Otto-Schrimpff-Straße wird saniert
Roth - Der Bauausschuss empfiehlt dem Stadtrat eine Sanierung von Straße und Kanalisation sowie eine Neuanlage des Parkplatzes. Acht Stellplätze kommen vor die Einrichtung für Menschen mit Behinderung.
Im kommenden Jahr will die Stadt Roth die Otto-Schrimpff-Straße einschließlich Kanalisation sowie den Parkplatz an der Kreuzung zur Städtlerstraße erneuern. Die Gesamtkosten dafür liegen bei 2,405 Millionen Euro. Baubeginn soll im August 2026 sein. Einen entsprechenden Beschluss hat der Planungsausschuss nun dem Stadtrat empfohlen.
Die Bauzeit der Projekte wird mindestens sechs Monate betragen, könnte sich nach Auskunft der Stadt Roth aber auch bis auf ein Jahr hinausziehen. Eventuell werde man mit dem Ausbau des Parkplatzes früher beginnen, weil die gegenwärtig im Bau befindliche Wohnstätte für Menschen mit Behinderung der Regens-Wagner-Stiftung Stellplätze brauche, hieß es. Mit deren Fertigstellung wird längstens bis Ende kommenden Jahres gerechnet.
Hauptursache für die Straßen- und Untergrundsanierung ist die Verlegung von acht Parkplätzen vor den Neubau der Behindertenhilfeorganisation entlang der Otto-Schrimpff-Straße. Damit verbunden ist auch eine Neuanlage des Gehwegs dort. Bei den Voruntersuchungen dazu sei festgestellt worden, „dass das Abwassernetz in einem sehr schlechten Zustand ist und dringend erneuert werden muss“, heißt es in der Vorlage für den Ausschuss.
Daraufhin hat das Bauamt eine Entwurfsplanung für die Erneuerung der Kanalisation und der Verkehrsanlage entwickeln lassen. Die Stadtwerke hätten sich dem angeschlossen. Sie werden Trinkwasser-, Gas- und Stromversorgung ebenfalls erneuern. „Das erfordert einen hohen Aufgrabungsaufwand, sodass im Anschluss annähernd ein Vollausbau des Straßenkörpers notwendig ist“, so das Bauamt während der Ausschusssitzung.
Der Aufwand für den Kanal liegt offiziellen Berechnungen der Stadt zufolge bei knapp 912 000 Euro. Der Straßenbau kostet laut Bauamt gut 854 000 Euro. Der Parkplatz wird aller Voraussicht nach mit rund 639 000 Euro zu Buche schlagen. Dort werden 34 der jetzt 42 Stellplätze erhalten bleiben. Man werde während der Bauarbeiten dafür Sorge tragen, versicherte die Tiefbauabteilung, dass das Festgelände bei Veranstaltungen dort über die Otto-Schrimpff-Straße erreichbar sei.
Zugleich will die Stadt künftig stärker darauf achten, dass die Bayka-Zulieferer den Verkehr in der Otto-Schrimpff-Straße nicht behindern. Denn bislang würden dort häufig Lkw parken, so die Beobachtung der städtischen Tiefbauabteilung. Nach Fertigstellung der Straße werde man durchsetzen, hieß es, dass sich die Lkw auf dem Parkplatz am Festgelände platzieren. Daran hätten sich in jüngster Zeit ohnehin immer mehr Lastwagen-Lenker gehalten.
