Inflationsschutz: Wertsteigerung im Altbau

Region - Die Inflation hat über sieben Prozent erreicht. So hohe Preissteigerungsraten haben die Deutschen zuletzt vor über 40 Jahren erlebt. Immobilien können da als Inflationsschutz dienen. Wer in eine Klimaschutz-Sanierung seines Hauses investiert, schafft echte Werte.

  • Hier lohnt sich die Investition: Wohlfühlen im Eigentum

    Hier lohnt sich die Investition: Wohlfühlen im Eigentum
    © KfW / Claus Morgenstern / BHW Bausparkasse

Im eigenen Haus kann man sich meist glück­lich schätzen. Während die Preise für Lebens­mittel oder Benzin immer neue Höhen er­klimmen, steigen Häuser je nach Lage und Aus­stattung im Wert. Zwischen 2010 und 2020 sind die Preise für Ein- und Zwei­familien­häuser sowie Eigen­tums­wohnungen durch­schnittlich um 65 Prozent geklettert. Und die Preise steigen weiter.

Handeln statt zögern

Viele Haus­besitzen­de zögern mit einer Moder­nisierung ihres Alt­baus, so das Ergeb­nis einer Umfrage der BHW Bau­spar­kasse zu Beginn des Jahres. „Die Inflation ist nun ein weiteres starkes Argument zum Handeln“, ist Jan Ebert von BHW sicher. „Vor allem Investi­tionen in Klima­schutz-Maß­nahmen können für eine Wert­steigerung der Immo­bilie sorgen.“ Das kann ein Heiz­system mit er­neuer­baren Energien sein oder die Dämmung der Fassade, die hohen Wärme­ver­lusten einen Riegel vor­schiebt. Die ver­besserte Bilanz ist dann im Energie­aus­weis für das Haus schwarz auf weiß nach­zu­lesen.

Weniger fossile Energie ver­brauchen

Maß­nahmen wie die Iso­lierung von Fassaden und Solar­wärme vom Dach zahlen sich aus. Besonders gilt dies 2022, während die Ver­braucher­preise für Energie um über 22 Prozent steigen. Wer statt fossiler Brenn­stoffe er­neuer­bare Energien nutzt, muss sich auch weniger Sorgen über die Zu­ver­läs­sig­keit der Gas- und Öl­ver­sorgung machen. Der Staat steuert Förder­mittel bei: Für Investitionen in Heizung und er­neuer­bare Ener­gien ist die BAFA zuständig. Programme zur finan­ziellen Unter­stütz­ung einer ener­gie­effizien­ten Sanierung laufen über die KfW, die bis zu 50 Prozent der förder­fähigen Kosten über­nimmt. „Ein guter erster Schritt ist es, einen zerti­fi­zierten Energie­berater für die Planung zu beauftragen“, empfiehlt Jan Ebert. Zumal die KfW 50 Prozent des Berater­honorars über­nimmt.

Von: BHW Bausparkasse, Samstag, 03. September 2022 - Aktualisiert am Sonntag, 04. September 2022
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