Bürgerbegehren Gegenwind Wendelstein-Schwanstetten im Faktencheck

Wendelstein - das Bürgerbegehren Gegenwind steht an – wir klären die Fakten

  • Windenergie vor Ort

    Windenergie vor Ort
    © grüner OV Wendelstein

Kann das Bürgerbegehren die Windräder zwischen Wendelstein und Schwanstetten verhindern?
Nein.
Das Bürgerbegehren zielt nur darauf ab, die Beteiligung der beiden Gemeinden zu verhindern.

Ist das Windenergievorranggebiet schon beschlossen?
Fast.
Das Verfahren ist noch nicht ganz zu Ende, das Ergebnis aber vorhersehbar – Windräder werden zulässig sein. Gegen die Planungsentscheidung gibt es keinen Einspruch.

Das heißt, der Windpark kommt auf jeden Fall?
Nein.
Er kommt, wenn ein Investor glaubt, es lohnt sich und er die notwendigen Flächen von den Eigentümern bekommt. Das Bürgerbegehren ändert daran gar nichts.

Und was wollen dann die beiden Gemeinden Wendelstein und Schwanstetten?
Dass die Bürger mitverdienen, wenn die Windräder kommen. Sei es über die Gemeindewerke oder über eine Bürgergenossenschaft. Strom vor Ort und Gewinne für die Bürger vor Ort.

Und was wollen die Initiatoren des Bürgerbegehrens?
Dass die beiden Gemeinden Wendelstein und Schwanstetten sich nicht weiter engagieren, also den Windpark den Investoren überlassen.

Weil wir hier leben.
Carolin Töllner und Martin Mändl

Von: Martin Mändl (Fraktionssprecher BÜNDNIS90/DIEGRÜNEN im Marktgemeinderat Wendelstein), Freitag, 05. Dezember 2025 - Aktualisiert am Dienstag, 09. Dezember 2025

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