Trotz Baumaßnahmen voller Einsatz der FF Worzeldorf

Nürnberg-Worzeldorf - Zu sieben Einsätzen wurde die FF Worzeldorf zwischen dem 20. April und dem 20. Mai alarmiert, die damit bis Mitte Mai mit 39 Tätigkeiten den Wert von 2019 bereits um mehr als 10 Prozent überschritt. In allen Fällen waren die Aktiven aber uneingeschränkt und schnell einsatzbereit, obwohl rund um den Gerätehof umfangreiche Baumaßnahmen im Gange waren.

  • Bild 3: Der Kran der Berufsfeuerwehr Nürnberg hebt die Container für den Schutzwall.

    Bild 3: Der Kran der Berufsfeuerwehr Nürnberg hebt die Container für den Schutzwall.
    © FF Worzeldorf

  • Bild 1: Die Worzeldorfer Einheit bereitet die Verlegung der Schlauchleitung vor.

    Bild 1: Die Worzeldorfer Einheit bereitet die Verlegung der Schlauchleitung vor.
    © FF Worzeldorf

  • Bild 2: Mit einer doppelten Schlauchleitung sollen die Container zügig gefüllt werden.

    Bild 2: Mit einer doppelten Schlauchleitung sollen die Container zügig gefüllt werden.
    © FF Worzeldorf

  • Bild 4: Ein Kran steht als zweiter Turm vor dem Gerätehof in Worzeldorf.

    Bild 4: Ein Kran steht als zweiter Turm vor dem Gerätehof in Worzeldorf.
    © Th. Karl

  • Bild 5: Deutlich sind mittlerweile die Räume für den Erweiterungsbau an den Fundamenten zu erkennen.

    Bild 5: Deutlich sind mittlerweile die Räume für den Erweiterungsbau an den Fundamenten zu erkennen.
    © Th. Karl

  • Bild 6: Im Hintergrund ist das Mannschaftsgebäude für die Dachsanierung eingerüstet.

    Bild 6: Im Hintergrund ist das Mannschaftsgebäude für die Dachsanierung eingerüstet.
    © Th. Karl

Zweimal war die Suche nach dem Alarmgrund erfolglos und zweimal war das Feuer dank des schellen Eingreifens der Nachbar gelöscht, so dass nur Nachlöscharbeiten und Kontrolle der Einsatzstelle nötig waren. In einem Fall aber galt es, zusammen mit den Kollegen der Berufsfeuerwehr eine Person aus einem Lichtschacht zu retten. Ein Waldbrand am Marthweg unterstrich dann aber die Bedeutung des Namens Feuerwehr.

Während alle diese Einsätze durchschnittlich 25 Minuten dauerten, sorgte der letzte, stille Alarm über Telefon für eine 5-stündige Tätigkeit. Hier galt es, mit der Wasserversorgungs-Komponente des Erweiterten Katastrophenschutzes, den beiden „Bund“-Fahrzeugen des LF20KatS und des Schlauchwagens, eine lange Schlauchleitung im Baugebiet Brunecker Straße zu verlegen. Damit wurden Container mit Wasser gefüllt, die als Schutzwall um eine 500 kg Bombe aus dem zweiten Weltkrieg aufgetürmt waren. Zum Glück gelang dem Sprengkommando am Folgetag die Entschärfung ohne Komplikationen, so dass der Schutzwall danach wieder abgebaut werden konnte.

Die Bauarbeiten am Feuerwehrhof liefen während dieser Vorgänge weiter. Dort wurde seit März die Baufläche freigeräumt, die Versorgungsleitungen verlegt und die Fundamente ausgehoben und betoniert. Nach den Dichtigkeitsprüfungen der Abwasserleitungen und dem Betonieren der Bodenplatte werden nun die Mauern für den Anbau an der Fahrzeughalle errichtet. Hier entstehen für die Frauen und Männer der Feuerwehr Räume für die Einsatzuniformen und zum Umziehen sowie Sanitärräume. Gleichzeitig wird am Nebengebäude das Flachdach saniert.

Die Baumaßnahmen sollen sich noch bis Ende 2021 hinziehen, wobei es weitere Umbauten am ehemaligen Schlauchtrockenturm für Leiterübungen und im Mannschaftsgebäude – beispielsweise für einen zweiten Fluchtweg aus dem Obergeschoss - gibt.  Thomas Karl

Von: Thomas Karl (Pressebeauftragter), Mittwoch, 20. Mai 2020 - Aktualisiert am Mittwoch, 20. Mai 2020
Weitere Informationen, Artikel und Termine von »Freiwillige Feuerwehr Worzeldorf« finden Sie unter: www.meier-magazin.de/ffwworzeldorf
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