Versicherungen für Azubis und Studenten

Wendelstein - Wenn junge Menschen eine Ausbildung oder ein Studium beginnen, sollten sie dringend – bestenfalls gemeinsam mit den Eltern – überlegen, welche Versicherungen man ab jetzt selbst vorhalten muss. Hier ein Überblick über die wichtigsten Versicherungen.

Private Haftpflichtversicherung

Die absolut wichtigste Versicherung, welche man haben sollte. Hier sind Schäden versichert, welche man einem Anderen fahrlässig zufügt. Oftmals besteht über den Vertrag der Eltern noch für die Zeit der Ausbildung/Studium der Versicherungsschutz, sofern man noch zu Hause wohnt. Achtung: Es empfiehlt sich hier schon eine fachkundige Beratung, da insbesondere günstige Angebote nicht immer alle wichtigen Klauseln beinhalten.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Mit dem ersten Gehalt steigen die Ansprüche, die Lebensgewohnheiten ändern sich und die Verantwortung für sich selbst und evtl. Partner/Kinder erhöht sich. Was ist, wenn durch einen Unfall, Krankheit oder eine sonstige Beeinträchtigung plötzlich der Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann? Die staatlichen Leistungen in einem solchen Fall decken max. eine Grundabsicherung ab. Ohne entsprechende Absicherung kann man schon in jungen Jahren ein „Sozialfall“ werden. Hier sollte man vor, spätestens aber mit Beginn der Ausbildung das Gespräch mit einem Fachmann suchen, da es große Unterschiede in den Absicherungsmöglichkeiten gibt, abhängig davon, welchen Beruf man ausübt/erlernt.

Unfallversicherung

In vielen Fällen besteht noch ein Versicherungsschutz über den Vertrag der Eltern, welche vor Jahren mal als Kind abgeschlossen wurde. In der Praxis stellt man fest, dass die versicherten Summen nicht für junge Erwachsene und erst recht nicht für Berufstätige ausreichen. Eine Aktualisierung auf die neuen Bedürfnisse ist ratsam.

Rechtsschutzversicherung

Mit Beginn einer Ausbildung/Studium nimmt in der Regel auch die Teilnahme am Straßenverkehr zu und das erste eigene Fahrzeug steht vor der Tür. Damit steigt auch die Gefahr, dass man nach einem Verkehrsunfall juristische Hilfe benötigt. Auch kann es passieren, dass der neue Arbeitgeber doch nicht so fair ist, wie er sich im Bewerbungsgespräch gezeigt hatte und Absprachen nicht einhält – in beiden Fällen kann eine Rechtsschutzversicherung hilfreich sein, welche die Kosten für den Anwalt übernimmt. Auch hier sollte man mit den Eltern überprüfen lassen, ob für die Zeit der Ausbildung/Studium noch über den Vertrag der Eltern Versicherungsschutz besteht.

Von: Andrea Wunsch (Selbständige Vermittlerin LVM Versicherung), Mittwoch, 26. Februar 2020 - Aktualisiert am Donnerstag, 27. Februar 2020
Weitere Informationen, Artikel und Termine von »LVM Servicebüro Mandt & Wunsch« finden Sie unter: www.meier-magazin.de/lvm

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