Jahresausklang bei den Lebensmittelrettern

Worzeldorf - Rund 70 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trafen sich, um gemeinsam auf ihre Arbeit im ablaufenden Jahr zurückzublicken. In sieben Jahren hat das Einsammeln und Verteilen gut genießbarer ausrangierter Lebensmittel 1000 Tonnen Kohlendioxid eingespart.

  • Die worzeldorfer Lebensmittelretter haben auch 2025 vollen Einsatz gezeigt.

    Die worzeldorfer Lebensmittelretter haben auch 2025 vollen Einsatz gezeigt.
    © Robert Schmitt

Zur Weihnachtsfeier der Worzeldorfer Lebensmittelretter sind die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gekommen, um gemeinsam zu essen und sich auf das Fest der Liebe einzustimmen. Dabei haben die Vorsitzenden Theo Deinlein und Monika Simon-Deinlein das Jahr Revue passieren lassen. 

Neben den wöchentlichen Ausgabe-Aktionen für gerettete Lebensmittel samt Begegnungscafé in den Räumen der Corpus-Christi-Kirche hat der Verein 2025 auch zu vier Begegnungsmenüs mit jeweils einem sozialpolitischen Kurzreferat eingeladen. Das Menü mit jeweils drei Gängen wird dabei ausschließlich aus geretteten Lebensmitteln zubereitet. Ferner konnten die Lebensmittelretter mit einer von der VR-Bank Erlangen unterstützten Crowdfunding-Aktion einen Kleintransporter anschaffen, um genießbare Lebensmittel von verschiedenen Partner noch besser und gezielter einzusammeln.  

Monika Simon-Deinlein hob in ihrer kurzen Ansprache hervor, dass sämtliche Ehrenamtliche im vergangenen Jahr mit derselben Leidenschaft, Zuverlässigkeit und Loyalität gearbeitet hätten wie in all den Jahren zuvor. „Dafür meinen aufrichtigen Dank und meine Anerkennung, denn ohne Euch würde unser Projekt nicht so gut funktionieren“, wandte sich die Vereinschefin an die knapp 70 Gäste. Ausgabestellen für gerettete Lebensmittel gebe es mittlerweile auch in Seukendorf im Landkreis Fürth und in Nürnberg in der Pfarrei St. Ruppert. 

Ferner agiere in Schwabach mit großem Erfolg ein ähnliches Projekt an der Pfarrei St.-Peter-und-Paul. Zugleich war man sich einig, dass beim Umbau des Sozialstaats wichtig sei, ihn nicht auf dem Rücken der Allerschwächsten auszutragen und zugleich weiter umfassend aktivierende Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, um benachteiligten Menschen nachhaltige Wege aus der Armut zu ermöglichen.

Von: Robert Schmitt meier Redaktion, Samstag, 20. Dezember 2025 - Aktualisiert am Dienstag, 30. Dezember 2025
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