Wendelsteiner Bürgerinitiativen vereinbaren Zusammenarbeit

Wendelstein - Wendelsteins Bürgerinitiativen rücken zusammen. Die erst im Frühsommer gegründete Initiative „Bürger gestalten Wendelstein“ will künftig eng mit der Sperbersloher „Bürger-Initiative Sicheres Sperberslohe“ kooperieren. Das vereinbarten Vertreter beider Bürgergruppen beim jüngsten Monatstreffen in Kleinschwarzenlohe. # Hörnlein

Zum Bild: Sprecher der Bürger-Initiative Sicheres Sperberslohe Hartmut Schröder (dritter von links) mit Aktiven, Vertreter der „meier Alltagsradler“ Klaus Tscharnke (dritter von rechts), IG-Ortsrand Sprecherin Kristin Seelmann (fünfte von links) kooperieren mit Aktiven der Initiative „Bürger gestalten Wendelstein“ mit Sprecher Reinhold Selz (zweiter von rechts)

Kernpunkt der neu vereinbarten Zusammenarbeit der Wendelsteiner Bürgerinitiativen „Bürger gestalten Wendelstein“ (IBgW) und „Bürger-Initiative Sicheres Sperberslohe“ (BISS) soll vor allem der intensive gegenseitige Austausch sein. BISS-Sprecher Hartmut Schröder sagte, dass die BISS seit ihrer Gründung im Jahr 2013 viele Erfahrungen im Umgang mit Behörden und Politikern gesammelt hat; davon und von den vorhandenen Kontakten könne auch die IBgW profitieren.

Für die BISS wiederum eröffnet sich nach Einschätzung von IBgW-Sprecher Reinhold Selz die Chance, im Schulterschluss mit der Ortsentwicklungsinitiative der gesamten Marktgemeinde öffentlich präsenter zu sein und damit ihrem Anliegen mehr Nachdruck zu verleihen. Die BISS setzt sich für die strikte Einhaltung von Tempo 50 auf der Staatsstraße 2225 innerhalb von Sperberslohe ein, für eine sichere innerörtliche Querung der viel befahrenen Straße, für die Weiterführung des Radwegs bis nach Allersberg und für eine bessere Busanbindung von Sperberslohe.

Selz machte bei dem Monatstreffen zugleich klar, dass die Initiative „Bürger gestalten Wendelstein“ sich nicht als Ein-Projekt-Initiative versteht. „Als ortsübergreifende Bürgerinitiative liegt uns die Entwicklung Wendelsteins im Ganzen am Herzen“, machte der IBgW-Sprecher deutlich. Dazu gehöre aber auch, sich mit umstrittenen Einzelprojekten in der Marktgemeinde, wie etwa der geplanten Bebauung des Großschwarzenloher Hörnlein-Geländes mit rund 100 Reihenhäusern, auseinanderzusetzen. Die IBgW hält beispielsweise auch eine Kooperation mit den meier-Alltags-Radlern für sinnvoll, die sich unter dem Blickwinkel umweltfreundlicher Mobilität mit der Wendelsteiner Ortsentwicklung befassen.

Die Zusammenarbeit mit der IG-Ortsrand, aus der die IBgW hervorgegangen ist, funktioniert bereits seit Beginn an und ist eine wichtige Komponente für die Entwicklung des südlichen Gebiets von Wendelstein.

Um zu verdeutlichen, dass sich die IBgW als Bürgerinitiative aller Wendelsteiner versteht, will sie vorerst an ihrer Praxis der wechselnden Sitzungsorte festhalten. Nach Treffen im Wendelsteiner Hauptort und den Ortsteilen Röthenbach, Großschwarzenlohe und Kleinschwarzenlohe findet das nächste Treffen am 9. November, 20.00 Uhr, in Raubersried im Gasthaus Dorstewitz (Hauptstraße 3) statt. Dabei sind neben Interessierten aus der gesamten Marktgemeinde vor allem Bürger aus Raubersried eingeladen, um über die Situation und mögliche Probleme in ihrem Ortsteil zu berichten. Wie Selz ergänzte, haben inzwischen auch die ersten Arbeitsgruppen der IBgW ihre Arbeit aufgenommen, darunter jene, die sich mit dem Thema „Hörnleingelände“ und dem von der IBgW in einem Bürgerantrag geforderten Gemeindeentwicklungskonzept beschäftigt.

Die beiden Bürgeranträge werden bis Ende November dem 1. Bürgermeister Werner Langhans übergeben.

Das Sprecherteam der Initiative „Bürger gestalten Wendelstein“:
Reinhold Selz, Kristin Seelmann, Harald Heimhold, Max Dennerlein

Von: Reinhold Selz (Sprecher), Dienstag, 18. Oktober 2016 - Aktualisiert am Donnerstag, 19. Januar 2017
Weitere Informationen, Artikel und Termine von »Initiative „Bürger gestalten Wendelstein“« finden Sie unter: www.meier-magazin.de/initiative-buerger-gestalten-wst
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