So kommt Ihr Vierbeiner gesund durch den Herbst

Nürnberg und Umgebung - Nicht nur uns Zweibeiner bedeuten die kalten Monate eine Belastung fürs Immunsystem – auch unsere Vierbeiner leiden darunter und ab Herbst nimmt die Zahl von Infekten wie Erkältungen und Husten deutlich zu. Nicht nur die niedrigen Temperaturen und das nasse Wetter, sondern auch direkte Ansteckungen durch andere Hunde eine Erkrankung auslösen. Deshalb ist eine Erkältungsvorsorge im Herbst notwendig. Genauso wie für uns Menschen sind Vitamine und andere Nährstoffe sowie das Zufüttern von speziellen Nahrungsergänzungsmitteln eine Stärkung für das Immunsystem Ihres Hundes und können ihn so gegen Krankheitserreger wappnen.

  • Gassigehen stärkt das Immunsystem

    Gassigehen stärkt das Immunsystem
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  • Flöhe und Zecken sind auch im Herbst noch aktiv

    Flöhe und Zecken sind auch im Herbst noch aktiv
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Auf Symptome achten und rechtzeitig zum Tierarzt gehen
Auch bei Hunden gilt:
Wenn es draußen kalt wird, steigt das Infektionsrisiko. Vor allem Schnupfen und Husten, Blasen- oder Nierenentzündung und Bindehautentzündung sind auch bei Hunden ab Herbst leider verbreitet. Achten Sie daher besonders auf Ihren Vierbeiner und gehen Sie bei einer Erkrankung zum Tierarzt. Lieber einmal zu viel!

Das nasskalte Wetter belastet oft Hunde mit Vorerkrankungen. Leidet Ihr vierpfotiger Freund etwa unter einer Gelenkerkrankung, können sich seine Beschwerden in der kühleren Jahreszeit verstärken. Holen Sie sich tiermedizinischen Rat, wenn Sie das Gefühl haben, Ihr Hund leidet mehr als sonst unter seinen Beschwerden.

Viel Bewegung und frische Luft
Auch in der kühleren Jahreszeit ist das beste Rezept: Raus in die Natur!

Bewegung und frische Luft sind für das körperliche und geistige Wohlbefinden Ihres Hundes im Herbst ganz besonders wichtig. Und damit es nicht langweilig wird, erfreuen Sie sich und Ihren Hund zwischendurch mit spannenden Schnüffelspielen für draußen.

Vor Kälte schützen
Wenn es kalt wird, sollte Ihr Hund keinesfalls über eine längere Zeit auf dem Boden liegen, um Blasenentzündung oder Bronchitis vorzubeugen.

Herbstgrasmilben sind für viele Hunde eine echte Plage. Sie führen zu starkem Juckreiz und offenen Stellen und setzen sich vor allem an bodennahen Bereichen des Körpers fest.

Wenn es kalt wird, gibt es keine Parasiten mehr? Pustekuchen!
Auch im Herbst treiben Parasiten wie Flöhe & Co. weiterhin ihr Unwesen. Besonders Herbstgrasmilben haben jetzt Saison und verursachen Juckreiz und Ausschläge, etwa an den Pfoten. Kontrollieren Sie das Fell Ihres Hundes auch im Herbst regelmäßig, um einen Befall schnell zu erkennen und etwas dagegen zu unternehmen. Die gute Nachricht: Milben an sich sind nicht gefährlich.

So können Sie gegen die lästigen Plagegeister gut vorbeugen:
Mähen Sie Ihren Rasen häufig und entsorgen Sie den Grünschnitt am besten sofort. So machen Sie es Grasmilben in Ihrem Garten unbequem – und Ihr Hund kann dort unbekümmert spielen. Meiden Sie auch ungemähte Rasenflächen und gehen Sie lieber im Wald spazieren. Wählen Sie nasse Grasflächen, denn die mögen Milbenlarven nicht.

Hat Ihr Hund trotzdem Milben, können Sie Abhilfe schaffen:
Statt Präparate mit der „chemischen Keule“ gibt es natürliche Alternativen gegen die Parasiten. Ihre Wirkung ist zwar meist nicht wissenschaftlich belegt, sie funktionieren aber bei vielen Vierbeinern trotzdem. Achten Sie jedoch unbedingt auf Leidensdruck und die Empfindlichkeit Ihres Hundes und sprechen Sie sicherheitshalber mit einem Tierarzt.

Natürliche Mittel gegen Grasmilben
Reiben Sie die anfälligen Stellen am Bauch und an den Beinen mit Ballistol oder Kokosfett ein. Das soll Milbenlarven abhalten und töten, da ihre Atemwege verstopft werden. Ein Abduschen oder Abwaschen der Hundebeine mit klarem Wasser direkt nach dem Spaziergang kann viele Milbenlarven entfernen. Es gibt viele Milben- und Fellsprays auf natürlicher Basis, die Milben fernhalten können. Sie enthalten häufig Margosa-Extrakt, Citronella oder Geraniol. Günstig und natürlich kann Apfelessig wirken: Sprühen Sie ein 50-Prozent-Gemisch aus naturtrübem Apfelessig und Wasser auf das Hundefell auf. Sparen Sie Wuffis Augen und Nase sorgfältig aus.
Mit dem Milbenbefall wird einhergehen, dass Ihr Hund sich kratzt. Gegen den Juckreiz gibt es verschiedene Präparate. Ihr Tierarzt weiß sicher Rat.

Auch in den Herbstmonaten kann sich Ihr Hund noch Zecken in hohem Gras und im Gebüsch einfangen, denn die Spinnentiere sind erst ab Temperaturen unter 7° C nicht mehr aktiv. In der Regel geht die Zeckensaison daher bis November oder sogar Dezember. Suchen Sie daher Ihren auch Hund im Herbst weiterhin nach Zecken ab, um sie schnell zu entfernen.

Die Therapiehunde Deutschland e.V. wünschen Ihnen und Ihren Vierbeinern viel Lese-Spaß und eine schöne Zeit – und wenn Sie mögen, lesen wir uns in der nächsten Ausgabe des meier-Magazins wieder ????

Kontakt Therapiehunde Deutschland:
geschaeftsstelle@therapiehunde-deutschland.team
Telefon 09180.8524083 oder Mobil 0171.3224576

Von: Sabine Beck (freie Journalistin - die.schreiberei.medienbuero@t-online.de), Sonntag, 17. August 2025 - Aktualisiert am Sonntag, 21. September 2025
Weitere Informationen, Artikel und Termine von »Therapiehunde Deutschland e.V. « finden Sie unter: www.meier-magazin.de/therapiehunde

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