Obst und Gemüse aus dem heimischen Garten
Nürnberg und Umgebung - Im August werden fleißige Gärtnerinnen und Gärtner mit der Ernte vieler Obst- und Gemüsesorten belohnt. Auch Hunde mögen Erdbeeren, Kohlrabi & Co, aber dürfen die Vierbeiner alles aus biologischem Gartenanbau auch bedenkenlos futtern?
Kohlrabi
Kohlrabi ist gesund für Mensch und Hund. Oh – das reimt sich ???? Wenn Ihr Vierbeiner Kohlrabi mag, darf er gern davon naschen. Starten Sie mit einem „Versucherchen“, denn wie beim Zweibeiner kann Kohlrabi, besonders die Blätter, zu Blähungen führen.
Karotten / Möhren
Die wohlschmeckende Wurzel gehört zu den Top-Gemüsesorten für Hunde. Karotten können roh geknabbert oder gekocht gefressen werden. Gesundheitsbewusste Zweibeiner sollten es nicht übertreiben, denn Gemüse ist für Hunde lediglich eine schmackhafte Kleinigkeit und keine Hauptmahlzeit. Die „Morosche Karottensuppe“ bei Durchfallerkrankungen oder Magenproblemen ist die rühmliche Ausnahme.
Pastinaken
Auch Pastinaken eignen sich bestens zur gesunden Speiseplan-Ergänzung für Ihren Vierbeiner. Auch sie dürfen roh oder gekocht in den Fressnapf. Die gesunden Nährstoffe der Pastinake – die da Vitamine und Kalzium wären – kommen jedoch im gekochten Zustand besser zur Wirkung.
Gurken
Gurken sind frisch, kalorienarm und leicht verdaulich und gut für den Flüssigkeitshaushalt Ihres Vierbeiners. Auch Gurken sollten nur in Maßen verfüttert werden.
Zucchini
Auch diese Sommerkürbispflanze kann von Wauzi roh oder gekocht gefuttert werden. Zucchini sind leicht verdaulich und gut für die Verdauung.
Kartoffeln
Die tolle Knolle ist reich an Vitamin C und Ballaststoffen, sollte jedoch nur gekocht in Wuffis Fressnapf kommen.
Erdbeeren
Die schmackhaften roten Früchte sind eine gesunde und kalorienarme Alternative zu Hundeleckerchen. Erdbeeren enthalten viel Vitamin C, das zur Immunstärkung wichtig ist, und reich an Ballaststoffen, die die Verdauung fördern. Auch hier gilt: bitte nicht übertreiben. Für kleine Hunde sind täglich zwei Erdbeeren ausreichend, während große Hunde bis zu fünf Stück vertragen.
Pfirsiche
Ihr Hund kann gern einmal ein oder zwei Stücke eines überreifen Pfirsichs fressen. Mehr davon könnte den Magen irritieren. Bitte achten Sie unbedingt darauf, dass Ihr Hund nicht auf dem Pfirsichkern herumkaut, denn die darin enthaltene Blausäure kann zu Vergiftungen führen.
Äpfel
Auch Äpfel enthalten Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe, die für Vierbeiner nützlich sein können. Äpfel können auch die Verdauung unterstützen und bei Verstopfung helfen. Ein Stück Apfel kann eine gesunde Belohnung für Ihren Hund sein, sofern Sie das Kerngehäuse vorher entfernt haben, denn auch die Apfelkerne enthalten Blausäure, die für Ihren Hund giftig werden kann.
Der Verein Therapiehunde Deutschland e.V. wünscht Ihnen und Ihren Vierbeinern einen wunderschönen Sommer. Und wenn Sie mögen, lesen wir uns in der nächsten Ausgabe des Meier-Magazins im September wieder ????
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