Ehrungen bei der Senioren-Union Schwabach
Schwabach - Manfred Karl, Chef der CSU-Senioren in Schwabach, zeichnet 21 anwesende Mitglieder jeweils mit Ehrennadel und Urkunde aus. 26 Mitglieder können aus persönlichen Gründen nicht zur Ehrung erscheinen. Fürther Ex-OB Wilhelm Wenning referiert zur aktuellen politischen Lage.
Die 84-jährige Karin Wirth und der 86-jährige Gregor Abt sind bereits ein Vierteljahrhundert Mitglieder der Schwabacher Senioren-Union. Dafür hat Vorsitzender Manfred Karl die beiden jetzt jeweils mit Urkunde und Ehrennadel ausgezeichnet. Helga und Gernot Schäfer sind ebenfalls 25 Jahre Mitglied. Beide konnten aus persönlichen Gründen nicht an der traditionellen Ehrungs-Veranstaltung der Schwabacher CSU-Senioren teilnehmen.
Geehrt worden ist auch Stefan Kosmann. Der 84-jährige ist seit 20 Jahren Mitglied der Seniorenunion. Das ehemalige Stadtratsmitglied hat die Arbeitsgemeinschaft innerhalb der CSU Schwabach 2007 wiedergegründet und war bis Februar dieses Jahres ihr Vorsitzender gewesen. In dieser Zeit ist die CSU-Gliederung auf 210 Mitglieder angewachsen. Damit ist sie der größte Kreisverband der Senioren-Union in Mittelfranken geworden und stellt 40 Prozent der über 60-jährigen Mitglieder im Bezirk Nürnberg-Fürth-Schwabach.
Als Festredner zu Gast war bei den Schwabacher Senioren ein ehemaliger Landes- und Kommunalpolitiker,. Der 75-jährige Wilhelm Wenning war CSU-Landtagsabgeordneter sowie Stadtratsmitglied in Fürth und von 1996 bis 2002 Oberbürgermeister der Kleeblattstadt. Nach dem Wahlsieg Thomas Jungs (SPD) 2002 arbeitete er bei der Regierung Oberfrankens. Von 2007 bis 2016 war er Regierungspräsident in Bayreuth. Heute ist er Vorsitzender der CSU-Senioren in Fürth.
Wenning übte in seinem Referat noch einmal heftige Kritik an der Ampel-Koalition und bezeichnete die SPD in der amtierenden Koalition als Bremser. „Sie rollt Steine in den Weg, die andere wieder wegräumen müssen“, so Wenning. Scharfe Kritik über der 75-jährige auch an den Vorschlägen des DIW-Chefs Prof. Marcel Fratzscher, Senioren zu Sozialdiensten zu verpflichten. „Das ist so abwegig, dass ich nur lachen kann“, so Wenning. Zugleich hielt er aber Reformen insbesondere bei der Rente für erforderlich. Er sah hier eine Erhöhung des Renteneintrittsalters als gangbaren Weg an und trat für eine deutliche Verringerung der Frühverrentungen ein. Im Gesundheitssystem schlug Wenning eine Krankenhausreform vor, die ortsnahe stationäre und Notfall-Versorgung bei einfachen Erkrankungen mit Spezialisierung in medizinischen Zentren verbindet. Ebenso verlangte Wenning einen deutlichen Kampf gegen illegale Migration sowie eine bessere Erwerbsbeteiligung anerkannter Asylbewerber und Flüchtlinge.
Manfred Karl ehrte zahlreiche weitere Mitglieder der Schwabacher Senioren-Union für langjährige Traue zum Verband.
Für 15 Jahre Mitgliedschaft: Anna Hofbeck, Christel Bruenger, Dorothea Hofschuster, Eleonore Pfeiffer, Gertraud Distler, Heinrich Frauenhofer, Ilse Rein, Karl-Heinz Trapp, Klaus-Dieter Herbst, Kurt Frenschkowski, Kurt Kolb, Manfred Lulei, Reinhard Müller, Ruperta Weigel, Theopoula Nastos, Ute Kosmann, Rosy Stengel, Marianne Lachmann, Klaus Zimmermann, Johann Rissmann, Erna Potzler, Elfriede Meier, Joachim Pfeiffer.
Für zehn Jahre: Brigitte Stein, Christa Lösel, Dietrich Mehlhorn, Egon Janich, Erich Kefer, Erika Seidel, Gisela Hammer, Gisela Kauppert, Hannelore Dietzel, Hedy Bogner, Hermann Lohmüller, Ida Lulei, Johann Kummerer, Karin Zimmermann, Käthe Weber, Manfred Siebentritt, Margot Frenschkowski, Monika Nastos, Otto Kosmann, Sieglinde Landmann, Ursula Humpenöder.
