„Der schlauste Computer der Welt“ zu Gast an der Grundschule Schwanstetten

Schwanstetten - Ein besonderes Erlebnis erwartete die Schülerinnen und Schüler unserer dritten und vierten Klassen. Das Klassenzimmertheater „Der schlauste Computer der Welt“ vom Dehnberger Hoftheater machte Halt bei uns und verwandelte unser Lesezimmer kurzerhand in eine Bühne.

Ein besonderes Erlebnis erwartete die Schülerinnen und Schüler unserer dritten und vierten Klassen. Das Klassenzimmertheater „Der schlauste Computer der Welt“ vom Dehnberger Hoftheater machte Halt bei uns und verwandelte unser Lesezimmer kurzerhand in eine Bühne.

Mit nur zwei Schauspielern gelang es, eine lebendige und zugleich nachdenklich stimmende Geschichte zu erzählen. Im Mittelpunkt steht der Junge Linus, der seine ältere Schwester Lina bei der Einrichtung ihres neuen Computers stört. Doch dieser Computer ist alles andere als gewöhnlich: Eine künstliche Intelligenz hilft nicht nur bei einfachen Rechenaufgaben, sondern übernimmt nach und nach immer komplexere Tätigkeiten – vom Dichten von Reimen über das Malen von Bildern bis hin zum Lösen von Hausaufgaben und erfüllen von Wunschträumen.

Was zunächst faszinierend und hilfreich erscheint, entwickelt sich schnell zu einer kritischen Situation: Die Kinder überlassen der KI immer mehr Verantwortung, bis diese schließlich selbst eingreift. In einer überraschenden Wendung stellt sie die entscheidende Frage: Wird das Leben nicht langweilig, wenn man alles von einer Maschine erledigen lässt? Will man nicht lieber selber denken, entscheiden und handeln?

Die Aufführung zog die Kinder von der ersten Minute an in ihren Bann. Sie hörten begeistert zu, beteiligten sich aktiv und fieberten sichtlich mit den Figuren mit. Besonders bei gelungenen Aufgaben und „Erfolgen“ wie einem Fußballsieg wurde lautstark mitgejubelt, gelacht und applaudiert – das Lesezimmer wurde so zu einem lebendigen Mitmach-Theater.

Das Stück griff damit ein hochaktuelles Thema auf: den Umgang mit digitalen Medien und künstlicher Intelligenz. Auf kindgerechte, humorvolle Weise wurde vermittelt, wie wichtig es ist, Technik sinnvoll zu nutzen, aber auch ihre Grenzen zu erkennen. Die Schülerinnen und Schüler wurden dazu angeregt, darüber nachzudenken, welche Aufgaben sie lieber selbst übernehmen möchten – und wie viel Freude und Stolz es bereiten kann, eigene Lösungen zu finden.

Die Aufführung sorgte nicht nur für viele Lacher, sondern regte auch zum Nachdenken an. Im anschließenden Gespräch wurde deutlich, dass die Kinder ein gutes Gespür dafür entwickelten, wann Technik hilfreich ist – und wann es besser ist, selbst aktiv zu werden.

Ein gelungenes Theatererlebnis, das aktueller kaum sein könnte und sicherlich noch lange in Erinnerung bleibt.

Vielen Dank an die zwei tollen Schauspieler!!!

Von: Bernadett Kreitschmann ( Lehrerin), Donnerstag, 16. April 2026 - Aktualisiert am Dienstag, 05. Mai 2026
Weitere Informationen, Artikel und Termine von »Grundschule Schwanstetten« finden Sie unter: www.meier-magazin.de/grundschule-schwanstetten

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