Bürgerinitiative: Bürger sollten Chancen der Wendelsteiner Planungswerkstatt nutzen

Wendelstein - Bürger sollten die Chancen der für den 8. April geplanten Wendelsteiner Planungswerkstatt auf keinen Fall ungenutzt lassen. „Zwar kann der von der Gemeinde geplante Bürger-Workshop zum Flächennutzungsplan in unseren Augen nur ein erster Schritt in Richtung stärkerer Bürgerbeteiligung sein. Für alle, die die Zukunft Wendelsteins mitgestalten wollen, sollten dennoch unbedingt daran teilnehmen“, stellte der Sprecher der Initiative „Bürger gestalten Wendelstein“ (IBgW), Reinhold Selz, nach der ersten IBgW-Vorbereitungs-Veranstaltung fest.

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Eine letzte Möglichkeit, sich auf die Planungswerkstatt einzustimmen, haben Wendelsteiner Bürger beim nächsten Monatstreffen der IBgW am Mittwoch, den 5. April, 18.30 Beginn 19.00 Uhr, in der Gaststätte „Pizzeria Da Mario“ in Großschwarzenlohe, Mittelweg 80 (wegen der Planungswerkstatt wurde das April- Treffen um eine Woche vorgezogen). Vertreter der IBgW werden bei dem Treffen noch einmal die Ergebnisse der drei vorangegangenen Mittwochs-Workshops der IBgW zusammenfassen, in denen sich interessierte Bürger auf die Planungswerkstatt vorbereitet hatten. "So eine Information hätte ich mir bevor ich Gemeinderätin wurde auch gewünscht", sagte Carolin Töllner beim letzten Workshop.

Im ersten Workshop am 8. März hatte das IBgW-Team kurz über das Bürgerbeteiligungsinstrument „Planungswerkstatt“ und die damit in anderen Kommunen gemachten Erfahrungen informiert. Fazit: Ein Samstag dürfte für die Planungswerkstatt angesichts der Komplexität der Fragen kaum ausreichen. In anderen vergleichbaren Städten stand den Bürgern dafür ein ganzes Wochenende zur Verfügung, in anderen Kommunen, etwa Bald Tölz, erstreckte sich der Prozess über ein halbes Jahr.

Die Recherchen von IBgW-Vertreter Klaus Tscharnke hatten ferner ergeben: Von den Teilnehmern der Wendelsteiner Planungswerkstatt werden sehr konkrete Vorstellungen zur weiteren Entwicklung Wendelstein abverlangt werden. Die Teilnehmer würden unter anderem Pläne und Verkehrsbelastungs-Daten auf den Tisch vorfinden und könnten darauf mit bunten Stiften ihre Vorstellungen abbilden, berichtete Tscharnke nach einem Gespräch mit dem veranstaltenden Planungsbüros Team 4.

Mit dem planerischen Ist-Zustand Wendelsteins befasste sich die IBgW bei einem Workshop am 15. März. Stefan Pieger vom Bund Naturschutz erläuterte dabei am bestehenden Flächennutzungsplan die Ausgangslage. Sein Fazit: Die Wachstumsmöglichkeiten des zwischen Bannwald und Schwarzachtal eingezwängten Ortes sind vergleichsweise gering. Ansätze für ein mögliches Ortsleitbild und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die künftige Nutzung der verbliebenen Freiflächen in Wendelstein sollten schließlich beim dritten Workshop am 29. März, 19.00 Uhr diskutiert werden – ebenfalls in der Gaststätte „Pizzeria Da Mario“ in Großschwarzenlohe. 

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Von: Kristin Seelmann (Sprecher der Initiative), Montag, 20. März 2017 - Aktualisiert am Montag, 21. Januar 2019
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