Ministerpräsident Söder besucht Waldmarkt in Kammerstein
Kammerstein - „Söder isst“ in Kammerstein. Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat zum ersten Mal den Kammersteiner Waldmarkt besucht und war begeistert. Der CSU-Politiker lobte vor allem das Engagement der Ehrenamtlichen und durfte kulinarische Schmankerl probieren. „Ein Leben ohne Bratwurst ist möglich, aber sinnlos“, so Söders Kommentar.
Ein besonderer Glanz lag am Sonntag auf dem 27. Waldmarkt in Kammerstein: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) stattete dem traditionsreichen Markt einen knapp einstündigen Besuch ab. Zwischen CSU-Vorstandsklausur und Koalitionsausschuss nahm sich der Regierungschef Zeit, um sich persönlich ein Bild von der Veranstaltung zu machen.
„Volker Bauer hat mir gesagt: Wer einmal auf dem Waldmarkt war, trifft danach bessere Entscheidungen“, scherzte Söder bei seiner Ankunft und erntete damit herzlichen Applaus. Der örtliche CSU-Landtagsabgeordnete hatte den Ministerpräsidenten offenbar mit den richtigen Worten gelockt. Söder zeigte sich beeindruckt: „So etwas gibt es nicht einmal in Nürnberg!“, rief er den Organisatoren zu und dankte Gemeinde, Vereinen und den zahlreichen Händlern für ihren enormen Einsatz. Anschließen verewigte sich der bayerische Ministerpräsident im Goldenen Buch der Gemeinde.
„Rund 8000 Besucherinnen und Besucher strömen jedes Jahr hierher. Und das hat einen Grund: Der Waldmarkt ist mehr als ein Markt. Er ist ein Erlebnis, ein traditionelles Fest – ja, ein kleines Jahreswunder, kurz vor dem Beginn des Advents“, so Kammersteins Erster Bürgermeister Wolfram Göll in seiner Begrüßung. „Der Waldmarkt zeigt, wie lebendig unsere Gemeinschaft ist“, war Göll überzeugt. Er verbinde Tradition und Moderne, die Wertschätzung der Natur und die Freude am Miteinander. Er bringe Handwerk, regionale Produkte, Waldpädagogik, Musik und Begegnung zusammen. Knapp 70 Teilnehmer-Stände zwischen Rathaus. Feuerwehr und Bürgerzentrum stellten diese Einschätzung unmittelbar unter Beweis.
Schließlich ließ es sich der Ministerpräsident nicht nehmen, einen Streifzug durch die Reihen der Buden und Stände zu unternehmen. Kulinarisch blieb kaum eine Kammersteiner Spezialität unverkostet: Am Stand der Freiwilligen Feuerwehr probierte er die klassische Bratwurst, beim Landgasthof Krug aus Dechendorf gab es einen Burger aus Wildschweinfleisch und am Stand der Kammersteiner Bürgerstiftung rundeten frisch gebackene Küchle das Menü ab. Überall wurde Söder freundlich empfangen. Er tauschte sich mit Händlern und Besuchern aus und war ein gefragter Selfiepartner.
Der Waldmarkt selbst präsentierte sich einmal mehr als buntes Fest der regionalen Produkte und des ehrenamtlichen Engagements: Von Handwerklichem über Holz- und Forstprodukte bis hin zu heimischen Lebensmitteln reichte das Angebot. Tausende Besucher nutzten das sonnige Herbstwetter, um durch die Stände zu schlendern, einzukaufen und das gesellige Miteinander zu genießen. Mit dem prominenten Gast aus München unterstrich der 27. Waldmarkt eindrucksvoll seine überregionale Strahlkraft und bewies, dass man in Kammerstein nicht nur hervorragend feiern, sondern auch hochrangige Politiker nachhaltig beeindrucken kann.
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