Stabwechsel im Tierheim Roth – Jahreshauptversammlung blickt auf bewegtes Jahr zurück

Roth - Mit einem emotionalen Abschied, einer jungen Nachfolgerin voller Tatendrang und dem Blick auf die Zukunft stand die diesjährige Jahreshauptversammlung des Tierschutzvereins Roth e.V. ganz im Zeichen des Wandels. Am 19. Juni 2026 kamen die Mitglieder im Tierheim Roth zusammen, um auf das vergangene Vereinsjahr zurückzublicken, die finanzielle Situation zu beleuchten und wichtige Weichen für die kommenden Jahre zu stellen. Dabei wurde deutlich: Das Tierheim steht weiterhin vor großen Herausforderungen – gleichzeitig gibt es viele Gründe, optimistisch nach vorne zu blicken.

  • Das Tierheim Roth setzt sich Tag für Tag für Tiere in Not ein. Damit diese Arbeit auch künftig möglich ist, ist der Verein auf Unterstützung angewiesen.

    Das Tierheim Roth setzt sich Tag für Tag für Tiere in Not ein. Damit diese Arbeit auch künftig möglich ist, ist der Verein auf Unterstützung angewiesen.

  • Helfen leicht gemacht: Über den QR-Code können Sie das Tierheim Roth schnell und sicher per PayPal unterstützen.

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Ein besonders bewegender Moment der Versammlung war die Verabschiedung von Tierheimleiterin Carmen Nottrott. Nach knapp zwei Jahrzehnten engagierter Arbeit übergibt sie die Leitung des Tierheims in neue Hände. Der 1. Vorsitzende Helmut Bauz dankte ihr im Namen des gesamten Vereins herzlich für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr außergewöhnliches Engagement für den Tierschutz. Für ihre Verdienste wurde Carmen Nottrott bereits in der Vergangenheit mit dem Bayerischen Tierschutzpreis ausgezeichnet. Sichtlich gerührt blickte sie auf ihre Zeit im Tierheim zurück, bedankte sich bei ihrem Team und den ehrenamtlichen Helfern und machte deutlich, wie sehr der Tierschutz ihr Leben geprägt hat: „Ohne Tierschutz gibt es mich nicht.“

Mit Leonie Seitz übernimmt nun eine junge Frau, die das Tierheim bestens kennt: Die 20-Jährige ist seit ihrer Kindheit mit dem Verein verbunden, hat sich zuerst ehrenamtlich für das Tierheim engagiert und hat dann auch ihre Ausbildung im Tierheim erfolgreich abgeschlossen. Nun übernimmt sie die Verantwortung für die Einrichtung. Sie freut sich auf ihre neue Aufgabe, weiß aber auch, welche Herausforderungen auf sie warten. Besonders am Herzen liegt ihr, das Tierheim und den lokalen Tierschutz wieder stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, für jedes Tier ein passendes Zuhause zu finden und die Mitarbeitenden durch regelmäßige Fortbildungen bestmöglich zu unterstützen.

Schatzmeisterin Sabine März berichtete, dass das Defizit gegenüber dem Vorjahr deutlich reduziert werden konnte. Trotz dieser positiven Entwicklung schreibt der Verein weiterhin rote Zahlen. Die größten Ausgaben entstehen nach wie vor durch Personal sowie Tierarzt- und Klinikleistungen. Auf der Einnahmenseite tragen Tiervermittlungen, Mitgliedsbeiträge, Zuschüsse der Kommunen, die Tierpension sowie Erbschaften wesentlich zum Fortbestand des Tierheims bei. „Eine außergewöhnlich großzügige Erbschaft hat unserem Verein in den vergangenen Jahren den notwendigen finanziellen Spielraum verschafft, um auch schwierige Zeiten sicher zu überstehen. Dafür sind wir von Herzen dankbar“, erklärt der Vorstand. Da diese Mittel inzwischen nahezu ausgeschöpft sind, gewinnen langfristige Unterstützungsformen – wie Spenden, Patenschaften oder auch die Berücksichtigung des Tierheims in einem Nachlass – zunehmend an Bedeutung.

Ein Lichtblick ist die anhaltend große Spendenbereitschaft. Für den dringend benötigten Neubau des Tierheims konnten bereits wichtige zweckgebundene Spendengelder gesammelt werden. Wie in der Februarausgabe des meier Magazins berichtet wurde, befindet sich das bestehende Tierheimgebäude in einem baulich schlechten Zustand und entspricht in vielen Bereichen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Der Neubau ist daher ein wichtiger Schritt, um den Tierschutzverein langfristig zukunftsfähig aufzustellen. „Insgesamt bleibt die wirtschaftliche Lage jedoch angespannt“, mahnt die Schatzmeisterin Sabine März: Steigende Betriebskosten, hohe Tierarztkosten und notwendige Investitionen – unter anderem in die Quarantänestation und die bauliche Erneuerung – lassen nur wenig finanziellen Spielraum. Umso wichtiger bleibt auch künftig die Unterstützung durch Mitglieder, Spenderinnen und Spender, Tierpatinnen und Tierpaten sowie die umliegenden Kommunen.

Durchwegs erfreuliche Nachrichten gab es dagegen von der Jugendgruppe „Rother Tatzen“. Das Interesse an den Angeboten rund um den Tierschutz wächst stetig. „Wir freuen uns, dass immer mehr Kinder und Jugendliche an unseren Angeboten teilnehmen und das Interesse an der Tierschutzarbeit mehr und mehr zunimmt“, sagt Gruppenleiterin Caroline Garkisch. Gemeinsam beschäftigen sie sich mit vielen spannenden Themen rund um Tiere und deren artgerechte Haltung und helfen regelmäßig bei der Versorgung der Tierheimtiere mit. Besonders erfreulich ist auch das große Engagement der Eltern, die den Verein jederzeit unterstützen – sei es mit handwerklicher Hilfe, der Anschaffung benötigter Geräte oder bei Veranstaltungen.

Ein neues Projekt ist bereits in Planung: Mit einem „Kaninchenführerschein“ möchte das Tierheim Kindern und Jugendlichen künftig fundiertes Wissen über die artgerechte Kaninchenhaltung vermitteln und gleichzeitig mit vielen hartnäckigen Irrtümern rund um diese beliebten Haustiere aufräumen.

Zum Abschluss der Versammlung wurden die Vorstandschaft, die Schatzmeisterin und die Jugendgruppe nach den Berichten der Rechnungsprüfer von den anwesenden Mitgliedern entlastet. Außerdem wurde das Amt des Schriftführers von Vorstandsmitglied Martin Winkler stellvertretend nachbesetzt.

Jetzt richtet sich der Blick auf das nächste große Ereignis: Am 19. September 2026 feiert das Tierheim Roth sein 40-jähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür.
Unter dem Motto „40 Jahre Tierheim Roth“ erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Aktionen für Groß und Klein. Das Jubiläum bietet die Gelegenheit, gemeinsam auf vier Jahrzehnte Tierschutzarbeit zurückzublicken und gleichzeitig mit der neuen Tierheimleitung den Start in ein neues Kapitel zu feiern. 

Gemeinsam für die Tiere im Tierheim Roth
Jeden Tag schenken wir Tieren, die in Not geraten sind, Schutz, Fürsorge und die Chance auf einen liebevollen Neuanfang. Damit wir diese wichtige Aufgabe auch in Zukunft erfüllen können, sind wir auf die Unterstützung tierlieber Menschen angewiesen.
Mit Ihrer Spende helfen Sie, Futter, tierärztliche Behandlungen, die tägliche Versorgung und den Erhalt unseres Tierheims zu finanzieren. Jeder Beitrag – ganz gleich in welcher Höhe – macht einen spürbaren Unterschied und kommt direkt unseren Tieren zugute.

Spendenkonten

Sparkasse Mittelfranken-Süd
Tierschutzverein Roth e.V.
IBAN: DE31 7645 0000 0430 0058 27
BIC: BYLADEM1SRS

VR-Bank Mittelfranken Mitte eG
Tierschutzverein Roth e.V.
IBAN: DE40 7656 0060 0001 8115 50
BIC: GENODEF1ANS

Oder unterstützen Sie uns ganz bequem per PayPal über den nebenstehenden QR-Code.

Von Herzen danke, dass Sie den Tieren im Tierheim Roth eine Zukunft schenken.

Von: Amelie Restle (Tierheim-Mitarbeiterin), Dienstag, 14. Juli 2026 - Aktualisiert am Mittwoch, 15. Juli 2026
Weitere Informationen, Artikel und Termine von »Tierheim Roth« finden Sie unter: www.meier-magazin.de/tierheim-roth

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