Planungsausschuss gibt Grünes Licht

Roth - Der Rother Planungsausschuss hat dem endgültigen Entwurf des neuen Flächennutzungsplans zugestimmt und dem Stadtrat ebensolches empfohlen. Damit findet ein siebenjähriges Verfahren sein erfolgreiches Ende. Der neue Plan wird die Grundlage für die städtebauliche Entwicklung der Kreisstadt in den nächsten 20 Jahren bilden.

Der Planungsausschuss hat dem Stadtrat einstimmig einen positiven Beschluss über den endgültigen Entwurf des neuen Flächennutzungsplans empfohlen. Zuvor waren die Einwendungen und Anregungen aus der zweiten öffentlichen Auslegung und der Beteiligung der Träger öffentliche Belange behandelt und erforderlichenfalls eine entsprechende Abwägung beschlossen worden. 

Dabei hat der Ausschuss keine grundlegenden Veränderungen des Planentwurfs vorgenommen, so dass keine weitere öffentliche Auslegung erforderlich ist. Wenn der Stadtrat dem Plan in seiner Märzsitzung also zustimmt, kann er dem Landratsamt zur Genehmigung vorgelegt werden. Damit endet ein Verfahren, das formal mit dem Beschluss zur Anpassung und Fortschreibung des vorbereitenden Bauleitplans am 26. März 2019 begonnen hatte. Nach Stadtratsbeschluss und Genehmigung durch das Landratsamt wird der neue Plan den Flächennutzungsplan aus dem Jahre 2001 ersetzen und die Grundlage für die städtebaulich Entwicklung Roths in den nächsten 20 Jahren bilden.

Von Seiten des Bauamts ist insbesondere betont worden, dass sowohl die Regierung als auch das Landratsamt die Entscheidungen der Stadt zu den Wohnbau- und Gewerbeflächen gebilligt hätten. Im Gesamtverfahren hatten beide Behörden stets auf einen äußerst gemäßigten planerischen Flächenverbrauch gedrungen. Der sei nun mit dem Entwurf gelungen, hieß es. Auch in der Letzte Runde der Behördenbeteiligung hat das Landratsamt entsprechende Ausweisungen in einigen Ortsteilen bemängelt. Der Ausschuss ist diesen Einwänden aber lediglich teilweise gefolgt. „Wir brauchen auch Entwicklungsmöglichkeiten in den Ortsteilen“, so die Aussage des Bauamts.

Nicht zufrieden werden allerdings die sechs Bürger sein, welche die zweite Auslegung des Planentwurfs dazu genützt haben, sich gegen eine planerische Neubewertung ihrer Grundstücke zu wehren oder eine Änderung der Planung anzuregen. Sie haben ganz überwiegend eine Beibehaltung alter Planungsfestsetzungen angemahnt. Denn einige neue Einstufungen der Stadt in Ortsteilen haben dazu geführt, dass aus Bauland landwirtschaftliche Flächen geworden sind. Das wird auch so bleiben. Denn der Ausschuss hat es abgelehnt, diese Festsetzungen zu ändern. Abgelehnt hat der Ausschuss auch die Änderung einer Wald-Fläche nördlich der Noris-Straße in ein Areal für Kleingärten und die Ausweisung einer Fläche in Pfaffenhofen als „gemischte Baufläche“.

Von: Robert Schmitt meier Redaktion, Mittwoch, 11. März 2026 - Aktualisiert am Samstag, 14. März 2026
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