Wanderung am 26.04.2025 am Bahnhof Altdorf durfte ich 19 Wandersleute für unsere Wanderung nach Rasch bei herrlichem Sonnenwetter begrüßen.
Zuerst mussten wir ein Stück durch Altdorf laufen, um zum Einstieg des Wanderweges zu gelangen.
Als erstes Ziel steuerten wir die Löwengrube an und waren in kurzer Zeit dort. Die Löwengrube diente im Laufe der Jahrhunderte verschiedenen Zwecken. Benannt wurde die Löwengrube, früher Löwengruft, nach Friedrich Gottlieb von Löwenstern, der maßgeblich zu ihrer Erschließung beigetragen hat. Sie besteht aus einer begehbaren Höhle und einer Felsengalerie, welche früher eine Zeitlang auch als Kegelbahn genutzt worden war.
Zuerst wurde die Löwengrube als Steinbruch genutzt, später dann als Felsenkeller zum Kühlhalten von Bier und Lebensmitteln. In der Zeit der Altdorfer Universitätszeit feierten hier die Altdorfer Studenten allerlei Feste. Die Löwengrube ist eines der schönsten Naturdenkmäler im Umkreis von Altdorf. Nachdem die Löwengrube genug bestaunt worden war – Sonnhild führte mit einer Taschenlampe sogar in die Höhle, gingen wir zur Himmelsleiter. Diese ist eine lange Treppe, welche hinab in das Schwarzachtal führt.
Auf einem schönen Wanderweg und mit Querung des Schwarzachs gelangten wir nach Rasch.
Am Ortsbeginn steht die sehr schöne und frühgeschichtliche Wehrkirche St. Michael. Vor der Besichtigung des Gotteshauses mit seinem Areal erzählte ich der Gruppe einiges Geschichtliches über die Kirche und dem sehr alten Dorf Rasch. Danach gingen wir durch den langgezogenen Ort und hatten alsbald das Ristorante "La Favola" erreicht. Hier war für uns reserviert und schon nach kurzer Zeit standen die Getränke auf den Tischen. Wir bestellten aus der reichhaltigen Speisekarte, worauf wir Appetit hatten, und ließen es uns dann tüchtig schmecken.
Nachdem wir alle gesättigt waren, teilte sich unsere Wandergruppe auf. Einige tüchtige Wanderer gingen zu Fuß nach Altdorf zurück. Andere hatten ihre Autos in Rasch abgestellt und wir, der Rest, fuhr mit dem Linienbus nach Altdorf zurück und in Folge weiter mit der S-Bahn nach Nürnberg.
WF und Bericht: Jürgen Krebs und Sonnhild / Bild: Sonnhild Rothe-Gößwein
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