Naturerlebnisse und Abenteuer – Wohlfühlen in der Natur – die Freiheit in der Natur genießen

Schwanstetten - Eine Schülergruppe fuhr mit dem Fahrrad zu einer Wiese umgeben von Wald und dem Hembach.

Nach einem Kennenlernspiel und dem Stockspiel waren alle froh, dass sie endlich in das kühle Nass des kleinen Bachs steigen konnten. Der sandige Grund des Wasserlaufs fühlte sich sehr angenehm an. Natürlich mussten sich die Kinderfüße auch über kleine und große Steine fortbewegen. Immer wieder waren Büsche im Weg, die der Bachwanderung manchmal einen geheimnisvollen Touch gaben. Sie lernten und erlebten, dass verschiedene Pflanzen einen Standort in der Nähe eines Fliessgewässerslieben. Sie können sich im feuchten Boden besonders gut entwickeln. So konnten die Naturdetektive das in der Schule Gelernte erkennen und festigen. Entlang des Hembachs sahen sie Erlen, Birken, Pappeln, Ebereschen, Traubenkirschen, Holunder, Hasel und natürlich auch Weiden. Besonderen Spaß machte es, wenn sie über umgefallene Bäume klettern mussten. Trauerweiden sehen auf eine besonders idyllische Art sehr anheimelnd aus.

Da der Hembach verschiedene Tiefen hat, hörte man immer wieder mal ein Kreischen, wenn das Wasser recht tief war. Am Bachrand entdeckten die Bachwanderer verschiedene Moosarten, Farne, Sumpfdotterblumen, Hahnenfuß, Ehrenpreis,Sumpfvergissmeinnicht, Laichkräuter, Blut-Weiderich, Bachnelkenwurz, Mädesüß und außerdem eine Menge Fingerhüte auf den angrenzenden Wiesen. Die am Bachufer wachsenden reifen Brombeeren waren bei den Mädchen besonders begehrt.

All diese Pflanzen, wie auch Steine, Erde und Sand in und entlang dieses naturnahen Bachs bieten Unterschlupf und Nahrung für Fische, Insekten und Vögel. Die meisten Kinder waren entzückt, als sie die wunderschönen Prachtlibellen sahen. Sie konnten auch Wildbienen, Hummeln, Kröten, Frösche, verschiedene Schmetterlinge, Fische und Krebse entdecken.

Eine schöne Abwechslung zum Wasser war dann das Barfußlaufen auf Moos und Waldboden. Hier wurden Kröten, Spinnen, Käfer und Schmetterlinge entdeckt. Kreativ konnten sich die Kinder dann auch beim Bau von Naturwebrahmen betätigen. Ganz nebenbei konnte man auch die Geräusche des Waldes hören, den Vögeln und Insekten zuhören…

Beim anschließenden reichhaltigen Picknick stärkten sich die hungrigen Spürnasen und „Wasserratten“, bevor sie wieder mit viel Energie den Rückweg auf dem Drahtesel antraten.

Die wunderschöne, spannende Zeit verging wieder viel zu schnell. Vor der Rückfahrt mit den Rädern durfte jeder erzählen, was er am schönsten fand: „den Bach, den Wald, die Tiere, ach, eigentlich hat mir alles gefallen…“ Diese Erfahrung hat wieder gezeigt, dass Kindern die freie Natur sehr viel Spaß macht und dass die Natur eine wahre Fundgrube an „Schätzen“ ist.

Von: Elke Küster-Emmer (1. Voritzende), Dienstag, 01. November 2016
Weitere Informationen, Artikel und Termine von »Bund Naturschutz - Ortsgruppe Schwanstetten« finden Sie unter: www.meier-magazin.de/bn-schwanstetten
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