Noch 15 Paten gesucht – das meier Magazin bittet um Ihre Mithilfe!

Burgthann - 25 Kinder können bereits in die Schule gehen – 15 weitere suchen noch einen Paten. Für 20 Euro im Monat bekommt ein Kind Unterricht und zwei Mahlzeiten am Tag.

  • Über die »neue« Schaukel konnten sich die Kinder vor kurzem freuen

    Über die »neue« Schaukel konnten sich die Kinder vor kurzem freuen

  • Schüchterne Begrüßung

    Schüchterne Begrüßung

  • Für jedes Kind ein paar Schuhe...

    Für jedes Kind ein paar Schuhe...

  • ... kein Luxus ...

    ... kein Luxus ...

  • ... sondern wichtig, ...

    ... sondern wichtig, ...

  • ... denn wunde Füße ...

    ... denn wunde Füße ...

  • ... sind Angriffsfläche für Parasiten.

    ... sind Angriffsfläche für Parasiten.

  • Spaß mit Seifenblasen ...

    Spaß mit Seifenblasen ...

  • Kinderaugen

    Kinderaugen

  • Tima zeigt uns wie sie lebt ...

    Tima zeigt uns wie sie lebt ...

  • Menschlichkeit

    Menschlichkeit

  • Abschiedsfoto

    Abschiedsfoto

Möglich gemacht wird dies von der Hilfsorganisation Burgthann hilft. Die Schule ist das neueste Projekt des gemeinnützigen Vereins, seit August diesen Jahres erhalten inzwischen 25 Kinder Unterricht, 15 weitere suchen noch einen Paten. Für 20 Euro pro Monat – so viel kostet eine Patenschaft – wird die Miete des Schulgebäudes gedeckt, die Schulbücher, die Uniformen, ein Lehrer und ein Koch sowie der Organisator vor Ort, Ali Kiingu bezahlt. Die bürokratischen Hürden sind hoch und es gibt natürlich ständig etwas zu organisieren und sich zu kümmern erklärt Gudrun Hartmann, Gründerin und 1. Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins. Und schließlich kann sie ja nur einmal im Jahr selbst in Kenia sein, die andere Zeit kann und muss sie sich auf ihren Vertrauensmann verlassen. 

Warum eigentlich Kenia?

Das geht zurück auf meine Zeit bei Plan International erklärt Gudrun Hartmann. Jahrelang hatte die Mimbergerin sich ehrenamtlich für Plan engagiert und selbst die Patenschaft für ein Kind übernommen. Als sie ihr Patenkind wieder einmal vor Ort besuchte sah sie, dass es im örtlichen Krankenhaus sogar am Nötigsten fehlte. Sie wollte direkt helfen – aber über große Organisationen ist das nicht möglich. Wenn Sie das wollen, müssen Sie sich selbständig machen erklärte ihr ein Mitarbeiter von Plan. Also suchte sie Mitstreiter, machte sich schlau, wie man eigentlich eine Hilfsorganisation gründet – und legte los. Zuerst wurde natürlich, wie geplant,  das Krankenhaus unterstützt, dann der erste Brunnen gebaut, dann der zweite, und nun eben ist es die Schule.

Der persönliche Eindruck vor Ort

Joanna Zeyer, eine enge Freundin der meier Herausgeber und eine der derzeit 25 Patinnen und Paten, war gerade vor Ort und hat die Kinder besucht. Obwohl sie berufsbedingt fünf Jahre lang mit ihrer Familie in Kenia lebte und dabei schon viel Leid sehen musste, war sie von der Armut in dem kleinen Ort nahe des Touristen-Hotspots „Diani Beach“ erschüttert: „Die Organisation arbeitet top“, berichtet sie „aber leider stehen ja nur begrenzte finanzielle Mittel zu Verfügung.“ Und natürlich teilen die 25 Patenkinder mit den 15 noch nicht vermittelten Kindern, sodass diese ebenfalls bereits zur Schule gehen können und auch mit Essen versorgt werden. Das heißt aber auch, dass 40 Kinder eben mit dem wenigen zurecht kommen müssen, was die kleine Organisation derzeit aufbringen kann. Die Kinder leben in beengten Lehmhütten, liegen mit einer dünnen Matte und alten Tüchern auf dem Boden. Die jungen Körper leiden sichtlich unter den Flöhen und anderem Ungeziefer, dem sie wenig entgegensetzen können. Alleine die Sandalen, die Joanna Zeyer den Kindern als Geschenke mitbrachte, stellten sich als wahrer Segen heraus, denn die geschundenen Füße bieten Parasiten einen idealen Nährboden.

 Das meier Magazin möchte das Projekt besonders unterstützen.

Weitere Patenschaften und Spenden werden dringend gebraucht, um den Kindern möglichst schnell ein menschenwürdiges Leben mit Lebensperspektiven zu ermöglichen und das Projekt auch langfristig zu unterstützen. „Die Kinder brauchen eine hygienische Unterkunft, eine anständige Ernährung, medizinische Versorgung – und sie sollen Bildung und Aufklärung erfahren, um die grausame Spirale um Hunger und Elend unterbrechen und für ihre eigene Familie sorgen zu können. Ohne unsere Hilfe ist ihr Schicksal besiegelt, denn sie wurden – ohne Eigenverschulden – als Verlierer der Globalisierung geboren,“ so meier-Herausgeber Markus Streck.

„Mit unserer Hilfe haben sie eine Chance“

Die meier-Herausgeber bitten alle Leserinnen und Leser um Unterstützung. Der Verein „Burgthann hilft e. V.“ hat die Grundlagen geschaffen, damit wir den Kindern helfen können. Mit Ihrer Unterstützung kann mehr erreicht werden, als man sich ursprünglich zu hoffen traute! „Wir werden uns natürlich auch selbst weiterhin engagieren und das Projekt nach Möglichkeit auch weiterhin persönlich verfolgen,“ so meier-Herausgeberin Angela Streck.

100 Prozent Ihrer Spende bekommen die Kinder!

Burgthann hilft e. V. kann die Spenden direkt und unbürokratisch in Hilfsgüter vor Ort fließen lassen, 100 Prozent der Spenden werden weiter gegeben. „Alle unsere persönlichen Kosten wie Flüge, Hotelzimmer und andere Aufwändungen tragen wir selbst,“ erklärt Gudrun Hartmann. Übrigens: Sollten alle 15 Kinder bald einen Paten gefunden haben, wird die Organisation weitere Kinder aufnehmen.  

Wer eine Patenschaft übernehmen will oder für die Kinder in Kenia spenden, findet alle Infos unter www.burgthann-hilft.de oder überweist direkt an:

Burgthann hilft e.V.
Raiffeisenbank Burgthann
IBAN: DE12760695640000858382
STICHWORT: Spenden für Afrika!

Selbstverständlich können auch Spendenquittungen ausgestellt werden. 

Von: Kristin Wunderlich, Samstag, 18. November 2017 - Aktualisiert am Freitag, 15. Dezember 2017
Weitere Informationen, Artikel und Termine von »meier® Magazin / Redaktion« finden Sie unter: www.meier-magazin.de/redaktion

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Kommentare

  • Markus Streck Sa., 9. Dezember 2017 Teilen:

    Inzwischen suchen nur noch 8 Kinder einen Paten, vielen Dank!!
    Mit einer Geldspende sorgen wir kurzfristig dafür, dass die Kinder eine nahrhaftere Ernährung bekommen können. Im nächsten Schritt soll geklärt werden, welche Bäume und Sträucher sich zur Selbstversorgung eignen und wo man sie anpflanzen könnte. Außerdem wäre eine bessere medizinische Versorgung von Nöten... Wir bleiben dran und hoffen auf Ihre weitere Unterstützung!

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