Pflanzen aus eigener Aufzucht – Tipps zum Start ins Gartenjahr

Roth - Der Garten erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Den ersten Salatkopf oder die ersten knackigen Radieschen aus dem eigenen Bett zu ernten, macht jeden stolz.

Im Frühjahr warten viele Hobbygärtner ganz ungeduldig auf das erste Pflanzen im Garten, Gewächshaus oder Kübel. Die ersten Setzlinge bezieht man am besten aus einer Gärtnerei, die kräftige und abgehärtete Jungpflanzen aus eigener Anzucht anbietet.

Zu erkennen sind sie an einem gut ausgebildetem Wurzelballen und einem gedrungenen Wuchs. Pflanzen mit einem verhältnismäßig großen, spindeligen Längenwachstum und hellgrünen Blättern weisen auf ungünstige Anzuchtbedingungen hin. Sie werden oft sehr schnell herangezogen und häufig unter ungünstigen Lichtverhältnissen gelagert. Durch das kümmerlich ausgebildete Wurzelwerk und das weiche Blattgewebe werden sie gerne von Schädlingen heimgesucht bzw. sind sehr krankheitsanfällig. Außerdem kümmern die Pflanzen oft und holen den Rückstand zu gesunden, wüchsigen Pflanzen nicht mehr auf.

Warme Frühlingstage verleiden viele Hobbygärtner dazu schon frühzeitig Pflanzen zu kaufen, die aber erst nach den Spätfrösten ins Freie gehören. Häufig können sie aber zu Hause nicht ihren Ansprüchen gerecht gelagert werden. In Gärtnereien  hingegen wird das Pflanzmaterial so gepflegt, dass sie robust, abgehärtet und gesund in den Garten, das Hochbeet oder die Kübel gepflanzt werden können. Hier ist Abwarten  und Weile haben angesagt.

Von: Thomas Pichl (Landratsamt Roth, Wirtschaftsförderung), Donnerstag, 19. März 2020 - Aktualisiert am Montag, 31. Mai 2021
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