Schachverein Schwabach veranstaltet erstes mittelfrankenweites Turnier

Schwabach - Zu seinem ersten Goldschläger-Cup konnte der Schachverein Schwabach von 1907, 46 Schachspielerinnen und Schachspieler aus ganz Mittelfranken im Bürgerhaus begrüßen. Einen ganzen Tag lang stand dort das Schnell-Schach mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten je Spieler im Mittelpunkt. Nach sieben Partien für jeden standen die Sieger fest. Sie kamen aus Nürnberg und Hersbruck. Der beste Schwabacher landete auf Platz elf.

  • Sieger und Organisatoren des ersten Goldschläger-Cups im Schnell-Schach in Schwabach.

    Sieger und Organisatoren des ersten Goldschläger-Cups im Schnell-Schach in Schwabach.
    © Robert Schmitt

  • Mit Handschlag als Zeichen für Fairness und Respekt wurde jede Partie in Schwabach beendet.

    Mit Handschlag als Zeichen für Fairness und Respekt wurde jede Partie in Schwabach beendet.
    © Robert Schmitt

  • Kondition und Konzentration für den schnellen Zweikampf am Brett. Sieben Partien zu je 15 Minuten Bedenkzeit musste jeder Spieler in Schwabach bewältigen.

    Kondition und Konzentration für den schnellen Zweikampf am Brett. Sieben Partien zu je 15 Minuten Bedenkzeit musste jeder Spieler in Schwabach bewältigen.
    © Robert Schmitt

Ermutigt durch die in den letzten Jahren erfolgreich durchgeführten und gut angenommenen Turniere wie Schulmeisterschaften und Stadtwerke-Cup hat der Schachklub Schwabach am 28. Februar den 1. Goldschläger-Cup veranstaltet, der überregional gut angenommen worden ist.

Der Sieger des ersten Goldschläger-Cups im Schach kommt aus Nürnberg. Vitaliy Promyshlyanskyy hat das Turnier im Bürgerhaus mit sechs von sieben möglichen Punkten für sich entschieden und durfte 200 Euro als Siegerpreis mit nach Hause nehmen. Der 41-Jährige in der Ukraine geborene FIDE-Meister setzte sich in sieben Partien fünfmal durch und erreichte zwei Remis. 

Platz zwei und 150 Euro Prämie gingen an Reiner Heimrath, ebenfalls aus Nürnberg, der mit vier Siegen und drei Remis 5,5 Punkte erzielte. Punktgleich, aber mit etwas schlechteren Feinwertungen gelang Simon Dachs aus Hersbruck der Sprung auf Platz drei, der mit 100 Euro dotiert war. Als bester Spieler mit einer nationalen Wertungszahl unter 1600 ist Franz Lang aus Eckental ausgezeichnet worden. Bester Schwabacher war Paul Obermeyer. Er landete mit 4,5 Punkten auf Platz elf.

Unter den 46 Schachspielerinnen und Schachspielern aus ganz Mittelfranken, die im Bürgerhaus im Schweizer System mit sieben Runden gegeneinander antraten, waren auch Nachwuchsspieler. Beste unter 14 Jahren war die zwölfjährige Olha Ratushna auf Platz 20 der Gesamtwertung. Der Trostpreis für den vorletzten Platz im Starterfeld ging an den neunjährigen Paul Merz aus Treuchtlingen. 

Das „Schweizer System“ ist eine gängige Turnierform im Schach, bei der nicht jeder gegen jeden spielt, sondern eine feste Anzahl von Runden ausgetragen wird. Das wurde vom Ausrichter so organisiert, dass in der jeweiligen Runde Spieler mit vergleichbarer Stärke gegeneinander antraten.

Für den Schachklub Schwabach von 1907 war das Schnellschachturnier mit je 15-minütiger Bedenkzeit ein schöner Erfolg. „Im nächsten Jahr werden wir es sicher wieder veranstalten“, sagten die Vorstandsmitglieder Willi Grimm und Hans Greul. 

Von: Robert Schmitt meier Redaktion, Montag, 09. März 2026 - Aktualisiert am Dienstag, 10. März 2026
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