Grüne stellen Antrag auf ein »Förderprogramm nachhaltiges und ökologisches Bauen«

Wendelstein - In der Marktgemeinde Wendelstein existiert seit dem Jahr 2013 ein CO2-Minderungsprogramm. Der Markt Wendelstein hat sich zum Ziel gesetzt, den Energieverbrauch im gesamten Gemeindegebiet bis zum Jahr 2030 deutlich zu senken.

  • Martin Luff, Martin Mändl, Ulrich Bauer, Carolin Claudia Töllner, Boris Czerwenka

    Martin Luff, Martin Mändl, Ulrich Bauer, Carolin Claudia Töllner, Boris Czerwenka

So existieren seit 4 Jahren einige Förderprogramme, die die Bürger finanziell bei der Umsetzung der Maßnahmen unterstützen. Um das gesetzte Einsparungsziel zu erreichen, muss aus Sicht von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN dieses Programm um die Komponente 'nachhaltiges und ökologisches Bauen' erweitert werden. Wünschenswert wäre es für BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN, wenn das Programm schon für das aktuell in der Planung befindliche Grundstück in Sorg verfügbar wäre. Dort stellt der Markt selber für ein ca. 8.000 qm großes Grundstück den Bebauungsplan auf.

Nach dem dieses Gebiet das erste Baugebiet seit langem ist, bei dem die Marktgemeinde und nicht ein Investor Einfluss auf die Ausgestaltung nehmen kann, begrüßen BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN, dass das Gebiet Modellcharakter für andere Gemeinden im Landkreis bekommen soll. Zudem sollen Grundstückspreise angeboten werden, die es jungen Familien ermöglichen, Grund zu erwerben. Dies könne ein Leuchtturmprojekt im Landkreis Roth werden, erläutert Bauausschussmitglied Carolin Claudia Töllner im Zuge der Antragsstellung.

Aus dem Rathaus wurde BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN schon eine positive Haltung signalisiert, aber über die Ausgestaltung muss der Gemeinderat noch befinden. Wenn es nach BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN geht, soll das Programm sowohl für Sanierungen von Bauwerken als auch für Neubauten gelten. Um die Prüfung eines Förderprogrammes für nachhaltiges und ökologisches Bauen für die Verwaltung möglichst gering zu halten, wird vorgeschlagen, öffentlich-rechtliche und/ oder gesellschaftlich anerkannte Kriterien anzuwenden. Hierfür würden sich beispielsweise die Kriterien der KfW anbieten. So könnten Effizienzhäuser, nachhaltiger Kleinwohnungsbau oder auch PV-Anlagen und Batteriespeicher gefördert werden.

  

Von: Boris Czerwenka (1. Vorsitzender OV Wendelstein - BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN), Samstag, 17. Juni 2017 - Aktualisiert am Montag, 26. Juni 2017
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