Tipps für den Ausbildungsbörsen-Besuch

Region - Die zahlreichen Ausbildungsbörsen und Infoveranstaltungen in der Region bieten die ideale Gelegenheit, direkt mit Arbeiutgebern in Kontakt zu kommen. Dabei sollte man einige Regeln beachten.

Bevor Du Dir Gedanken machst, welcher Beruf für Dich in Frage kommt, solltest Du unbedingt darüber nachdenken, welche Stärken und Schwächen Du hast. Danach kannst Du Dir überlegen, welcher Beruf zu Dir passt und welcher eher nicht. „Viele Arbeitgeber achten bei der Auswahl künftiger Auszubildender auf sogenannte „Soft Skills““, erklärt Hans-Peter Osterkamp, Supervisor und Coach aus Wendelstein, „dabei lassen sich diese Kompetenzen und Fähigkeiten wie Selbstbewusstsein, Konflikt- und Kritikfähigkeit oder soziale Interaktion nur schwer aus Büchern erlernen.“ Aber es ist wichtig, genau diese Soft Skills zu kennen. Sei ehrlich zu Dir, frag Dich, Deine Eltern, Geschwister und Freunde: Welche Soft Skills hast du?

Informiere Dich vorab über die Aussteller
Welches Unternehmen könnte Dich interessieren? Besuche dessen Website und informiere Dich über die Kompetenzen, Tätigkeitsbereiche und vielleicht auch die Historie. Interessiert Dich das Unternehmen immer noch, dann notiere Dir Fragen, welche die Website nicht beantwortet, damit Du sie bei der Ausbildungsplatz-Börse stellen kannst.

Das kannst Du den Firmen von Dir mitgeben
Wenn Du im Gespräch mit einem Ausbilder merkst, dass Dir die Firma und die Berufsbilder dort gefallen, ist es natürlich gut, wenn Du gleich eine komplette Bewerbung abgibst.
Eine pfiffige und weniger aufwendige Idee ist eine Visitenkarte. Die muss natürlich so gestaltet sein, dass sie individuell zu Dir passt. Wer Werbegestalter oder Designer werden möchte, könnte auch einen Bewerbungs-Flyer machen.

Dein Auftreten bei den Veranstaltungen

GO
- saubere, gepflegte Kleidung (auch die Schuhe müssen geputzt sein)
- eine ordentliche Frisur
- Blickkontakt suchen
- authentisch sein
- freundlich sein
- höflich sein
- interessierte Fragen stellen, die zeigen, dass Du dich mit der Firma auseinandergesetzt hast (siehe oben)

NO-GO
- Schlabberlook
- ungepflegte Fingernägel
- Ohrstöpsel im Ohr während des Gesprächs
- Kaugummi kauen während eines Gesprächs
- Arme verschränken
- mit der Freundin kichern
- laut werden
- nur Werbematerial mitnehmen

Von: Nicole Salamon (meier Redaktion), Mittwoch, 26. Februar 2020 - Aktualisiert am Donnerstag, 27. Februar 2020
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