Nürnberg macht Fortschritte

Nürnberg - Erste Anzeichen einer besseren Verkehrspolitik werden sichtbar

Das Jahr 2019 verheißt zum ersten Mal seit vielen Jahrzehnten einen Schritt in eine bessere Verkehrspolitik in Nürnberg. War bisher hauptsächlich alles auf den Automobilverkehr ausgerichtet, so gibt es nun erste Andeutungen, dass Fußgänger und Radfahrer wichtiger genommen werden.

Die beiden großen Parteien haben nach vielen Jahren des Widerstandes im Haushalt zugestimmt, den Betrag für den Radwegebau zu verdoppeln. Das ist zwar noch immer viel weniger als es der Nationale Radwegeplan vorsieht, aber es geht in die richtige Richtung.

Für die Altstadt gibt es ein Konzept, zukünftig die Zahl der Parkplätze zu reduzieren und generell nur noch für die Anwohner kostenlos bereit zu halten. Außerdem sollen 16 Stellen der Altstadt so umgestaltet werden, dass die Straßen und Plätze mehr Aufenthaltsqualität für die Menschen haben. Dieses Konzept von Baureferent Daniel Ulrich halten wir für sehr erfreulich, denn wenn sich Nürnberg schon für den Titel „Kulturhauptstadt“ bewirbt, dann sollten nicht so viele schöne Plätze der Altstadt nur wie Abstellraum für Blech wirken.

In der Wölckernstraße will man zukünftig die parkenden Autos von den Gehsteigen bekommen. Dafür soll die Fahrbahn etwas schmäler werden. Für den Radverkehr wird es hier keine Verbesserung geben, aber man könnte die parallel dazu verlaufende Humboldtstraße als Hauptroute West-Ost als Fahrradstraße umgestalten.

Von: Hans Anschütz (Erster Vorsitzender), Sonntag, 13. Januar 2019 - Aktualisiert am Mittwoch, 16. Januar 2019
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