Ein Schritt zu mehr Bürgerbeteiligung
Schwanstetten und Wendelstein - Übergabe unseres Bürgerbegehrens in Schwanstetten und Wendelstein
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
mit großem Engagement und breiter Unterstützung konnten wir am 29.08.2025 unser Bürgerbegehren für die Marktgemeinde Schwanstetten und am 23.09.2025 für die Marktgemeinde Wendelstein einreichen. Dies ist ein wichtiger Schritt und Ausdruck gelebter Demokratie und Mitbestimmung auf Bürgerebene. Die jeweiligen Vertreter der Bürgerinitiative überreichten die Unterlagen in Schwanstetten dem Ersten Bürgermeister Robert Pfann und dem Zweiten Bürgermeister Wolfgang Scharpff sowie in Wendelstein dem Ersten Bürgermeister Werner Langhans.
Insgesamt wurden in der Marktgemeinde Schwanstetten 1.000 Unterschriften und in der Marktgemeinde Wendelstein 1.900 Unterschriften gesammelt. Beide Ergebnisse übertreffen deutlich das notwendige Quorum von 10 % bzw. 9% der Wahlberechtigten: In Schwanstetten entspricht das rund 590 Unterschriften (10% der Wahlberechtigten) und in Wendelstein rund 1.175 Unterschriften (9% der Wahlberechtigten). Die Unterschriftensammlungen konnten zügig durchgeführt werden, und wir haben viele interessierte Bürgerinnen und Bürger angetroffen. Das belegt unmissverständlich, dass die Menschen in beiden Gemeinde bei diesem Großprojekt mitbestimmen wollen. Diesen demokratischen Auftrag nehmen wir als Bürgerinitiative ernst.
Erster Bürgermeister Robert Pfann versprach eine zeitnahe Prüfung der Listen, damit das weitere Verfahren voranschreiten kann. Die Verwaltung steht in Kontakt mit den drei Vertretern des Bürgerbegehrens (1. Roland Dietrich, 2. Roman Trautner, 3. Jürgen Kretzer), um Rückfragen schnell zu klären.
Erster Bürgermeister Werner Langhans hatte uns am 23.09.2025 zu einem Informationsgespräch ins Wendelsteiner Rathaus eingeladen, bei dem unter anderem auch Bürgermeister Pfann und fünf weitere Mitarbeitende aus beiden Gemeinde anwesend waren, und bei dem wir - siehe Bildlegende - das Bürgerbegehren überreichen konnten. Es wurden die rechtlichen Aspekte sowie die Beweggründe der Gemeinden und der Bürgerinitiative diskutiert. In einigen Punkten gab es unterschiedliche Sichtweisen, die wir offen und respektvoll besprochen haben.
Die Unterschriftensammlungen konnten wir trotz Sommerferien zügig abschließen. Viele Bürgerinnen und Bürger zeigten reges Interesse – oft waren noch Informationen nötig, wie sich in den mehreren hundert persönlichen Gesprächen herausstellte. Wir haben alle Fragen ernst genommen und beantwortet. An dieser Stelle bedanken wir uns für die vielen offen und positiven Gespräche und Begegnungen. Damit auch diejenigen Antworten finden, die wir wegen der Ferienzeit oder anderen Gründen nicht persönlich antreffen konnten, haben wir die häufigsten Fragen gesammelt und auf unserer Website verständlich beantwortet: www.gegenwind-wk402.de/ihre-fragen-faq/
Herzlicher Dank an alle Unterstützerinnen und Unterstützer – gemeinsam machen wir unsere Gemeinde stärker und transparenter.
- Anhänge:
- BerichtBrgerentscheidMeier.pdf
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