Oktober ist Erntezeit

Nürnberg und Umgebung - Im Herbst wird geerntet und so finden Hundemenschen auf den Gassirunden mit ihren Vierbeinern immer wieder Kastanien oder Walnüsse. Manche Hunde kugeln die Früchte als Spielobjekt über den Boden und verschlucken das „Spielzeug“ dann auch gerne mal. Welche Gefahren im Oktober für Ihren Hund lauern und worauf Sie achten sollten, lesen Sie hier.

  • Ein guter Apfel schmeckt schließlich immer

    Ein guter Apfel schmeckt schließlich immer
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  • Karotten schmecken aber auch toll

    Karotten schmecken aber auch toll
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Walnüsse sind für Hunde gefährlich, weil potenziell giftig. Deshalb achten Sie beim Spielen im Herbstlaub gut darauf, dass Ihr Hund keine „nussige Beute“ verschluckt. Auch Kastanien können zu einem Darmverschluss führen. Sollte Bello ein paar Bucheckern „verdrückt“ haben, wenden Sie sich sicherheitshalber an Ihren Tierarzt, denn rohe Bucheckern enthalten außer Oxalsäure und Fagin auch Blausäure. Esskastanien hingegen können Sie Ihrem Hund in gekochtem Zustand gerne und bedenkenlos geben.

Zur Gefahr können auch die Grannen verschiedener Getreidesorten und Gräser werden, weil diese in der Hundehaut feststecken und schließlich in den Körper wandern können. Deshalb machen Sie am besten einen größeren Bogen um Wiesen und Felder, auf denen Gräser und Getreide mit Grannen wachsen.

Auch im heimischen Garten lauert manche Gefahr für Ihren Vierbeiner. So sollten Sie immer darauf achten, dass keine Schneidewerkzeuge oder Sägen, die Sie zum Kürzen von Stauden, Sträuchern und Bäumen benötigen, herumliegen. Vor allem auf junge und verspielte Tiere haben diese Werkzeuge eine enorme Anziehungskraft. Achten Sie bitte auch darauf, dass Ihr Hund keine Frühblüher-Zwiebeln, die im Herbst gesetzt werden, frisst. Wenn Sie graben, findet Ihr Hund das sicher toll und wird Ihnen helfen – und dabei möglicherweise die Zwiebeln finden und probieren. Giftig ist auch Rasendünger.

Oktober-Ernte – was dürfen Sie Ihrem Hund in den Napf legen?

Maronen (Esskastanien) dürfen Sie Ihrem Hund – wie oben schon erwähnt – in gekochtem Zustand gerne geben. Auch Äpfel sind bei vielen Hunden beliebt. Füttern Sie jedoch nicht zu viel von Boskoop & Co, denn der Fruchtzuckeranteil bei Äpfeln ist relativ hoch.

Trauben (und Rosinen) sind für Hunde giftig und deshalb sollte Bello nichts davon naschen.

Zierkürbisse sind giftig, Hokkaido oder Butternut-Kürbisse aus dem Supermarkt sind hingegen ein gesunder Snack. Kürbisse aus dem eigenen Garten können viele Bitterstoffe enthalten, die wiederum gefährlich sind. Das trifft auch für Gurken und Zucchini zu.

Walnüsse – ob mit oder ohne Schale – sind giftig für Hunde. Andere Nüsse wie Haselnüsse oder Erdnüsse sind zwar meistens ganz gut verträglich, bergen aber ein Allergie-Risiko. Achtung: Macadamia-Nüsse sind absolut giftig für Hunde!

Zwetschgen und Pflaumen (frisch oder getrocknet) dürfen Vierbeiner in Maßen fressen. Zu viel davon kann zu Verdauungsproblemen – etwa Durchfall – führen. Die Kerne wiederum enthalten Blausäure, die giftig ist. Lassen Sie Ihren Hund deshalb keine Zwetschgen vom Boden fressen.

Karotten sind roh wie gekocht, die beliebteste Gemüsezutat für den Hundenapf und als Knabber-Spaß sehr gesund. Eine Morosche-Karottensuppe kann die Verdauung Ihres Hundes regulieren.

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Von: Sabine Beck (freie Journalistin - die.schreiberei.medienbuero@t-online.de), Mittwoch, 28. August 2024 - Aktualisiert am Dienstag, 17. September 2024
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