Spielend lernen - lernen und spielen

Feucht - Studierende der Fachakademie Heil- und Sozialpädagogik der PFH in Feucht führten Besucher spielend in die Abschlüsse Kinderpfleger*in, Erzieher*in oder Heilpädagog*in ein.

  • Studierende nutzen spielerische Methoden, um die vielfältigen Qualifikationen und Perspektiven der Erzieher- und Heilpädagogikausbildung zu vermitteln.

    Studierende nutzen spielerische Methoden, um die vielfältigen Qualifikationen und Perspektiven der Erzieher- und Heilpädagogikausbildung zu vermitteln.
    © PFH

Am Ende der Schulzeit, nach einer längeren Berufstätigkeit oder einer Familienpause stellt sich für viele die Frage, wohin der Weg in der Zukunft führen soll. Welchen Beruf soll ich ergreifen, wie mich weiterentwickeln?

An der PFH kann diese Frage nach der Perspektive für das eigene Leben mit mehreren Qualifikationen beantwortet werden. Der berufliche Umgang mit Kindern und Jugendlichen, etwa in einer Kindertagesstätte oder anderen sozialpädagogischen Einrichtungen wie Jugendzentrum, Tagesstätte oder Heim, um nur einige zu nennen, ist ein abwechslungsreiches und attraktives Arbeitsfeld. Als Kinderpfleger oder Erzieher finden sich hier vielfältige Betätigungsmöglichkeiten und Entwicklungsperspektiven.

Auch für pädagogische Fachkräfte ergibt sich mitunter die Frage der beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung. Hier bietet die Heilpädagogik vielfältige Perspektiven. So ist für viele eine Tätigkeit als Lehrkraft an einer Förderschule, als Fachdienst in einer Behinderteneinrichtung oder in einer eigenen heilpädagogischen Praxis höchst attraktiv. Obwohl die Studierende spielerisch Elemente aus der Erzieher- und Heilpädagogen Ausbildung vermittelten, wird an der Fachakademie und dem späteren Beruf ja nicht nur gespielt. Fachliche und persönliche Auseinandersetzung mit einem breiten Themenspektrum wird großgeschrieben. Dies ist sehr interessant und auch in der anschließenden Berufspraxis bleibt es sehr vielfältig. Theorie – etwa in Pädagogik und Psychologie – wird eng mit der Praxis verzahnt. Die ersten beiden Jahre, die bei bestimmten Vorbildungen verkürzt werden oder entfallen können, finden überwiegend in einer vergüteten Praxis, zum Beispiel einem Kindergarten oder Hort, statt. Diese Sozialpädagogisches Seminar genannte Ausbildung führt zum Abschluss zur staatlich geprüften Kinderpflegerin. Nach anschließend zwei überwiegend theoretischen Studienjahren an der Fachakademie wird nach einem tariflich vergüteten Berufspraktikum der Abschluss als staatlich geprüfte Erzieherin erreicht. Dabei wird auch die Hochschulzugangsberechtigung erworben.

Erzieher*innen und Absolvent*innen anderer sozialpädagogischer Berufe können, wie unter bestimmten Voraussetzungen auch Angehörige von Gesundheitsberufen, berufsbegleitend staatlich anerkannte Heilpädagogen werden. Zudem ist in Kooperation mit einer Hochschule der Erwerb des Bachelor-Grades (B.A.) an der PFH in Feucht möglich. Eine Studierende sagte zu einem Besucher, es ist zwar nicht immer spielend leicht, aber macht Spaß und bringt mir viel.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite www.PFHonline.de oder telefonisch unter 09128 / 15 34 200.

Von: Hans-Peter Eurich (Schulleiter), Sonntag, 02. Februar 2020 - Aktualisiert am Dienstag, 04. Februar 2020
Weitere Informationen, Artikel und Termine von »Fachakademien für Heilpädagogik und Sozialpädagogik« finden Sie unter: www.meier-magazin.de/firma/fachakademien-fuer-heilpaedagogik-und-sozialpaedagogik/3246
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