Wendelstein blüht auf! Umsetzung des Volksbegehrens „Rettet die Artenvielfalt“ Typisch CSU könnte man sagen!

Wendelstein - Was ist geschehen? Umweltverbände und viele Gruppen und Parteien arbeiten monatelang gemeinsam hart daran das Volksbegehren: „Rettet die Bienen“, zum Erfolg zu führen. Das Vorhaben, welches in seinen Zielen weit über die Bienen hinausgeht, findet ein breites, positives Echo in fast allen Kreisen der Bevölkerung. Nur zwei Gruppierungen verweigern sich dem Anliegen. Das ist einerseits die CSU, mit der Aiwanger–Truppe im Gefolge und wesentliche Teile der Bauernschaft. Sogar der staatliche Landwirtschaftsdirektor betätigt sich als Bauern- Lobbyist.

Kaum ist das Volksbegehren mit einem geradezu grandiosen Erfolg abgeschlossen, kommt MP Söder aus der Deckung und reißt sich das Thema „unter den Nagel“. Er lädt an einen runden Tisch ein, an dem es trotz des Einsatzes von Altmeister Alois Glück nicht richtig rund zu laufen scheint. Das nenn‘ ich clever oder ist es einfach zynisch? Die anderen die Kartoffeln aus dem Feuer holen lassen und dann das Ganze an sich ziehen um es dem eigenen Erfolgskonto gut zu schreiben. „Wie der Herr so des G’scherr“. Da wollen der Landtagsabgeordnete, die Bezirksrätin, der Wendelsteiner Bürgermeister und ein schlauer Bauer mit CSU – Parteibuch nicht nachstehen und schlagen PR-Kapital bzw. „richtig Geld“ für sich daraus. („Bessermacher“ lt. ST vom 27.03.2019 S. 27). 50 € je 100 qm klingen harmlos. Wenn man hochrechnet, sind das 5000 € je ha, also „richtig Geld“!

Nun zu „Wendelstein blüht auf“. Wir freuen uns alljährlich darüber, dass der Wendelsteiner Bauhof/ Gärtnerei an vielen Stellen im Ort Tulpen, Krokusse etc. gesetzt hat, die einen wirklich schönen Frühlingsgruß bilden. Schade ist nur, dass diese Pracht nach so kurzer Zeit wieder verblüht. Die Wendelsteiner SPD fordert daher die Gemeinde auf, umgehend und systematisch die Anlage von Blühflächen in ganz Wendelstein zu betreiben. Dazu müssen alle geeigneten Flächen in allen Ortsteilen erfasst und „a Plänla“ (Zeit und Kostenschätzung) für Anlage der Blühflächen im Gemeindegebiet und deren Unterhalt erstellt werden. Wenn es wirklich um eine ernst gemeinte, effektive Hilfe für Natur und Umwelt gehen soll, reichen nicht ein paar „Alibi – Fleckchen“. Die zuständigen Mitarbeiter*innen der gemeindlichen Gärtnerei müssen über alles entsprechend informiert und geschult werden. Das Ganze ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Das Ausbringen von ein paar Tütchen Samen reicht nicht! So sehr wir den Landwirten wohl gesonnen sind und ihnen das Zubrot gönnen, kann es nicht Aufgabe der Gemeinde sein, ihnen durch Übertragung dieser Aufgabe, dazu zu verhelfen

Helmut Wirkner für die SPD in Wendelstein

Von: Helmut Wirkner (Vorsitzender SPD OV Großschwarzenlohe), Donnerstag, 28. März 2019 - Aktualisiert am Montag, 29. April 2019
Weitere Informationen, Artikel und Termine von »SPD im Markt Wendelstein« finden Sie unter: www.meier-magazin.de/spd-markt-wendelstein

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