drei Jahrzehnten am Badhausplatz
Wendelstein - AWO-Rockers begeisterten auch 2025 wieder beim Auftritt am „Jazz-Blues-Open“
Die „AWO-Rockers“ machten mit ihrem Auftritt am Badhausplatz im Rahmen des großen Programms der „Jazz-Blues-Open“-Tage 2025 in Wendelstein problemlos dort weiter, wo sie bei ihrer Premiere letztes Jahr aufgehört hatten: Bei bestem Auftrittswetter zum Mittanzen und Musikgenießen kamen heuer mehr als 150 Musikbegeisterte zu dem Live-Konzert am Nachmittag und wurden von den „Recken von und zu Rock‘n Roll“ mit Klassikern der Beat- und Rockära ab den 1960er Jahren bis zu moderneren Stücken der 1990er Jahre „verwöhnt“.
Insgesamt knapp 400 Jahre Musikleidenschaft sind auf der Bühne versammelt, wenn die „AWO-Rockers“ als musikbegeisterte Aktive vom örtlichen AWO-Ortsverband im Alter von über 50 bis zu 76 Jahren mit lebenslanger Freude an Beat- und Rockmusik zum Konzert einladen: Diese Freude lebten die „Recken von und zu Rock ’n’ Roll“ auch heuer beim Konzert im Rahmenprogramm des Jazz-Blues-Open in Wendelstein begeistert vor: Vor mehr als 150 Musikfreunden aller Altersstufen boten Klaus Pusch (Bandleader, Gitarre), Reini Wagner (Vocal), Wolfgang König (Bass), Juoni Aikio (Schlagzeug), Chris Bach (Sologitarre) und Jörg Reisner (Keyboard) gern ihr Bestes.
Gemeinsam mit Harry Büchs (Technik) im Hintergrund streckten die begeisterten Musiker, die in ihrer Jugend bereits in regionalen Bands spielten und immer noch gern bekannte Stücke ab der Zeit der 1960er Jahre bis in die 1990er-Jahre als „AWO-Rockers“ präsentieren, auch jetzt dem Alter sprichwörtlich „die Zunge heraus“. Ihr Konzertprogramm mit international bekannten Stücken von Beat-, Country-, Blues-, Pop- und Rock ’n’ Roll-Größen kam beim Publikum am Badhausplatz im Wendelsteiner Altort zudem gut an: Einige wagten neben Mitsummen, Mitsingen und Mitfeiern der Klassiker sogar ein flottes Tänzchen auf der Freifläche vor der Bühne.
Musikalische Zeitreise durch drei Jahrzehnte
Die knapp 30 Stücke des Konzerts in zwei Musikblöcken boten für die Zuhörer eine musikalische „Zeitreise“ in die eigene Jugend wie auch in die der Eltern und Großeltern: Ob „Eight days a week“ der Beatles, „Long train runnin“ (Doobie Brothers), „Addicted to love“ von Robert Palmer, „Achy breaky heart“ von B.R.Cyrus oder „Samba pati“ als Instrumental von Santana - alle im Publikum hatten garantiert zu einem oder mehr Stücken besondere Erinnerungen. Spannend war es zudem Erfolge einzelner Musikgrößen im Wandel der Zeiten zu hören wie etwa „Wonderful tonight“ und „Lay down Sally“ als frühe Stücke von Eric Clapton sowie sein „Tears in heaven“ von 1992. (jör)
