Ein Kapitel geht zu Ende – ein neues beginnt!

Wendelstein - Unser Herzblut-Rotbier wird es künftig nicht mehr geben.

  • Das Rezept für das Kärwa-Rotbier „Herzblut“ entstand an der kleinen Anlage des Brauvereins Wendelstein

    Das Rezept für das Kärwa-Rotbier „Herzblut“ entstand an der kleinen Anlage des Brauvereins Wendelstein

  • Zur Qualitätskontrolle im Keller der Neumarkter Glossnerbräu

    Zur Qualitätskontrolle im Keller der Neumarkter Glossnerbräu

  • Das Herblut war neben den Kärwas unter anderem bei den Getränkerittern in Wendelstein und im Weissen Lamm, Kornburg zu haben

    Das Herblut war neben den Kärwas unter anderem bei den Getränkerittern in Wendelstein und im Weissen Lamm, Kornburg zu haben

  • Auch auf der 2026er Kärwa fand das Herzblut großen Zuspruch

    Auch auf der 2026er Kärwa fand das Herzblut großen Zuspruch

Von 2021 bis 2026 war es auf der Wendelsteiner Kärwa ein fester Bestandteil unseres Ausschanks und für viele Besucher das Lieblingsbier. Die leuchtend rubinrote Farbe, der vollmundig-malzige Charakter, die feine Bittere und die angenehme Hopfenaromatik machten das Herzblut zu etwas ganz Besonderem.

Leider muss auch die Brauerei Glossner, bei der wir unser Bier nach unserem Rezept in größeren Mengen brauen und abfüllen lassen durften, auf den rückläufigen Bierkonsum reagieren. Schweren Herzens wurde deshalb entschieden, die Produktion und Lagerung unseres Herzblut-Rotbiers einzustellen. Natürlich bedauern wir diesen Schritt zutiefst. Gleichzeitig haben wir großes Verständnis für die Entscheidung und sind der Familie Glossner dankbar für die jahrelange vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Umso mehr freuen wir uns, dass sie uns auch künftig bei unserer Kärwa unterstützen – mit Schankwagen, Kühlwagen und Biergarnituren. Dafür sagen wir von Herzen Danke!

 

Für uns bedeutet das nun, neue Wege zu gehen.

Künftig werden wir die Biere für die Wendelsteiner Kirchweih mit unserer eigenen, im Vergleich deutlich kleineren Brauanlage selbst vorbrauen. Das Brauen selbst wäre dabei gar nicht die größte Herausforderung – wir könnten problemlos mehrere Tage hintereinander brauen. Die eigentliche Hürde sind Kühlung, Lagerung und Reifung der Fässer. Dafür fehlt uns schlicht der notwendige Platz.

Doch auch hier lässt uns die Brauerei Glossner nicht allein. Sie hat uns angeboten, unsere Fässer in ihrer Kühlanlage einzulagern. Diese Unterstützung ist für uns von unschätzbarem Wert und ermöglicht es uns, auch künftig Biere in der gewohnten Qualität anzubieten.

Welche Sorten im nächsten Jahr aus unseren Zapfhähnen fließen werden, verraten wir heute noch nicht. Nur so viel: Freut euch auf spannende neue Biere – mit viel Leidenschaft gebraut und in der Qualität, die ihr vom Wendelsteiner Brauverein kennt.

Bis dahin heißt es: dem Herzblut einen würdigen Abschied bereiten, vielleicht eine kleine Träne verdrücken – und voller Vorfreude auf ein neues Kapitel blicken.

Von: Hans Leikauf (Pressewart), Sonntag, 27. September 2026
Weitere Informationen, Artikel und Termine von »Brauverein Wendelstein« finden Sie unter: www.meier-magazin.de/brauverein-wendelstein

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