Sommer - Sonne - Badezeit

Region - In der Juli-Hitze und in der Zeit der Hundstage kommt auch mancher Sonnenanbeter leichter ins Schwitzen. Hunde können nicht Schwitzen, deshalb regulieren sie ihren Wärmehaushalt durch Hecheln und die heraushängende Zunge. Zur Abkühlung tut Ihrem Vierbeiner eine nasse Erfrischung gut, doch damit der Badespaß auch Spaß bereitet, gilt es, einige Regeln zu beachten.

  • SuP Ahoi - Golden Retriever mit Frauchen und Stand-up-Paddle-Board auf hoher See

    SuP Ahoi - Golden Retriever mit Frauchen und Stand-up-Paddle-Board auf hoher See
    © Shutterstock.com

Hundstage? Was is’n das?

Die sogenannten Hundstage sind vom 23. Juli bis 23. August; sie haben ihren Namen vom Sternbild des „Großen Hundes“, das während der römischen Kaiserzeit für die Dauer dieser Hitzeperiode zu sehen war. Heute stimmt der Verlauf des Sternbildes nicht mehr mit den Daten überein.

Hitzeschutz

Hundstage oder nicht – schützen Sie Ihren Hund vor Hitze. Als verantwortungsvoller Hundebesitzer wissen Sie es zwar und würden es auch nie tun, doch es kann leider nicht oft genug wiederholt werden: Lassen Sie Ihren Hund bitte NIEMALS allein im Auto zurück. Der Innenraum wird schnell zum Backofen und folglich lebensgefährlich für Ihren Vierbeiner. Auch Hundepfoten sind bei Hitze für Verletzungen anfällig. Um auszutesten, wie schnell Ihrem Hund die Ballen an den Pfoten qualmen, ziehen Sie einen Schuh aus und stellen Sie Ihren Fuß auf den Weg oder die Straße – und Sie wissen, wie schnell sich Ihr Hund seine Pfoten verbrennen würde.

Schwimmen mit Vierbeiner

An Stellen, an denen das Baden mit Hund gestattet ist, steht einem erfrischenden Sprung ins kühle Nass nichts entgegen. In Urlaubsgebieten gibt es meist spezielle Hundestrände und auch an kleineren Badeseen findet sich meist außerhalb des Naturschutzgebietes eine ruhige Bucht, in der Sie niemanden stören.

Blaualgen-Alarm

Im Sommer hört oder liest man häufig von Vergiftungen durch Blaualgen. Diese bilden sich nach starker Sonneneinstrahlung in wenig bewegten oder stehenden Gewässern und auch in Ufernähe von Flüssen. Zwar sind nicht alle Blaualgen giftig, doch unterscheiden sich die ungiftigen optisch nicht von den giftigen, sodass Sie auf der sicheren Seite sind, wenn Sie Ihren Hund nicht in trübem oder grün gefärbtem Wasser baden lassen und ihm auch das Trinken daraus nicht gestatten.

Gefahren am Fluss

Wenn Ihr Hund ein leidenschaftlicher Schwimmer ist, achten Sie in der Nähe von Flüssen immer darauf, dass Wuffi sich nicht zu weit vom Ufer entfernt. Strömungen können stark sein und folglich zur unvorhersehbaren und vor allem tödlichen Gefahr für Ihren Hund werden. Falls Sie Ihre bellende Wasserratte nicht vom Wasser fernhalten können, nutzen Sie notfalls eine Schleppleine plus Geschirr oder lassen Sie Ihr Tier nur in Ufernähe ins Wasser.  

Spaß mit dem SuP-Board

Viele Hundeschulen bieten in den Sommermonaten Stand-up-Paddling-Kurse für Hundebesitzerinnen und -besitzer an. Nach einer Einführung können Sie ganz entspannt mit Ihrem Hund übers Wasser gleiten. SuP-Board mit Hund ist eine tolle Sache für Anfänger und Fortgeschrittene. Zur Sicherheit empfiehlt sich eine Schwimmweste für Ihren Hund, damit Sie ihn leichter wieder auf das Brett zurückziehen können, sollte er ins Wasser fallen oder einfach mal schwimmen gehen.

Igitt – Parasiten

Der Juli ist noch immer Parasitenzeit. Erneuern Sie den Parasitenschutz Ihres Vierbeiners daher einmal pro Monat. Nach dem Auftragen eines Spot-on-Präparats sollte der Hund drei Tage nicht ins Wasser. Erst dann ist der Wirkstoff in die obere Fettschicht eingezogen und kann Wirkung entfalten.

Giftige Pflanzen im Garten

Pflanzen können gefährlich sein. Dazu gehören Rhododendron, Finger- und Eisenhut, Klatsch- und Goldmohn, Engelstrompete, Efeu, Thuja oder Hortensien. Nicht nur die Blüten, sondern auch die Blätter, Wurzeln oder Beeren sind eine Gefahr für Ihren Hund. Besonders für neugierige Welpen können diese Gewächse richtig gefährlich werden.

Tag des Mischlingshundes

Am 31. Juli ist der Tag des Mischlingshundes. Die aus den USA stammende Idee ist eine schöne Gelegenheit, sich der Vorzüge von Mischlingshunden zu erinnern. Mit etwa 1,5 Millionen Tieren stellen Mischlinge die Mehrheit der Hunde in Deutschland dar. Laut Tasso-Haustierzentralregister sind sie die beliebteste Hunderasse. Für den Fall, dass Sie sich für einen Mischling entscheiden, lohnt es sich, im Tierheim oder bei einer Tierschutz-Organisation vorbeizuschauen, denn dort warten Tausende von Mischlingshunden auf ein neues und liebevolles Zuhause.

Wenn Sie mögen, lesen wir uns im nächsten Meier-Magazin wieder!

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Telefon 09180.8524083 oder Mobil 0171.3224576

Von: Sabine Beck (freie Journalistin - die.schreiberei.medienbuero@t-online.de), Freitag, 06. Juni 2025 - Aktualisiert am Dienstag, 24. Juni 2025
Weitere Informationen, Artikel und Termine von »Therapiehunde Deutschland e.V. « finden Sie unter: www.meier-magazin.de/therapiehunde

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