Frühling mit Risiken und Nebenwirkungen
Nürnberg und Umgebung - Endlich Frühling! Es wird wärmer, die Tage werden länger und auch die Gassirunden mit Ihrem Hund machen bei milden Temperaturen und Sonnenschein wieder viel mehr Spaß. Frühling bedeutet auch für unsere Vierbeiner, wieder ausgelassen draußen herumtoben und auf ausgedehnten Spaziergängen Neues erkunden zu dürfen. Der Frühling ist jedoch nicht nur satt-grün und blumig-bunt, sondern birgt auch manche Gefahr für Ihren Hund.
Manche Frühlingsgewächse sind ganz schön giftig
Hunde toben im Frühling gerne über Wiesen und Felder, doch sowohl im heimischen Garten als auch in Wald und Flur lauern Risiken und Nebenwirkungen für Vierbeiner – zum Beispiel Pflanzen wie Bärlauch, Krokus, Maiglöckchen, Osterglocke, Schneeglöckchen, Hyazinthe, Tulpe, Iris und Gladiole. Auch Hyazinthe, Rhododendron und Efeu bergen gesundheitliche Gefahren. Diese fürs menschliche Auge wunderschönen bunten Frühlingsboten sind für Hunde leider das pure Gift und können Symptome wie Erbrechen, Durchfall und Krämpfe auslösen. Ein neugieriges Lecken an einer bunten Blüte oder das Beschnüffeln einer dieser Pflanzen kann zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen. Auch blühender Waldmeister kann für Hunde lebensgefährlich werden.
Schneckenkorn – nicht nur für Schnecken gefährlich
Schneckenkorn ist bei Gärtnerinnen und Gärtnern im Kampf gegen die gefräßigen Weichtiere ein probates und vor allem wirksames Mittel. Doch nicht nur Schnecken nehmen ein tragisches Ende, sondern auch Hunde können ernsthaft in Gefahr geraten, wenn sie das süßlich riechende Zeug probieren. Speicheln, Erbrechen, Muskelkrämpfe und Zittern können die Folge sein und eine schnelle Reaktion ist entscheidend, um den Schaden zu begrenzen. Auch bei Giftködern gilt Warnstufe Rot!
Zecken sind doof
Leider sind mit den ersten Sonnenstrahlen des Frühlings auch die Zecken zurück. Für Mensch und Tier sind diese Parasiten nicht nur lästig, sondern sie übertragen auch gefährliche Krankheiten wie Borreliose auf den Zwei- und Babesiose auf den Vierbeiner. Babesien äußern sich im Hundekörper ähnlich wie Malaria beim Menschen und sind auch in Deutschland auf dem Vormarsch. Um das Risiko von Krankheiten so gering wie möglich zu halten, ist ein bestmöglicher Zeckenschutz für Ihre Fellnase unerlässlich.
Allergien bei Bello & Co.
Auch Hunde können unter Heuschnupfen und allerlei anderen Allergien leiden. Anzeichen für eine allergische Reaktion können – wie beim Menschen – verstärktes Niesen und eine tropfende Nase oder auch häufiges Kratzen sein. Ihr Tierarzt kann über einen speziellen Bluttest die entsprechenden Allergene bestimmen und entsprechende Behandlungsmöglichkeiten empfehlen. Auch Bienen- und/oder Wespenstiche können allergische Reaktionen bei Hunden auslösen. Die Stiche sind nicht nur schmerzhaft – eine Schwellung im Rachenbereich kann die Atemwege blockieren und ernsthaft zu Komplikationen führen. Vorsicht ist besonders bei Hunden geboten, die allergisch auf Insektenstiche reagieren.
Wir lesen uns im nächsten meier-Magazin wieder – wenn Sie mögen ?
Noch ein wichtiger Hinweis in eigener Sache: Der für den 25. Mai angekündigte TAG DER OFFENEN TÜR bei den Therapiehunden Deutschland e.V. kann leider doch nicht wie geplant stattfinden. Einen neuen Termin geben wir rechtzeitig bekannt.
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