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Hans Horalek feierte in Wendelstein jetzt bei guter Gesundheit den 85.Geburtstag

Wendelstein - Sportlich auf der internationalen Handballbühne unterwegs.

  • Eine große Gratulantenschar fand sich zum 85.Geburtstag von Hans Horalek (mittig vorne) ein, der als „Urgestein“ des Handballsports in der Region über Jahrzehnte hinweg erfolgreich als Spieler, Trainer und Schiedsrichter ehrenamtlich tätig war.

    Eine große Gratulantenschar fand sich zum 85.Geburtstag von Hans Horalek (mittig vorne) ein, der als „Urgestein“ des Handballsports in der Region über Jahrzehnte hinweg erfolgreich als Spieler, Trainer und Schiedsrichter ehrenamtlich tätig war.
    © jör

In seinem Sportlerleben war er schon mit 12 Jahren beim Handball aktiv, wurde später Trainer und Jugendleiter und hat ab 1969 in etlichen Jahren mehr als 200 Bundesliga- und internationale Handballpartien als Schiedsrichter gepfiffen - Sport hat ihn „von Kindheit an“ begeistert: Bei guter Gesundheit feierte jetzt Hans Horalek in Wendelstein seinen 85.Geburtstag und neben der eigenen Großfamilie samt Urenkeln gehörten viele Freunde, Nachbarn und Vereine - auch über die Gemeindegrenzen hinaus – sowie 2.Bürgermeister Klaus Vogel für den Markt Wendelstein zu den Gratulanten.

1934 geboren, wurde Hans Horalek schon in jungen Jahren mit dem „Handballvirus“ infiziert und begann 1946 in Feucht, wo die Familie damals wohnte, mit dem Handballsport beim dortigen TSV. 1949 gehörte er hier zu dem Mitbegründern der Handballabteilung, die im Freien auf Großfeldfläche ihre Turniere austrug. Als aktiver Sportler und später als Trainer jüngerer Mannschaften beim TSV Feucht schafften seine Handballer sogar den Aufstieg in die gesamtbayerische Landesebene und der Jubilar wirkte dort erfolgreich als Jugendleiter. In Feucht lernte auch seine spätere Ehefrau Edeltraut kennen und heiratete sie 1959.

Für seine Verdienste um den Sport beim TSV Feucht wurde er zum Ehrenmitglied ernannt und brachte sich auch später mit ein, als er in seinem alten Verein für die Ehrenmitglieder eine eigene gesellige „Runde“ mitgründete, die neben regelmäßigen Treffen auch weitere gemeinsame Aktivitäten unternimmt. „Du bist nicht nur ein „Urgestein“ in unserer Runde der Ehrenmitglieder, sondern auch im Gesamtverein eines der ältesten noch lebenden Mitglieder“ würdigte Rudolf Treubert für die Ehrenmitglieder-Runde und den TSV Feucht die Verdienste des Jubilars und wünschte ihm noch viele Jahre bei guter Gesundheit mit schönen Erinnerungen.

Schon beim Umzug 1967 nach Wendelstein vom neuen Verein „vereinnahmt“

Gemeinsam mit seiner Familie, zu der damals schon seine Söhne gehörten, zog Hans Horalek 1967 nach Wendelstein um. Hier bereiteten ihm die Handballer vom TSV Wendelstein - deren Abteilung war damals personell in Nöten - einen besonderen Empfang: Er wurde spontan gebeten, am gleichen Tag erstmals als Trainer die Wendelsteiner Handballer zu betreuen, dafür übernahmen mehrere Abteilungsmitglieder umgehend das Ausladen und Einräumen der Möbel und Umzugskisten in die neue Wohnung. Von da an engagierte sich der Jubilar intensiv um den Handballsport im TSV und baute die Abteilung erfolgreich wieder neu auf.

Als Verantwortlicher und Trainer der Handballabteilung reaktivierte er nicht nur die bisherigen Mannschaften, er gründete auch eine Damenmannschaft und als gelungene Überraschung gratulierte jetzt eine Abordnung seiner früheren „Handball-Mädels“ persönlich. Den TSV Wendelstein unterstützt Hans Horalek außerdem als Mitglied der Sängerriege und in späteren Jahren gehörte er zu der Arbeitsgruppe im Verein, die eine Ehrenordnung ausarbeitete. Entsprechend groß war daher die Abordnung des TSV, zu der für die Sängerriege der ehemalige TSV-Vorsitzende Achim Muhlert gehörte. 

Über 200 Bundesliga- und internationalen Spiele als Handballschiedsrichter

Weniger bekannt als die jahrzehntelange aktive Arbeit für den Handballsport ist ein weiterer sportlicher Aspekt des Jubilars: In Ermangelung an Schiedsrichtern brachte sich Hans Horalek schon beim TSV Feucht das Regelwerk für die Mithilfe als Schiedsrichter bei und absolvierte 1960/61 als einer der ersten die Ausbildung beim bayerischen Sportverband. Ab 1961 durfte er Landesligaspiele leiten und mit den Jahren wuchs die Kompetenz bis hin zu deutschlandweiten Bundesligaspielen, die er ab 1969 „pfeifen“ durfte. Im Vorfeld der Olympiade 1972 wurde er zudem als Schiedsrichter für internationale Spiele zugelassen.

In den Folgejahren wurde er oft auf beiden höchsten Spielebenen eingesetzt und war in mehr als 150 Bundesligaspielen und mehr als 50 internationale Spielen wie etwa beim Europacup als Schiedsrichter tätig. Gratulationen erhielt Horalek aber nicht nur von den Vertretern der beiden Sportvereine TSV Feucht und TSV Wendelstein und von der Gemeinde Wendelstein - auch der Heimatverein sowie viele Freunde, Nachbarn und Weggefährten und natürlich seine Großfamilie gratulierten, zu der inzwischen neben seinen drei Söhnen auch zwei Enkeltöchter und zwei Urenkel gehören.  

Von: Jörg Ruthrof, Mittwoch, 12. Juni 2019 - Aktualisiert am Donnerstag, 27. Juni 2019
Weitere Informationen, Artikel und Termine von »TSV 1893 Wendelstein e.V.« finden Sie unter: www.meier-magazin.de/tsv-wendelstein
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