PR-Beitrag

Haarkosmetik und das grüne Gewissen

Region - Der Wecker klingelt, ich stehe auf. Ziehe nach der Dusche das Shirt aus Bio-Baumwolle an. Trinke meinen Fair Trade Kaffee mit einem Schuss Heu-Milch und genieße das Porridge mit regionalem Obst. So oder so ähnlich könnte es in einem ökologisch korrekten Haushalt morgens aussehen. Da stellt sich oft die Frage, welche ökologischen Fingerabdruck hinterlassen eigentlich unsere Beauty-Produkte und -Anwendungen ?

Auch die großen Hersteller haben zum Glück den Trend zu mehr Nachhaltigkeit erkannt und fühlen sich dem grünen Gewissen immer mehr verpflichtet. Beinahe jeder bietet mittlerweile mindestens eine „Ecology“-Produktlinie. So nennt man es nämlich, wenn man moderne, leistungsstarke Produkte erwartet, aber die Umwelt schonen will.

Ein gelungenes Beispiel und Vorreiter ist hier die Firma Lòrèal. Mit der Serie „Source Essentiell“ (frei übersetzt „die Quelle des Wesentlichen“) wird auf bis zu 99 Prozent natürliche Inhalte gesetzt und auf der Verpackung klar kommuniziert, wie viel Naturersatz drinsteckt. Die ein bis drei Prozent aus dem Labor ermöglichen uns, uns nicht umstellen zu müssen. Sie sorgen beispielsweise für eine stabile Konsistenz der Produkte und verhindern ein „ranzig werden“. Auch über das verwendete Verpackungsmaterial wurde sich Gedanken gemacht. Es ist 100 Prozent recycelbares Bio-Plastik. (Glas wäre eine Alternative, aber aufgrund der Bruchgefahr in der Dusche zu gefährlich). Die Produkte können außerdem beim Frisör wieder aufgefüllt werden.

Auch in Sachen Haarfarbe kann man auf Chemie verzichten. Hierzu hat der Konzern ganze Hänge in Indien gekauft, baut mir regionalen Arbeitern zu fairen Löhnen die Pflanzen an, die anschließend getrocknet und zerkleinert werden und von uns Friseuren als Naturfarben gemischt werden können. Aktiviert wird die Farbgebung dann lediglich von heißem Wasser. Warum nicht alle Haarfarben so hergestellt werden? Das liegt an der Erwartungshaltung unserer modernen Gesellschaft. Denn bei Natur-Haarfarben ist die Leistungspalette eingeschränkt: Es ist eine Weißhaarkaschierung möglich, aber keine hundertprozentige Abdeckung. Die Haltbarkeit der Coloration ist zwar mittlerweile gut, aber bleibt hinter der der chemischen Haarfarben zurück. Doch, wer im Einklang mit der Natur bleiben will und sich in den atemberaubenden Glanz der Naturhaarfarben verliebt hat, wird sich auch die (zugegebenermaßen etwas längere) Zeit dafür nehmen und nie wieder anders colorieren.

Als Fazit kann man sagen, dass sich der Blick über den Tellerrand lohnen kann und pflanzliche Produkte für viele von uns einen Mehrwert bieten können! Haben Sie Lust darauf bekommen? Dann sprechen Sie gern mit dem Friseur Ihres Vertrauens darüber!

Von: Marc Seubert (HAIRlike frisörteam seubert), Donnerstag, 06. September 2018
Weitere Informationen, Artikel und Termine von »HAIRlike« finden Sie unter: www.meier-magazin.de/hairlike
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