Die Wölflinge der DPSG-Schwanstetten-Rednitzhembach in Aktion

Schwanstetten - Im April stand für die Wölflinge wieder ein ereignis- und abenteuerreiches Programm auf dem Gruppenplan. Vom Mini-Hike über Spiele im Wald bis hin zum traditionellen Ostereierfärben war alles geboten.

  • Vier Wölflinge ruhen sich auf einer Bank an den Harmer Weihern aus. Wenn sie nur da schon gewusst hätten was noch auf sie zukommt!

    Vier Wölflinge ruhen sich auf einer Bank an den Harmer Weihern aus. Wenn sie nur da schon gewusst hätten was noch auf sie zukommt!
    © Richard Seidler

  • Spiele im Wald sind bei den Wölflingen immer beliebt. Vor allem wenn es darum geht andere zu jagen und in einen Hinterhalt zu locken!

    Spiele im Wald sind bei den Wölflingen immer beliebt. Vor allem wenn es darum geht andere zu jagen und in einen Hinterhalt zu locken!
    © Richard Seidler

  • Auch Traditionen dürfen nicht fehlen! Das Ostereierfärben gehört natürlich fest zum Programm der Wölflingsstufe.

    Auch Traditionen dürfen nicht fehlen! Das Ostereierfärben gehört natürlich fest zum Programm der Wölflingsstufe.
    © Richard Seidler

Zunächst stand ein Mini-Hike auf dem Programm. Ein "Hike" (also eine Wanderung) ist typisch pfadfinderisch. Die Wölflinge wurden von ihrem Wölflingsleiter, Richard Seidler, zunächst vom katholischen Kirchenzentrum Schwanstetten durch den Wald zu den Harmer Weihern geführt. Dort angekommen wurde gleich die Gelegenheit zu einer Rast genutzt. Ein idyllischer Ort, die Harmer Weiher! Das haben auch die Wölflinge erkannt. Bei selbt mitgebrachter Brotzeit, Getränken und mit gemeinsamen Spiel verbrachten die Wölflinge dort ein paar Minuten und genossen das Ambiente. Dann hieß es Aufbruch! Richard Seidler führte die Wölflinge abermals in den Wald und verkündete in mitten eines Dickichts: "So, jetzt kommt Eure Aufgabe! Ich sage ab sofort nicht mehr wie es weiter geht. Ihr müsst jetzt gemeinsam den Weg zurückfinden. Aber: Ihr dürft nicht den gleichen Weg zurückgehen, den wir gekommen sind. Bitte sprecht euch ab und erarbeitet die Route gemeinsam. Keiner läuft voraus und keiner wird zurückgelassen!"
Dann ging es los. An jeder Einmündung wurde überlegt, diskutiert und entschieden. Es war schön zu beobachten, wie die Kinder zueinander fanden und auf jeden Rücksicht nahmen. Über ein paar kleine Umwege kamen die Wölflinge schließlich über Leerstetten zurück zum Ausgangspunkt. Sie waren sichtlich stolz!

Als nächstes stand "Spiele im Wald" auf dem Programm. Und was man im Wald nicht alles spielen kann. Da braucht es überhaupt keine Spielgeräte. Der Wald an sich und das Umfeld dort ist "Spielwiese" genug. Aber natürlich hatte der Leiter ein abenteuerreiches Spiel vorbereitet. Die Wöflinge wurden in zwei Gruppen geteilt. Beide Gruppen waren gleich stark. Jede Gruppe musste sich ein Codewort mit 10-12 Buchstaben überlegen und die Buchstaben (wild durcheinander gewürfelt) jeweils einzeln- oder auch paarweise auf ein Kreppklebeband schreiben. Jedes Kind bekam nun ein Kreppklebeband mit Buchstaben auf seinen Arm geklebt. Nun hieß es ab in den Wald. Jede Gruppe suchte sich ein "Lager". Auf Pfiff ging es los. Ziel war es die anderen aufzuspüren, das Kreppklebeband vom Arm zu reißen und es in sein eigenes Lager zu bringen. Hat man genügend Kreppklebebänder der anderen Gruppe, so konnte man sich an das Herausfinden des Codewortes wagen. Hat man das Codewort der anderen Gruppe gefunden, so musste man zum Leiter und ihm das Codewort der anderen Gruppe sagen. Stimmte das Wort, so hat die Gruppe, die zuerst das Codewort der anderen mitgeteilt hat, gewonnen. Aber: Nur einmal durfte man daneben liegen.
Die Kinder schlichen, rannten, jagten, stolperten und rieten was das Zeug hielt. Und schließlich kam die Gruppe 1 auf das Lösungswort "Versprechen" der Gruppe 2 und hatte somit gewonnen.

Am letzten Freitag vor den Osterferien stand dann etwas Ruhigeres auf dem Gruppenplan. "Ostereierfärben" mit Naturfarben. Wie in jedem Jahr war auch diesmal das Färben eine tolle Aktio. Und ganz nebenbei lernten die Wölflinge noch etwas über die Bedeutung von "Bio", da Richard Seidler nicht nur Naturfarben mitgebracht hatte, sondern auch "Bio"-Eier. So ergaben sich viele Fragen über die Bedeutung der Worte "regional", "saisonal", "bio bzw. biologisch" und "ökologisch". Eine einfache Aktion, die doch mit viel Inhalt gefüllt wurde. Am Ende durfte jeder Wölfling zwei gefärbte Eier mit nachhause nehmen. Wölflingsleiter Richard Seidler empfahl den Kindern die Eier bis zur Osternacht aufzuheben. Am Ende der Osternacht können die Eier im Rahmen der Speisensegnung gesegnet und anschließend mit der Familie beim Osterfrühstück verzehrt werden. Die Wölflinge waren begeistert.

Kontaktdaten zur DPSG Schwanstetten-Rednitzhembach:

Richard Seidler, Stammesvorsitzender, Alte Straße 15d, 90596 Schwanstetten, Tel. 09170/972243, E-Mail: richard.seidler@t-online.de

Von: Richard Seidler (Stammesvorsitzender), Samstag, 13. April 2019 - Aktualisiert am Freitag, 19. April 2019
Weitere Informationen, Artikel und Termine von »DPSG Schwanstetten-Rednitzhembach« finden Sie unter: www.meier-magazin.de/dpsgschwanstettenrednitzhembach
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