Gastspiel in der City

Region - Die Worzeldorfer Lebensmittelretter waren zu Gast beim „Zirkulären Kaufhaus“ in Nürnbergs Innenstadt. Das Umweltreferat hatte drei Wochen lang einen Pop-up-Laden betrieben, der mit gebrauchten Waren, Upcycling-Produkten und Workshops für Kreislaufwirtschaft und ein ressourcenschonendes Leben werben wollte. Im Laufe des nächsten Jahres soll es in Nürnberg einen dauerhaften Standort geben.

  • Kerstin Stübs vom Nürnberger Umweltreferat (zw. v. re.) freute sich über den Besuch der Worzeldorfer Lebensmittelretter. Monika Simon-Deinlein und Stadtratsmitglied Theo Deinlein erklärten die Prinzipien ihrer Arbeit.

    Kerstin Stübs vom Nürnberger Umweltreferat (zw. v. re.) freute sich über den Besuch der Worzeldorfer Lebensmittelretter. Monika Simon-Deinlein und Stadtratsmitglied Theo Deinlein erklärten die Prinzipien ihrer Arbeit.
    © Robert Schmitt

  • Begrüßung der Kundinnen und Kunden in der Nürnberger Pfannenschmiedsgasse.

    Begrüßung der Kundinnen und Kunden in der Nürnberger Pfannenschmiedsgasse.
    © Robert Schmitt

  • Neben Obst und Gemüse hatten die Lebensmittelretter insbesondere Brot vieler Sorten im Angebot.

    Neben Obst und Gemüse hatten die Lebensmittelretter insbesondere Brot vieler Sorten im Angebot.
    © Robert Schmitt

Das waren ergiebige zwei Stunden. Die Worzeldorfer Lebensmittelretter haben ein Gastspiel in der Nürnberger Innenstadt gegeben. Beim „Zirkulären Kaufhaus“ der Stadt Nürnberg in der Pfannenschmiedsgasse hat der Verein mit seinen Vorsitzenden Monika Simon Deinlein und dem Nürnberger Stadtratsmitglied Theo Deinlein am letzten Tag der Pop-up-Aktion seine Arbeit vorgestellt und gerettete Lebensmittel gegen eine Spende verteilt. Gut 300 Passanten sind so meist zum ersten Mal in Kontakt mit den Lebensmittelrettern aus dem südlichen Stadtteil gekommen.

Das „zirka pop-up“ hatte am 11. Juni im ehemaligen Kaufhofgebäude eröffnet. Dort hat man schicke gebrauchte Waren und Upcycling-Produkte gefunden, konnte sich Hilfe fürs Reparieren holen, Neues in verschiedenen Workshops lernen oder sich einfach inspirieren lassen. Fast einen Monat lang hat das „zirka“ also für Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft geworben. Hauptziel war es, zu zeigen, wie gut es funktionieren kann, Dingen neues Leben einzuhauchen. „Mitten in Nürnberg erleben, wie ressourcenschonender Alltag Spaß macht.“ Doch nicht nur das. Die Kooperation mit den Worzeldorfer Lebensmittelrettern war ebenfalls ein Ausfluss des Konzepts. „Menschen zusammenzubringen“ lautete nämlich ein weiterer Hauptpunkt dabei.

„zirka“ leitet sich von „Zirkuläres Kaufhaus“ ab. Im Namen steckt das Prinzip des Kreislaufs: Produkte, Materialien und Wissen sollen in Bewegung bleiben. Der Name steht also für eine Art des Einkaufs, die Dinge länger im Umlauf hält und so Ressourcen schont. Das „zirka“ will Kreislaufwirtschaft greifbar und sichtbar machen: durch seine Waren, in seinen Workshops und Vorträgen. Im Laufe der nächsten Jahre soll das „zirka“ einen dauerhaften Standort in der Nürnberger Innenstadt erhalten. Auf 300 bis 500 Quadratmetern soll ein festes Zuhause für das Kreislaufwirtschafts-Kaufhaus entstehen.

Von: Robert Schmitt (meier Redaktion), Dienstag, 07. Juli 2026 - Aktualisiert am Freitag, 10. Juli 2026
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