Heimische Kartoffel – traditionelles Produkt des Monats im Oktober

Region - Jetzt haben sie wieder Saison: unsere heimischen Kartoffeln. Frisch und lecker landen sie nun vom Feld direkt auf den Tellern und lassen sich vielseitig in Szene setzen. Dies nahmen das Agenda 21-Büro des Landkreises Roth und das Umweltschutzamt der Stadt Schwabach zum Anlass, die Kartoffel in den Mittelpunkt der Aktion „Produkt des Monats“ zu rücken.

  • © Landratsamt Roth

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Ob konventionell angebaut oder in Bioqualität, ob fest- oder mehligkochend, ob mit gelber oder roter Schale – direkt vom Bauern gibt es die besten. Ein breites Spektrum an Formen, Farben, Geschmack und Kocheigenschaften lassen keine Wünsche offen. Kartoffeln ab Hof punkten mit feinem, aromatischen Geschmack und hoher Qualität. Dabei sind sie noch wahre Klimaschützer. Denn unsere heimischen Landwirte produzieren die Kartoffeln da, wo sie gebraucht werden. Lange Transportwege gibt es nicht. So leistet jeder, der Kartoffeln aus der Region konsumiert auch seinen ganz eigenen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt.

„Original regionale“ Kartoffeln haben aber nicht nur im Herbst Saison, sie lassen sich gut lagern und können deshalb bis über den Winter hinaus genossen werden.

In der modernen Küche ist die Kartoffel nicht mehr wegzudenken und das ganze Jahr über präsent. Enorm vielseitig in der Zubereitung, voller Vitamine und kalorienarm bereichert sie jeden Speiseplan.

Faltblatt zur Kartoffel
Zur Kartoffel gibt es wieder ein Faltblatt mit interessanten Ernährungsinformationen und leckerem Rezept, die wieder vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zur Verfügung gestellt werden. Außerdem dient der Flyer als Wegweiser, bei welchem Direktvermarkter man seine bevorzugte Kartoffelsorte erhält. Eine Tabelle mit den Kocheigenschaften der angebotenen Sorten rundet das Info-Blatt ab.
Die Flyer liegen u.a. bei den Gemeinden, in den Filialen der Sparkasse und Raiffeisenbank und im Landratsamt Roth aus. In der Stadt Schwabach liegt das Faltblatt für Sie im Bürgerbüro, in den Filialen der Sparkasse und an vielen öffentlichen Einrichtungen bereit.

Weitere Informationen:
Landkreis Roth – Wirtschaftsförderung/Lokale Agenda 21, Tel. 09171 81-1325,
Stadt Schwabach, Umweltschutzamt, Tel. 09122 860-584

oder auch im Internet unter
www.agenda21-roth.de
www.direktvermarkter-roth.de
www.schwabach.de 

REZEPTE

Kartoffelstampf mit Wirsing:

Kartoffelstampf
500 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
Salz
ca. 1/8 l kochende Milch
20 g Butter

Wirsing
500 g Wirsing
1 Zwiebel
10 – 15 g Fett (am besten Butterschmalz)
ca. 1/8 l Flüssigkeit
Salz, Pfeffer
etwas Muskatnuss
2 EL Sahne

Zubereitung:
Kartoffeln waschen, schälen, nochmals kurz waschen, vierteln und in wenig Wasser 15- 20 Min. weichdämpfen. Die Kartoffeln abgießen, mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken, mit Salz würzen, die kochende Milch und Butter rasch mit dem Schneebesen einrühren.
Den Wirsing putzen, kurz waschen und in feine Streifen schneiden. Die Zwiebel fein würfeln.
Das Fett erhitzen, die Zwiebel kräftig andünsten, Wirsing zugeben, kurz mitdünsten, aufgießen, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen, zugedeckt 10 – 12 Min. dünsten lassen, mit Sahne verfeinern.
Zum Fertigstellen den Wirsing unter den Kartoffelstampf ziehen, nochmals abschmecken, mit gehackter Petersilie bestreut servieren.

Als Beilage zu gekochtem, gebratenem oder gegrilltem Fleisch, zu Saucegerichten oder als Hauptgericht einfach mit Salat serviert.

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Kartoffelbrot

700 g mehlige Kartoffeln
2-3 TL Salz
1/8 l Milch
½ TL Zucker
20 g Hefe
550 g Mehl
50 - 60 g weiche Butter
2 Eigelbe

Die Kartoffeln waschen, schälen, vierteln und in wenig kochendem Wasser ca. 25 Min. weichdämpfen, abgießen, abdampfen lassen und durch die Kartoffelpresse drücken, mit Geschirrtuch abgedeckt auskühlen lassen.

Für den Teig das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mehlgrube machen, Hefe einbröseln und eine Prise Zucker zugeben. Am Rand die weiche Butter, Salz und Eigelbe geben, Kartoffeln zugeben und mit der lauwarmen Milch das Ganze mit Küchenmaschine oder Handrührgerät und Knethaken zu einem glatten Teig verkneten.
Den Teig mit Mehl bestäuben und zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.
Den Teig nochmals richtig durchkneten, halbieren und daraus jeweils 2 Stränge formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, zudecken und nochmals 30 Min. gehen lassen.

Die Backröhre auf 200 – 225 °C Ober-Unterhitze vorheizen.

Nach Belieben die Brotstangen mit der Schere in Abständen kreuzweise einschneiden, mit Wasser bestreichen und in der vorgeheizten Röhre auf der untersten Schiene ca. 25 -30 Min. goldbraun backen, nochmals leicht mit Wasser bestreichen und auf einem Rost auskühlen lassen.

Herrlich mit frischer Butter und Schnittlauch. Auch zur Gemüsesuppe serviert ein Genuss.

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Berner Rösti

800 g vorw. festkochende Kartoffeln
100 g geräuchertes Bündle (nach Belieben)
40 g Butterschmalz
Salz und Pfeffer
2 EL
Sahne

Die Kartoffeln nach Belieben halb gar dämpfen, auskühlen lassen, schälen und grob raspeln. Alternativ die Kartoffeln waschen, schälen und roh grob raspeln, mit Salz und Pfeffer mischen.

Das Bündle in feine Würfel schneiden. Die Kartoffeln nach Belieben in 4 Portionen teilen. Das Bündle portionsweise mit wenig Fett ausbraten, eine Portion Kartoffeln zugeben und flachdrücken. Sobald die Kartoffeln Farbe angenommen haben, je ½ EL Sahne zugeben.

Rösti mit Hilfe eines Teller wenden, dazu das Rösti auf einen Teller gleiten lassen, dann die Pfanne darauf stürzen , Teller mit Pfanne umdrehen und die Pfanne wieder auf die Herdplatte zurück stellen, Rösti fertig braten.

Garzeit pro Seite 4-5 Minuten.

Das Rösti entweder klassisch zu Geschnetzeltem oder zu Sauerkraut, gedünstetem Wirsing oder Salat servieren.

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Von: Thomas Pichl (Wirtschaftsförderung / Kommunale Unternehmen / Lokale Agenda), Mittwoch, 30. September 2020 - Aktualisiert am Donnerstag, 01. Oktober 2020
Weitere Informationen, Artikel und Termine von »Landratsamt Roth« finden Sie unter: www.meier-magazin.de/firma/landratsamt-roth/874

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