Wenn Bäume Spalier stehen

Region - Form- und Spalierbäume sind eine clevere Art, um im Garten Mauern zu ersetzen – oder verschwinden zu lassen. Sie brauchen wenig Platz, wenig Pflege und erfüllen viele weitere Funktionen.

Form- und Spalierbäume können als Gartenabgrenzung nach außen oder als Raumteiler innerhalb des Gartens dienen. Sie begrünen Mauern, dienen als Sichtschutz – auch nach oben  – oder bilden Laubengänge. Und schließlich bieten sie uns die Möglichkeit, auch im kleinsten Garten nicht auf Bäume zu verzichten.

Mit Spalierbäumen schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: Gehölze finden Platz auf engstem Raum, gleichzeitig kann man die Schönheit frei wachsender Bäume genießen: Blüten, Früchte und Herbstlaub.  Außerdem helfen sie, ungewollte Anblicke zu kaschieren. Geschickt positioniert, lenken die Pflanzen von  unschönen Elementen ab, verschieben den Horizont und leiten den Blick des Betrachters in eine andere Richtung. Eine andere Möglichkeit ist, durch ein repetitives Schema, also die regelmäßige Wiederholung bestimmter Kronenformen, Gebäudelinien in den Freiraum zu übertragen. So erhält man ein lebendiges Grundgerüst für das “Wohnzimmer im Freien”. Auch im Winter bleibt der architektonische Charakter klar erkennbar und verbreitet einen ganz eigenen Charme. Wenn der Garten also nach einer Grünstruktur verlangt, oder ein Gartenbesitzer auch auf kleinem Raum nicht auf Gehölze verzichten will, sind Form- und Spalierbäume die Lösung.

Was ist was: Form- und Spalierbäume
Formbäume werden, wie das Wort schon vermuten lässt, in eine bestimmte Form geschnitten. Dabei wird lediglich die Außenseite beschnitten, die Aststruktur im Inneren der Krone wird nicht verändert. Das Schneiden muss jährlich erfolgen, damit die Bäume ihre Form behalten. Durch häufige Schnitte wird die Krone kompakter und robuster. Bei Spalierbäumen wird auch die Krone verändert. So genannte „Gerüstäste“ werden während des Kultivierungsprozesses in eine bestimmte Form gezwungen. Diese Hauptäste müssen umgebogen und an einem Rahmen, Stöcken oder an Draht fixiert werden. Nach dieser Formgebung werden auch Spalierbäume jährlich geschnitten, um ihren Wuchs zu erhalten. Hierbei entfernt man das gesamte einjährige Holz, sodass nur die Hauptäste stehen bleiben. Da der Baum um viel Gehölz „erleichtert“ wurde, kann er mehr Energie in die verbliebenen Äste stecken, die immer dicker werden. Hat sich das Kernholz gut entwickelt, halten die Äste von selbst die gewünschte Position, sodass die Stabilisierungselemente wie Rahmen, Stöcke oder Draht abgenommen werden können.

Verschiedene Formen und Spaliere

Schirmform
Bäume in Schirmform sorgen für Privatsphäre und bilden einen guten Sichtschutz – auch von oben. Die Zweige eines solchen Formschnitt-Baumes werden in der Regel an einem Gerüst aus Bambus-Stöcken befestigt. Diese bilden den Schirm, der als Basis dient. Wächst der Baum, muss man lediglich dafür sorgen, dass die Zweige innerhalb dieser Form bleiben und nicht darüber hinaus wachsen.

Quader-Form
Der Quader ist eine strenge geometrische Form, die noch mehr Schutz bieten kann als die Schirmform. Die Quader-Form verleiht dem Garten eine künstlerisch-architektonische Anmutung.  

Dachform
Ein Dach ist weniger formal als andere Schnitte und besonders gut geeignet, um natürliche Bogenformen im Garten zu erzeugen.

Weitere Schnitte bei Formbäumen sind etwa Kugelformen, Säulen oder hängende Formen. Die bekannteste hängende Form ist die Trauerweide.

Palmette: die traditionelle Spalierform
Hier zweigen die Äste links und rechts vom Hauptstamm ab und bilden straffe Linien in mehreren Etagen. Diese Spalierform ist die Form, die am einfachsten mit dem Auge wahrnehmbar ist. Die waagerechte Palmette ist der bevorzugte Spalierbaum für breite Hauswände, da die Seitenäste sehr lang werden können. Steinobst-Arten wie Pfirsiche und Aprikosen sind fruchtbarer, wenn die Seitenäste nicht waagerecht, sondern schräg aufsteigend zum Stamm gezogen werden. Bei dieser Spalierform spricht man von der sogenannten schrägen Palmette.

U-Spalier
Für schmalere Wände verwendet man das sogenannte U-Spalier. Bei diesen Bäumen wird der Mitteltrieb über der ersten oder zweiten Ast-Etage entfernt, zwei bis vier weitere seitliche Leitäste zunächst waagerecht geleitet und am Ende senkrecht hochgezogen. Dabei ist das "U" der unteren Ast-Etage breiter als das obere.

Schnurbaum
Der Schnurbaum besitzt keinen Mitteltrieb, sondern nur zwei waagerechte Seitenäste. Der einarmige Schnurbaum besteht nur aus einem waagerechten Leitast. Er kommt zum Einsatz, wenn der der Platz nach oben begrenzt ist und der Spalierbaum möglichst niedrig bleiben soll.

Fächerbaum
Ein weiterer verbreiteter Spaliertyp, bei dem der Leittrieb gekappt wird und die Seitentriebe in unterschiedlichen Winkeln strahlenartig in alle Richtungen verlaufen, ist der Fächerbaum. Diese Spalierform wird manchmal auch als Doppelfächer angelegt. Hier befinden sich die Ursprünge der beiden fächerartig aufgebauten Kronen an den Enden zweier waagerechter Leitäste.

Wer billig kauft, kauf zwei mal
Wenn man bei Form- oder Spalierbäumen spart, ist die Enttäuschung vorprogrammiert. Also nicht zu kleine oder dünne Exemplare auswählen. Formbäume von guter Qualität haben einen Mindeststammumfang, sind gut gelenkt, zeigen eine gleichmäßige Aststruktur und eine sehr klare Form. Wird ein Formbaum nicht von Anfang an richtig gelenkt und geschnitten, lässt sich dieses Versäumnis meistens nicht mehr korrigieren. Statt des tollen Blickfanges wird der Baum ewig ein Schandfleck sein. Also lieber etwas mehr für einen vollständig und gut ausgebildeten Formbaum ausgeben. Der ist dann garantiert ein echter Blickfang im Garten – und jeden Euro wert. 

Welcher Baum ist der richtige?

Überlegen Sie sich zuerst genau, wie viel Zeit Sie in den Garten investieren wollen. Sollten Sie wenig Zeit für die Gartenarbeit haben, dann sollten Sie am besten eine Heckenpflanze wählen, die wenig Pflege braucht. Buchen und Hainbuchen sind pflegeleicht, wachsen schnell und sind anpassungsfähig, wenn es um die jeweiligen Bedingungen im Garten geht. Besonders in stadtnähe wachsen und gedeihen Hainbuchen ganz wunderbar. Carpinus betulus gibt es in unglaublich vielen Formen, ein sehr dankbarer, einfacher Baum, der sich gut schneiden lässt. Spalierlinde und Dachplatane sind weitere sehr bekannte Formbäume, doch es gibt noch viele weitere Möglichkeiten. Auch von Ahornbäumen, Rosskastanien, Eisenholz, Eibe, Zypressen, Kirschlorbeer und vielen anderen Arten sind Spalier- und Formbäume erhältlich.

Übrigens: Will man ein Spalier einrichten, so kann man auf frisch formierte oder vorgezogene Bäume zurück greifen. Frisch formierte Spalierbäume sind Jungpflanzen, die auf ihre endgültige Wuchsform vorbereitet wurden. Bei ihnen muss man die endgültige Form noch nach und nach ausarbeiten.

Vorgezogene Spalierbäume haben ihre endgültige Form bereits erreicht. Sie müssen nur noch gepflanzt und ab und zu zurückgeschnitten werden. Sie sind zwar in der Anschaffung teurer, haben aber einen klaren Vorteil: man kann sich die Stützvorrichtung sparen. „Fertige Spaliere können ohne Zusatzbefestigung angepflanzt werden. Ein kleiner Trick, um sie ohne Pfosten oder Befestigung in Form zu bringen: An einem Trieb, der waagrecht wachsen soll, einfach ein Gewicht hängen, das diesen Trieb langsam herunterbiegt“, verrät Heino Schwarz von Blumen Schwarz in Schwabach.

Die schönste Art des Spaliers: Obstbäume
Die schönsten Spalierbäume sind sicherlich Obstbäume. Aufgrund ihrer  guten Schnittverträglichkeit lassen sich Apfel-, Birn- und Kirschbäume, aber auch Aprikosen und Pfirsiche, in fast jede erdenkliche Form bringen. Sie begrünen Mauern, bilden Laubengänge und begrenzen Gartenräume und Beete. Die Gehölze erfreuen als ganz besondere Schmuckstücke im Garten das ganze Jahr über: im Frühling mit ihren zarten weißen oder rosafarbenen Blüten, im Sommer mit dem kräftigen Laub und  im Herbst mit ihren leckeren Früchten. Aber auch im Winter, wenn nur noch das kahle Geäst zu sehen ist, wirken sie dekorativ und geben dem Garten Struktur. Weitere Vorteile liegen auf der Hand: Die in einer Reihe gepflanzten Bäume bringen auf wenig Raum einen erstaunlich hohen Ertrag, sind also auch ideal für kleine Grundstücke. Da die Früchte optimal belichtet werden, ist die Qualität der Früchte meist höher als bei normal gezogenen Sorten. Im günstigen Kleinklima an einer nach Süden ausgerichteten Hauswand lassen sich wärmeliebende Obstgehölze wie Aprikosen, Pfirsiche und Feigen auch in kühleren Regionen erfolgreich anbauen. Die in der Regel niedrigstämmigen Veredlungsformen ersparen dem Gärtner außerdem die mühselige und gefährliche Ernte auf der Leiter, stattdessen kann man das Obst sozusagen im Vorübergehen pflücken. Setzt man verschiedene eng verwandte Sorten in eine Reihe, können diese sich gegenseitig befruchten und so den Ertrag vergrößern.  

Der optimale Standort für Spalierobst
Wer mit Spalierobst einsteigen will, sollte zunächst entscheiden, ob der Baum frei stehend oder an einer Hauswand gepflanzt werden soll. Als freistehendes Spalierobst sind Apfelbäume in der Regel die beste Wahl, alle wärmeliebenden Obstarten wie Birnen, Pfirsiche, Aprikosen und auch Feigen stehen ideal an einer Südwand. Wer Äpfel zum Kaschieren einer Mauer verwenden will, der sollte eine nach Westen oder Südwesten ausgerichtete Wand wählen, denn Apfelbäume mögen es nicht zu heiß, eine intensive Sonnenstrahlung schadet ihnen eher. Ein Plätzchen unter dem Dachüberstand des Hauses schätzen hingegen alle Obstbäume, der Regenschutz verringert ihre Anfälligkeit für Blattkrankheiten wie Schorf und Mehltau.

Bei der Auswahl des Standortes ist es außerdem wichtig zu überprüfen, wie tief der Boden ist. „Generell haben wir, gerade bei Neubauten, enorme Probleme mit Wurzelverdichtung, Untergrundbefestigung  durch Split, Mineralbeton und ähnliches,“ erklärt Heino Schwarz. „Oft werden Spaliere auch in kleine Pflanzstreifen zwischen Weg und Haus gepflanzt. Scheinbar hat man hier etwa  50 Zentimeter tief Erde vor sich. Wenn man aber nachgräbt, bleibt durch Beton und Befestigungen nur ein Wurzelbereich von 20 Zentimeter übrig. Da die meisten Spalierbäume auf schwachwachsenden Unterlagen veredelt werden – sie sollen ja früh tragen und deutlich leichter zu schneiden sein – sieht man es dem Baum dann schnell an, wenn der Boden unzureichend ist. Er rät deswegen, bei der Wahl des Standortes auch darauf zu achten, dass genügend Platz für die Wurzeln vorhanden ist. Schlechter, steiniger Boden sollte außerdem ausgetauscht oder verbessert werden.

Außerdem muss man darauf achten, dass die Pflanzen an einer Hauswand auch genügend Wasser bekommen, sprich, gegossen werden. „Generell gilt: Je schlechter der Boden, desto länger muss gegossen werden. Die ersten Jahre muss man also etwas mehr Pflege-Gießzeit investieren.“ Um das Mauerwerk muss man sich übrigens bei einem modernen Haus keine Sorgen machen. „Bei der Qualität des heutigen Hausbaus, schafft es kein Spalierobst, mit den Wurzeln durch die Wand zu kommen - solche Gefahr besteht nur bei wirklich alten Häusern“, weiß Heino Schwarz aus Erfahrung.

Stützvorrichtungen für Spalierbäume
Nachdem der richtige Standort für die Spalierbäume gefunden wurde, gilt es, die entsprechende Stützvorrichtung zu bauen. Für Wandspaliere nimmt man quadratische Holzleisten mit einer Stärke von etwa drei bis vier Zentimetern. Diese werden auf mindestens zehn Zentimeter dicke Holzleisten aufgebracht, sodass die Bäumchen auch von hinten gut belüftet werden. Die Abstandshalter werden senkrecht an der Wand angebracht und die eigentlichen Spalierleisten waagrecht auf diese montiert. Statt Holzleisten können Sie für das Spalier auch gerade Bambusstäbe verwenden. Die Schraublöcher sollten dann vorgebohrt werden, denn die Stäbe splittern leicht. Wer es simpler und bequemer will, greift auf Drahtspaliere zurück. Hier bringt man auf die senkrecht angeschraubten Holzbalken mehrere kunststoffummantelte Spanndrähte an. Diese müssen genügend "Zug" haben, also straff gespannt sein. Hier helfen Schraubspanner, mit deren Hilfe der vormonierte Draht strammgezogen werden kann.

„Bei Spalieren, die an der Wand befestigt werden, ist unbedingt drauf zu achten, Edelstahlschrauben zu verwenden“, empfiehlt Xhevdet Qufaj, Inhaber von Adler Garten und Landschaftsbau. Diese kosten zwar etwas mehr als Schrauben aus Zink oder Messing, hinterlassen aber keine hässlichen Korrosionsspuren an der Hauswand. „Nachdem das Loch gebohrt wurde, muss es entweder mit wasserfestem Silikon oder Zwei-Komponenten-Mörtel abgedichtet werden, bevor man den Dübel einsetzt. So vermeidet man Frostschäden“, empfiehlt der Gartenbauexperte außerdem. Für freistehende Spaliere müssen Holz- oder Metallpfähle als seitliche Begrenzung und Stütze einbetoniert werden. Zwei bis drei Meter sind ein guter Abstand. Holzpfähle sollten mit Pfostenschuhen aus Metall im Fundament verankert werden. Zum Fixieren der Äste dienen wieder waagerechte Holzleisten oder Spanndrähte. Der Abstand zwischen den Querträgern sollte rund 40 bis 60 Zentimeter betragen.  

Pflanzzeit für Spalierbäume
Spalierbäume werden in der Regel im Herbst oder im Frühjahr eingesetzt. Manche Bäume können auch das ganze Jahr über gepflanzt werden (siehe Infobox). Die Größe des Pflanzloches richtet sich nach der Größe des  Wurzelballens: es sollte im Durchmesser etwa doppelt so groß sein. Ist der Untergrund stark verdichtet, wird der Boden des Pflanzlochs mit einer Grabgabel aufgelockert. Der Topfballen wird so tief in das Pflanzloch eingesetzt, dass er in etwa auf Höhe des Bodenniveaus abschließt. Das Pflanzloch wird idealerweise zunächst mit etwas Laubhumus verfüllt. So halten besonders sandige Böden mehr Wasser. Das Pflanzloch wird anschließend mit der ausgegrabenen Erde vollständig verfüllt und die Erde vorsichtig mit dem Fuß verdichtet. Anschließend wird der neue Baum gründlich angegossen.

Setzt man Spaliere an der Wand, sollte man ausreichend Abstand zum Mauerwerk halten, damit der Baum seine Wurzeln ausbreiten kann. Deswegen rät Heino Schwarz: „Lieber das Spalier etwas weiter weg von der Mauer entfernt pflanzen und dafür etwas schräg zur Mauer hin setzen. Das ist für die Pflanze besser und schaut nur am Anfang etwas komisch aus.“ 

Letzter Schritt: Auslösen und anbinden
Ist der Baum gepflanzt, folgt der letzte wichtige Schritt: das Herauslösen aus dem provisorischen Spalier der Baumschule. Nach dem Entfernen der Bambusstäbe werden die Triebe an die neue Stützvorrichtung gebunden. Wichtig ist, dass das verwendete Material nicht die Rinde einschneidet, weil der Wasserfluss sonst unterbrochen wird und der Ast abstirbt. Werden Bäume befestigt, sollte man also keinesfalls Draht oder steife Schnüre verwenden. „Die Erfahrung zeigt, dass diese immer vergessen werden und der Baum sich dann irgendwann selbst abschnürt. Dehnbare Bänder oder verrottbarer Kokosstrick sind besser.“ Außerdem rät der Experte, Äste nie um gespannte Drähte zu wickeln, sondern immer mit dehnbaren Haltern an den Drähten zu befestigen. Hat der Baum seine Form ausgebildet, ist das Spalier ohnehin überflüssig.

„Die Befestigung hat ja in erster Linie den Zweck, eine einfache Spalierform anzuziehen. Der Spalierbaum muss so geschnitten werden, dass er selbstständig in der Lage ist, die Früchte zu tragen“, so Schwarz. Geschnitten wird einmal im Jahr, der Zeitpunkt ist je nach Art etwas unterschiedlich. „Wir haben eine Vorliebe für den Winterschnitt“, verrät Heino Schwarz. Er versichert: „Spalierbaumschnitt ist nicht komplexer als normaler Obstbaumschnitt. Wer dies beherrscht hat auch mit Spalierbäumen keine Probleme.“ Man sollte, um ein paar Grundlagen zu erlernen, einen Obstbaumschnittkurs besuchen. Diese werden bei Gärtnereien oder Obst- und Gartenbauvereinen angeboten. Oder man fragt einen netten Nachbarn, der das beherrscht.

Wer übrigens tatsächlich mit Spalierobst liebägelt, muss nicht lange auf die erste Ernte warten. Die im Gartenfachhandel angebotenen Spalierbäume sind in der Regel älter als normale Obstbäume und tragen bereits Fruchtholz. Bei Äpfeln und Birnen dürfen Sie sich also im kommenden Jahr schon auf die ersten Früchte Ihrer Arbeit freuen. Haben Sie sich für Bäume entschieden, die erst im Frühjahr gepflanzt werden, ist jetzt noch jede Menge Zeit, Pläne zu schmieden und die Spaliere vorzubereiten.

 

Pflanzzeiten für Form- und Spalierbäume:

Herbst: Apfel, Birne, Buche, Linde

Herbst oder Frühjahr: Ahorn, Hainbuche, Weide.

Frühjahr:  Aprikose, Eibe, Feige, Pfirsich, Platane (optimal im Frühjahr, theoretisch das ganze Jahr), Rosskastanie, Zypresse

Von: Kristin Wunderlich ( Dipl. Biologin), Dienstag, 01. September 2020 - Aktualisiert am Montag, 21. September 2020
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